Der Tod des Erwin Rommel

26/Nov/2012

Der Tod des Erwin Rommel

„Sieg Heil, Rommel! Wie beurteilen Sie die Lage?“

„Von Rundstedt, die Situation ist unter den gegebenen Bedingungen aussichtslos. Der Feind hat sich in der Normandie festgesetzt und aufgrund der verspäteten Befehle aus dem Führerhauptquartier an entscheidenden Stellen den Durchbruch erzielt.“

„Was schlagen Sie vor?“

„Wir müssen so rasch wie möglich Kontakt mit dem Führer herstellen, um – ich betone: nicht nur über die militärische, sondern auch über die politisch Lage insgesamt sprechen. Es muss zu einer politischen Lösung kommen.“

„Gut, Rommel, morgen Früh brechen wir auf. Ich treffe die notwendigen Vorbereitungen.“

„Danke, von Rundstedt!“

———-

„Heil Hitler, Herr Generalfeldmarschall! Der Feind hat eine neuerliche Front aufgemacht und begonnen, uns im Norden weiter zurückzudrängen!“

„Ich weiß, Aldinger, wir reagieren bereits darauf.“

„Herr Generalfeldmarschall, darf ich Sie persönlich etwas fragen?“

„Nur zu, Aldinger! Sprechen wir offen!“

„Herr Generalfeldmarschall, wie sehen Sie die politische Lage in Deutschland.? Es gibt in Berlin bereits Pläne, im Notfall die Führung zu….“

„Adjudant Aldinger! Kein Wort mehr über den Führer. Nur soviel: Wenn Sie den Führer vor ein Gericht stellen, dann bin ich dabei. Wenn Sie ein Attentat planen, dann nicht!“

„Zu Befehl, Herr Generalfeldmarschall!“

———-

„Heil, mein Führer!“

„Gut, dass Sie da sind, Rommel! Berichten Sie uns von der Westfront!“

„Mein Führer, bevor ich hier von den militärischen Komponenten der aktuellen Lage berichte, möchte ich kurz die politische Lage in Deutschland zu Sprache bringen.“

„Was erlauben Sie sich, Rommel!!?? Sie sprechen hier über die militärische Lage im Westen, zu nichts Anderem sind Sie befugt!“

„Mein Führer, ich muss Ihnen als …“

„Nein, Rommel! Sie müssen einzig Ihre Befehle als Soldat ausführen! Sonst gar nichts! Von Rundstedt, berichten Sie!

„Jawohl, mein Führer! Deutschland, Sieg Heil!“

———–

„Heil Hitler, Generalfeldmarschall!“

„Heil Hitler! Was verschafft mir die Ehre Ihres Besuches bei mir zu Hause?“

„Generalfeldmarschall, wir haben Informationen, dass Sie an gewissen Operationen der letzten Wochen beteiligt waren.“

„Nein, das muss ein Irrtum sein. Ich habe mit Operationen außerhalb meines Verantwortungsbereiches nichts zu tun.“

„Herr Rommel, wir haben da ein Mittel, das Ihnen jegliche Schmerzen oder Qualen erspart.“

„Darf ich mich von meiner Frau verabschieden?“

„Nein.“

„In einer Viertelstunde bin ich tot. Und Du, mein Junge, gib gut auf die Familie acht. Und achte auf unser Deutschland!“

———-

Für Manfred Rommel, Oberbürgermeister von Stuttgart.
Im Gedenken an Henning von Tresckow.

Zur Operation „Walkuere“:

Die Wiener sind disziplinierter. Bei den Italienern meine ich, etwas mehr „Bunga-Bunga“ herauszuhören…

Eine Antwort to “Der Tod des Erwin Rommel”

  1. Peter Wurm Says:

    Rommel soll 1943 Hitler zu bedenken gegeben haben, dass es dem Ansehen Deutschlands im Ausland gut täte, wenn auch ein Jude zum Gauleiter ernannt würde. Hitler reagierte mit den Worten: „Mein lieber Rommel, Sie haben nichts von dem verstanden, was ich will.“[32] (Wikipedia)


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: