Posts Tagged ‘jesus’

Der tiefe innere Friede

03/Apr/2016

Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den sonnig blauen Sonntagshimmel. Gerade hatte er ein Gespräch geführt, das ihn wieder einmal in wunderbarer Weise mit Gott verband.

„Vielleicht kommt Dir meine Geschichte ein wenig skurril vor…“ hatte sie anfänglich zu ihm gemeint. Sie war eine Frau aus dem Süden Deutschlands, Naturwissenschafterin von Ausbildung und Beruf. Vor Kurzem hatte sie sein Bild „Die Vergewaltigung Mariens“ in den Tiefen des Internets entdeckt gehabt. Sie hatte einfach die 2 Worte „Maria Vergewaltigung“ nebeneinander gestellt und mittels Suchmaschine auf das Ergebnis gewartet. Dabei war sie auf sein Bild gestoßen und hatte sich daraufhin bei ihm gemeldet.

Nun entspann sich ein wunderschönes Gespräch über Krisen und ihre Lösung, über Unvernunft und Religion, über Dualität und Polarität, über Chaos und die Göttliche Ordnung. Ohne Karfreitag kein Ostersonntag, ohne Nord kein Süd. Es gab kein „Gut“ und kein „Böse“ mehr, nur einen tiefen Frieden im Angesicht der Göttlichen Ordnung.

Slupetzky spürte eine sonntägliche Dankbarkeit in sich aufsteigen. Wenn es nur einen einzigen Menschen gab, der seine Kunst verstand, dann war sein Leben schon gelungen. Nun war es wieder einmal soweit. Und er verspürte einen tiefen inneren Frieden.

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Geschützt: Zur Familiensynode im Vatikan

06/Okt/2015

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Geschützt: „Plato’s Dream“

27/Jul/2013

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Der Tod der pakistanischen „Votivkirchen“-Flüchtlinge

11/Jun/2013

—– Original Message —–
From: Peter Wurm
To: franziskus@vatican.va
Cc: c.beirer@edw.or.at
Sent: Tuesday, June 11, 2013 11:11 PM
Subject: Die Votivkirchen-Flüchtlinge

Meine PN (Private Nachricht) an
Herrn Monsignore DDr. Michael Landau,
Präsident der Caritas Wien
vom 11. Juni 2013, 23:00 Uhr:

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Lieber Michael Landau!

Sie kennen mich inzwischen wahrscheinlich gut genug, um zu wissen, dass Sie es bei mir nicht unbedingt mit einem durchschnittlichen Normalen zu tun haben. Ich meinerseits kenne Sie inzwischen gut genug, um Sie zu schätzen. Und so können wir einander dann doch sicherlich als Verbündete betrachten.

Was zur Zeit mit den „Votivkirchen-Flüchtlingen“ im Servitenkloster geschieht, spottet jeglicher christlichen Beschreibung:

Die Caritas Wien garantiert ihren Aufenthalt im Servitenkloster nur bis 30. Juni, 24:00 Uhr. Danach wäre die Erzdiözese zuständig, diese erlaubt jedoch nur den Aufenthalt während des Tages, explizit „ohne Schlafmöglichkeit“. Somit ist die Grundversorgung der Flüchtlinge nicht mehr garantiert, sondern nur, wenn sie irgendwo anders legale Unterkunft finden. Und wenn sie plötzlich mitten in der Nacht deportiert werden, dann kann niemand was dafür. Alles legal… Wir haben nur unsere „Pflicht“ getan! Und 24 Stunden nach der Ankunft in Karachi leben 40 Menschen weniger auf der Welt.

Dieses Vorgehen der Kirche ist zum Kotzen. Die Flüchtlinge MÜSSEN im Servitenkloster bleiben. Und die Römisch-Katholische Kirche HAT SICH IHRER VERANTWORTUNG ZU STELLEN.

Ich stelle Ihnen GENAU EINE Bedingung:

DIE RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE GARANTIERT FÜR DEN AUFENTHALT DER PAKISTANISCHEN FLÜCHTLINGE IM WIENER SERVITENKLOSTER BIS ZUM ZEITPUNKT DER VERLEIHUNG DER ÖSTERREICHISCHEN STAATSBÜRGERSCHAFT.

Landau! Ich mache SIE PERSÖNLICH GEMEINSAM MIT DEM KARDINAL vor dem Herrn im Himmel für das Leben und den Tod dieser Menschen verantwortlich. Jetzt. Und bis in Alle Ewigkeit. Amen!

Wer war der Erste Christliche Flüchtling? Mit Brennender Sorge!

Deus Caritas Est.

Peter Wurm

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Ave Maria

17/Mai/2013

Ave Maria

Mario Zaunschirm & Peter Wurm
featuring Franz Schubert

Piano: Mario Zaunschirm – Vocals: Peter Wurm

Für meine Tochter Hanna

Wien-Mariahilf, 16. Mai 2013

Geschützt: Die Zweite Lüge des Christentums

30/Mrz/2013

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Der Jünger, den Jesus liebte… (for Pope Francis)

18/Mrz/2013

„Der Jünger, welchen Jesus liebte, der auch an seiner Brust beim Abendmahl gelegen war…“ (Joh 21, 20)

„The disciple whom Jesus loved; which also leaned on his breast at supper…“ (John 21, 20)

„El discípulo a quien Jesús amaba, el que en la cena se había recostado sobre el pecho de Jesús…“ (Juan 21, 20)

„Quel discepolo che Gesù amava, quello che nella cena si era trovato al suo fianco…“ (Giovanni 21, 20)

Johannes

Wozu das Ganze?

21/Apr/2012

Wie viele Menschen haben bisher auf dieser Erde gelebt? Zwanzig Milliarden? Mehr? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass es bisher von diesen Milliarden von Menschen wahrscheinlich nicht einmal hundert gegeben hat, die diese Welt entscheidend weiter gebracht haben. Und welcher von diesen hundert hat die Welt am entscheidendsten weitergebracht?

Wenn ich mir die Geschichte der Menschheit bis zum heutigen Tag ansehe, dann komme ich ziemlich rasch auf einen Menschen. Das „Time“-Magazin wählt alljährlich den „Man of the Year“, alle heiligen Zeiten auch den „Man of the Millenium“. Ich glaube, der letzte „Man of the Millenium“ war Dschingis Khan. Kein Mensch hat je ein größeres Reich beherrscht als Dschingis Khan.

Nebbich.

Möglicherweise ist Dschingis Khan ein sehr verdienstvoller Mann des Jahrtausends. Was die gesamte Geschichte der Menschheit betrifft,  wird er jedoch vernichtend geschlagen. Who the fuck is Gengis Khan? Ich kenne den Mann der Weltgeschichte, den Mann aller Jahrtausende, den Mann aller Männer, den erfolgreichsten und bedeutendsten Menschen der gesamten Welt: Paulus.

Die erfolgreichste und mächtigste Idee der Weltgeschichte verdanken wir genau einem Menschen. Nicht dem Nazarener Jesus, denn der hatte nicht den Funken einer Idee, was sich da in seinem Namen jemals tun sollte („hütet euch vor den Schriftgelehrten…“), auch nicht seinen Jüngern und Evangelisten, nicht einmal Simon Petrus, dem Felsen seiner Kirche (unter dem diese Religion eine jüdische Sekte geblieben wäre). Diese ganze Geschichte verdanken wir ganz genau einem Mann, dem Superhirn des Christentums, dem Begründer der erfolgreichsten und mächtigsten Idee der Weltgeschichte. Ohne Paulus kein Christentum, ohne Paulus auch kein Mohammed. Drei Viertel unserer Welt gründet sich ideell auf diesen Menschen.

Und? Hat sich das gelohnt? Was wäre, wenn Saulus in Damaskus nicht auf den Kopf gefallen wäre und daraufhin halluziniert hätte?

Ich könnte diesen Artikel so nicht schreiben. Immerhin.

Und plötzlich kommt wieder Golgatha daher

03/Apr/2012

Da lebt der Mensch sein Leben, denkt sich nichts Böses, vergnügt sich ein bisschen im Gelb, Rot und Grün und sieht sich ganz plötzlich mit der Kreuzigung konfrontiert. Was soll das?

Und plötzlich kommt wieder Golgatha daher
(Acryl auf Leinwand, 60x80cm, 03.04.2012)

Und plötzlich kommt wieder Golgatha daher

Und plötzlich kommt wieder Golgatha daher

Aschenkreuz

23/Feb/2012

Gestern war Aschermittwoch. Vor einem Jahr hat am Aschermittwoch die Neunte Welle des Mayakalenders begonnen und somit mein Tagebuch dazu. Heuer fällt der Aschermittwoch noch in den Februar und ich habe mir kurz überlegt, was dieser Tag für mich bedeutet. Was bedeutet der Beginn der christlichen Fastenzeit für mich?

Erstens ist mir in den Sinn gekommen, dass wir in Europa gerade vor dem wirtschaftlichen Abgrund Griechenlands stehen. Griechenland wird zu Tode gespart, die finanzielle Rettung dient nicht dem Land und seiner Menschen, sondern einzig den internationalen Banken. Die europäischen Gläubigerländer brüsten sich damit, mit den Krediten an Griechenland aufgrund des Zinsaufschlags auch noch Geld zu verdienen. Dieses Finanzsystem offenbart sich in aller möglichen Deutlichkeit als pervers.

Ich selbst erinnere mich daran, dass ich genau vor zehn Jahren die Bühne der traditionellen Aschermittwochrede von Jörg Haider in der Rieder Jahn-Turnhalle gestürmt und somit dafür gesorgt habe, dass dies die letzte Aschermittwochrede Jörg Haiders in Ried war. Wenn mir heute der Aschermittwoch in den Sinn kommt, dann denke ich daran, dass die an diesen Tag anschließende Fastenzeit letztendlich in das Osterfest mündet. Das schmerzhafte Fasten endet in der glorreichen Auferstehung. Niemals wird der existenzielle Optimismus des Christentums offensichtlicher als in jener Zeit, die mit dem heutigen – oder inzwischen gestrigen – Tag beginnt. Wie grausam auch immer der Schmerz des Fastens und des daran anschließenden Kreuzgangs auch sein mag, letztendlich enden wir alle im glorreichen Heil. Wenn auch nur ein Funke dieses Gedankens in diesem Bild sichtbar wird, dann hat es schon einen Sinn gehabt: Aschenkreuz.

Aschenkreuz
(Acryl auf Leinwand, 60x80cm, 22.02.2012)

 

aschenkreuz

Aschenkreuz