Gandhi, Mandela, Havel

11/Jan/2012

Gandhi. Mandela. Havel. Die Größe dieser Menschen ergibt sich aus ihrer Unterdrückung. Wie kann ein Mensch die Größe Gandhis, Mandelas, Havels erreichen, ohne zuvor unterdrückt worden zu sein? Wie sinnlos ist es, sich in einer freien und demokratischen Gesellschaft Gandhi, Mandela, Havel zum Vorbild zu nehmen? Gandhi, Mandela, Havel sind unerreichbar für mich.

Es gilt, einen Bruch zu machen. Es gilt, sich von Gandhi, Mandela, Havel zu verabschieden. Es gilt, sich neue Vorbilder zu suchen – und sie zu finden. Einstein, Schopenhauer, Shakespeare. Gutenberg, Freud, Picasso. Russell, Mozart, Beethoven. Es gilt, die freie und demokratische Gesellschaft als Basis für sein Wirken zu nehmen.

Ich darf hier ALLES sagen, was ich will. Gerade bin ich wieder erschüttert darüber, dass der Friedensnobelpreisträger Barack Obama zu Sylvester den NDAA unterzeichnet hat. Der NDAA ermächtigt das US-amerikanische Militär, überall auf der Welt unkontrolliert Menschen festzunehmen und sie bis an ihr Lebensende wegzusperren. Und wenn der Friedensnobelpreisträger es beschließt, dann wird ohne zu Zögern erschossen und der Leichnam im Meer versenkt.

Ich bin dagegen, dass das US-amerikanische Militär hier bei der Tür hereinkommen und mich bis an mein Lebensende mitnehmen darf. Ich bin dagegen, dass dies willkürlich auch meinen Kindern und meinen Freunden widerfahren kann. Wenn das US-amerikanische Militär jederzeit meine Kinder mitnehmen und lebenslang wegsperren darf, dann schreie ich auf. Was jedoch nützt dies? Wohin kann ich mich wenden, wenn das US-amerikanische Militär jederzeit meine Kinder mitnehmen und lebenslang wegsperren darf? Wer ist die Instanz, die dem US-amerikanische Militär Einhalt gebietet?

Wer schreit auf, wenn das US-amerikanische Miltär jetzt hier bei der Tür hereinkommt, mich mitnimmt und lebenslang wegsperrt? Wer schreit auf? Wer beginnt mich zu suchen? Wer lässt nicht nach, bis er mich gefunden und befreit hat? Wer stellt sich dem US-amerikanischen Militär entgegen?

ICH stelle mich dem US-amerikanischen Militär entgegen. Doch wie?

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4 Antworten to “Gandhi, Mandela, Havel”

  1. Frank Says:

    gute Frage

    • maxxxworld Says:

      Ja diese Frage und viele Andere stelle ich mir auch…
      Warum äffert die EU den U.S.Amerianern nach und will ähnliche Krisengesetze beschliessen?
      Warum unterdrückt die U.S. Administration das eigene Volk?
      Wie will ein Nation Demokratie in die Welt prügeln und dabei selbst der Wolf im Schafspelz sein…?
      Fragen über Fragen.
      In Amerika sagt man zu Kriegshetzer ‚Warmonger‘ als Selbstbezeichung…?
      Der Krieg wird in Amerika von MENSCHEN, Bürgern dieser Union vollzogen die am Abstellgleis des sozialen Systems gelandet sind. Sie die keine Change auf universitäre Bildung haben, werden mit Versprechen angeworben in der Army eine ‚anständige‘ Ausbildung zu erlangen. Und was passiert? Sie werden als Kanonenfutter im nahen Osten oder sonst wo ohne Vorbeitung psychisch verheizt. Wir wissen nur von den über 3.500 TOTEN SOLDATEN, aber nichts von den Verwundeten, den Kriegskrüppel und schon gar nichts von den Soldaten die als psychische Wracks heimkehren und vielleicht nie mehr in der Lage sind sozial Fuss zu fassen und schon gar nicht in der Lage sind eine Familie zu gründen.
      IST DAS FREIHEIT? IST DAS DEMOKRATIE?
      WARUM SEHEN ALLE EUROPÄISCHEN POLITIKER WEG? WARUM SPIELEN SIE ALS MARIONETTEN DES KRIEGSIMPERIALSMUS MIT?
      Fragen über Fragen…!!!

  2. maxxxworld Says:

    AUSZUG AUS WIKIPEDIA:

    bis zum erklärten Ende größerer Kampfhandlungen
    am 1. Mai 2003:

    Alliierte: 171 Soldaten, davon
    138 US-Amerikaner
    33 Briten
    Irak (US-amerikanische Schätzung)
    mindestens 2.300 Soldaten

    insgesamt seit Kriegsbeginn
    (Stand vom 30. November 2011)

    4.801 Soldaten, davon:
    4.483 US-Soldaten
    179 britische Soldaten
    139 Soldaten anderer Nationen
    10.125 getötete irakische Soldaten und Polizeikräfte (Stand vom 31. Juli 2011)

    468 getötete Angehörige von privaten Sicherheits- und Militärunternehmen, z. B. Blackwater Worldwide
    (Stand vom 30. November 2011)

    32.200 verwundete US-amerikanische Soldaten seit Beginn des Krieges

    (Daten vom 30. September 2011)

  3. maxxxworld Says:

    GETÖTETE ZIVILISTEN IRAK:

    Iraqbodycount zählt auf Grundlage von mindestens zwei übereinstimmenden Berichten aus unterschiedlichen Medienorganen mindestens 89.111 (Stand 23. November 2008) getötete Zivilisten. Die Seite gibt an, dass ihre Zahlen vermutlich unter den tatsächlichen Opferzahlen liegen. Da sie sich auf die Meldungen von seriösen Nachrichtenorganisationen verlässt und unabhängige Journalisten vermutlich Abstand von den besonders schwer umkämpften Gebieten halten, würden viele Todesopfer nicht von den Medien erfasst.[7]
    Eine Studie der Johns Hopkins University vergleicht die Sterblichkeit im Irak von 14,6 Monaten vor dem Invasionsbeginn im März 2003 mit den folgenden 17,8 Monaten. Sie kommt auf bis zu 100.000 (ohne Falluja) zusätzliche Gestorbene.[8] Genauer, mit 95 % Wahrscheinlichkeit, zwischen 8.000 Toten und 194.000 Toten, inklusive Falluja, unter der Zivilbevölkerung.[9] Laut dieser Studie wurden die meisten Zivilisten von der Koalition getötet, viele auch durch Terroranschläge. Die Studie wurde vom britischen Medizin-Journal The Lancet im Oktober 2004 veröffentlicht.
    Eine auf der Lancet-Studie beruhende Untersuchung des Genfer Hochschulinstituts für internationale Studien[10] vom 12. Juli 2005 geht in dem Zeitraum von Januar bis Dezember 2003 von 39.000 durch direkte Gewalteinwirkung getöteten Zivilisten aus.[11]
    Für April 2006 gibt die BBC allein für Bagdad die Zahl von 1.091 getöteten Zivilisten an.[12] Dies entspricht etwa 30 Toten pro Tag.
    Eine im Oktober 2006 von The Lancet veröffentlichte und von der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore durchgeführte Studie geht von 392.979 bis 942.636 zusätzlichen Todesfällen im Irak durch Kriegsfolgen aus, was bei einem Mittelwert von 654.965 Toten rund 2,5 Prozent der Bevölkerung entspricht. Erneut wird wie bei den vorherigen Studien darauf hingewiesen, dass die Ergebnisse der statistischen Methode ungenau seien.[13] Die von Kriegsgegnern viel zitierte Studie geriet massiv in die Kritik, weil die Autoren – erklärte Gegner des Irakkriegs – die Arbeit der irakischen Mitarbeiter nicht kontrolliert hatten und trotz Aufforderung ihr Datenmaterial keiner Überprüfung zugänglich machten.[14] Anfang 2009 wurde der für die Durchführung der Studie verantwortliche Gilbert M. Burnham deswegen von der Johns-Hopkins-University gemaßregelt….


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