Schweigen

24/Feb/2016

Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den Himmel. Die Sonne war gerade dabei, hinter den Häusern aufzugehen.

Er saß da und schwieg. Er sah die Wolken, hörte die Musik, roch an seiner Hand und schmeckte seine Zunge. Welch schöne Sätze hatte er gerade gelesen. Sätze voller Zuneigung und Liebe. Er saß da und schaute in die Wolken. Es gab so viel Schönes. Es gab so viel Unaussprechliches. Es gab so viel Schweigen.

Manchmal hatte er sich mit der Welt versöhnt. Manchmal war es ein Schweigen gemeinsam mit ihr. Manchmal war es ein Schweigen gemeinsam mit Gott.

Er schaute in die Wolken und sah die Musik. Manchmal waren alle Verletzungen verheilt. Und er schwieg.

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