Der Oesterreichische Bildungsnotstand

13/Dez/2013

Ein Klosterneuburger Student der Wirtschaftswissenschaften hat ein Stipendium fuer ein Forschungssemester an der Universitaet Peking erhalten. Nachdem er alle notwendigen organisatorischen Formalitaeten erledigt hat, geht er zum Bahnhofsschalter der Oesterreichischen Bundesbahnen.

„Bitte eine Fahrkarte Zweiter Klasse nach Peking.“
„Wos?“
„Eine Fahrkarte nach Peking, bitte!“
„Wo is des?“
„Das ist in China.“
„Des hamma ned.“
„Aber ich brauche eine Fahrkarte nach Peking.“
„Des is ma wurscht. Des hamma ned.“

Der Klosterneuburger Student der Wirtschaftswissenschaften entschliesst sich, mit dem Bus nach Wien zu fahren, reist von dort aus per Anhalter nach Budapest, dann weiter ueber Minsk nach Moskau und faehrt mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Peking. Nachdem er dort sein Forschungssemester erfolgreich absolviert hat, geht er vom Platz des Himmlischen Friedens zum naechstgelegenen Bahnhof, um eine Rueckfahrkarte zu kaufen.

„Eine Karte nach Klosterneuburg, bitte!“
„Kierling oder Weidling?“

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Fuer Agnes und Karlheinz Essl, Probst Gebhard Koberger und Floridus Roehrig

Ein Versuch ueber Adolf Eichmann und Mao-Tse-Tung

tien-an-men

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