Wie wenig man braucht

26/Sep/2016

Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in die wolkenlose Sonntagnacht. Er hatte ein wundervolles Wochenende verbracht. Überhaupt lebte er in Zeiten, die ihm anscheinend sehr gewogen waren.

Die meisten Menschen in seiner Umgebung waren finanziell reicher als er, hatten ein weit höheres Einkommen. Doch er hatte sein Auskommen. Er hatte ein Dach über dem Kopf, ein halbwegs weiches Bett, saubere Kleidung und ausreichend zu essen.

Er lebte sein Leben langsam, so langsam er konnte. Und er lebte von wenig. Er hatte sich den Minimalismus zu eigen gemacht. Im Vergleich zu Vielen rund um ihn war er ein Asket, ein Bettler fast. Doch er war zufrieden. Und er war glücklich.

Er kannte Menschen, die er Freundinnen und Freunde nannte und vollbrachte Tätigkeiten, die ihn erfüllten. Kurz hielt er inne und schaute in den Himmel. Dann begann er zu lächeln. Wie wenig man doch braucht, um glücklich zu sein.

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Eine Antwort to “Wie wenig man braucht”

  1. Eveline Riedling Says:

    Ja, Peter – wie schön!
    LG Eveline


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