Ein verregneter Nachmittag

09/Mrz/2012

Der heutige Tag in Wien war verregnet. Auf den ersten Blick scheint alles Grau in Grau, niemand möchte aus dem Haus gehen. Mit der Zeit jedoch beginne ich, die Gemütlichkeit im Haus zu genießen und selbst im tristen Grau ganz versteckt verschiedene Farbtöne zu entdecken. „Gott gebe mir die Kraft, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann und die Klugheit, beides voneinander zu unterscheiden.“ Das war in meiner Jugend der Lieblingsspruch meiner Mutter. Ich habe ihn mir seit Langem zu eigen gemacht. Somit beginnt die Klugheit jeden Tag ganz einfach damit, zu erkennen, dass ich das Wetter sicherlich nicht ändern kann. Das jedoch, was ich ändern kann, ist meine Einstellung dazu. Und so ist es heute noch recht schön geworden, Alles in Allem sehr meditativ. Ich habe es zu erfassen versucht: Ein verregneter Nachmittag.

Ein verregneter Nachmittag
(Acryl auf Leinwand, 60x80cm, 08.03.2012)

ein verregneter nachmittag

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4 Antworten to “Ein verregneter Nachmittag”


  1. spieglein, spieglein an der wand, was ist mir fern was ist mir bekannt? was halte ich, was lasse ich? was spiegelt sich? ist es die mutter oder die tochter? was kann ich ohne die mutter erde tun? was tue ich mit ihr und was mit mir?

  2. Jhelisa Says:

    …yes, that is the question…. Danke, Prom!

    und deshalb ist auch das „Wir“ so wichtig!
    auch sind’s auch nur Zwei oder Drei….!

    ….und eine meiner entstandene Frage ist:
    muessen wir das letzte Dunkel“ – „das schwarze Loch“
    unbedingt erforschen lassen?

    Wenn das Dunkel verschwindet,wo bleibt dann die Nuance?

    In den Staedten ist das Dunkel ja schon verschwunden und mit ihm die Sterne…
    und so probiert man auf andere Art und Weise sich „zu erhellen“…!?
    Das Kunstlicht ist also verfuehrerisch und taeuschend!

  3. Judith-Elis Says:

    hei, neu Bearbeitetes!

    ….langsam widerspiegelt es lichteres!
    schon die aufgehende sonne in wien?-

    ….nee doch!, es ist erst das Mondlicht was die Nacht
    nicht zu dunkel erscheinen lassen wollte,

    sodass der Geist auch in Ruhe aufstehen kann

    bevor der tag fuer die helle Sonne beginnt.

  4. Judith-Elis Says:

    Noch guten Sonntag gewuenscht, Peter!

    …bin heute frueh mit den zwei Bildern am erwachen gewesen, sie beschaeftigen mich noch,
    (aber leider kommen sie auf dem grossen Pc nicht so gut ueber, auf dem kleinen Laptop ist es besser)
    …das graue ist einfach Ruhe…., das zweite: ein in Ruhe daemmerndes zartes erwachen… Ob die Farben nun wirklich violett-rose sind?
    Also, ich werde mich in naechster Zeit der Kommentierung enthalten und hoffe, dass ich Deine Bilder einmal in Natura sehen kann!
    Ich wuensche Dir bis dahin, -so Gott will- gesegnete verinnerlichte und auch froehliche Schaffenskraft!
    Danke Dir aber nochmals fuer den mir pers. wichtigen Roten Punkt, der mir ganz natuurlich zu Gute kam!

    -Per mail/telef. ‚und auf dem Weg in die weite Welt‘- bin ich auch fuer Dich immer ereichbar, soweit es mir gegeben ist!
    Ganz herzliche Grusse, Judith-Elis


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