Der tiefe innere Friede

03/Apr/2016

Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den sonnig blauen Sonntagshimmel. Gerade hatte er ein Gespräch geführt, das ihn wieder einmal in wunderbarer Weise mit Gott verband.

„Vielleicht kommt Dir meine Geschichte ein wenig skurril vor…“ hatte sie anfänglich zu ihm gemeint. Sie war eine Frau aus dem Süden Deutschlands, Naturwissenschafterin von Ausbildung und Beruf. Vor Kurzem hatte sie sein Bild „Die Vergewaltigung Mariens“ in den Tiefen des Internets entdeckt gehabt. Sie hatte einfach die 2 Worte „Maria Vergewaltigung“ nebeneinander gestellt und mittels Suchmaschine auf das Ergebnis gewartet. Dabei war sie auf sein Bild gestoßen und hatte sich daraufhin bei ihm gemeldet.

Nun entspann sich ein wunderschönes Gespräch über Krisen und ihre Lösung, über Unvernunft und Religion, über Dualität und Polarität, über Chaos und die Göttliche Ordnung. Ohne Karfreitag kein Ostersonntag, ohne Nord kein Süd. Es gab kein „Gut“ und kein „Böse“ mehr, nur einen tiefen Frieden im Angesicht der Göttlichen Ordnung.

Slupetzky spürte eine sonntägliche Dankbarkeit in sich aufsteigen. Wenn es nur einen einzigen Menschen gab, der seine Kunst verstand, dann war sein Leben schon gelungen. Nun war es wieder einmal soweit. Und er verspürte einen tiefen inneren Frieden.

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