Tag 229

23/Okt/2011

Muammar al-Gaddafi ist tot. Zwei Beinschüsse, ein Kopfschuss. Seine letzten Worte waren: „Nicht schießen, nicht schießen!“

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21 Antworten to “Tag 229”

  1. doris Says:

    Mir fällt dazu spontan mein Enkel ein, der im Febr.
    2008 an einem „sogenannten“ Hirntumor erkrankte,
    mit Chemotherapie behandelt wurde und daran schließlich im Aug. 2008 – viereinhalbjährig – verstarb.

    Seine letzten Worte waren: „Keine Chemo, keine Chemo!“

  2. Eira Says:

    MOSKAU, 20. Oktober (RIA Novosti).

    Der Chef der Liberaldemokratischen Partei Russlands (LDPR), Wladimir Schirinowski, glaubt nicht an den Tod des libyschen Revolutionsführers Muammar el-Gaddafi.

    “Ich bin sicher, dass er sich schon längst in einem sicheren Ort befindet”, sagte der Parteichef am Donnerstag in Moskau. “Wir glauben nicht an seinen Tod. Das ist ein extrem kluger Mensch, ein afrikanischer Karl Marx, ein libyscher Garibaldi. Er hatte Geld wie Heu. Gaddafi wusste, was mit Saddam Hussein und anderen arabischen Machthabern passierte, es ist deshalb kaum wahrscheinlich, dass er seine Gefangennahme, Verwundung oder die Tötung einfach so zugelassen hätte”, fuhr Schirinowski fort.

    “Afrika ist ein riesiger Kontinent, Gaddafi hat dort gute Beziehungen zu allen arabischen Führern. Er hätte einen solchen Fehler nicht begehen und seine Verfolgung, Gefangennahme und Ermordung nicht zulassen können.”

    “Ein besseres Leben als unter Gaddafi hat Libyen nie gehabt und wird auch nie haben. Dabei geht es nicht nur um billiges Benzin, kostenlosen Strom in Privatwirtschaften, kostenlose Wohnungen für einen Teil der Bevölkerung und riesige Subventionen für ihre Instandhaltung. Libyen hatte den höchsten Lebensstandard, verglichen mit dem übrigen Afrika und sogar mit einigen Ländern Europas. Selbst wenn Gaddafi plötzlich stirbt, werden sich Millionen Libyer mit Dank an die Jahre seiner Regierung erinnern.”

    Quelle www politaia org

    • T. Says:

      Dass seine Gestapo Zehntausende Regimegegner foltern und töten ließ, ist Ihnen wohl egal? Und dass er sein Volk um Milliarden betrog wohl auch? Und was ist mit den Opfern seiner Terroranschläge – Lockerbie etc.?

      • Eira Says:

        Die NATO mordet Libyen aufgrund der Lügen von Soliman Bouchuiguir

        Von Daniel McAdams am 20. Oktober 2011

        Heute präsentierten alle Medien die horrende Folterung und den Mord an den früheren libyschen Führer Gaddafi der blutrünstigen Öffentlichkeit. Seine Gefangennahme wurde in eine seltsam bekannte Geschichte eingebettet: Er wurde “wie eine Ratte in einem Loch” gefangen. Wie Saddam Hussein. Man fragt sich, welche NGO den Auftrag hatte, das Skript dafür zu schreiben.

        ….

        Im Februar diese Jahres hatte die Libysche Liga zusammen mit der von der US-Regierung finanzierten National Endowment for Democracy und 70 anderen NGOs eine anfängliche Petition eingebracht, um Libyen aus dem UN-Menschenrechtsrat auszuschließen. Die Petition fusste ausschließlich auf den Behauptungen von Bouchuiguir, dass 6000 Menschen vom Gaddafi-Regime ermordet worden wären. Bouchuiguir versorgte die UN mit Greuelmärchen von “Gaddafis Politik der verbrannten Erde” und von “massiven Attacken seiner Milizen auf die Zivilbevölkerung.” Diese Handlungen seien Verbrechen gegen die Menschlichkeit,” bezeugte er vor der UNO. Am 31. Mai berichtete Bouchuiguir von unglaublichen 18.000 Ermordeten, 46.00 Verwundeten, 28.000 Vermissten, 1.600 Fällen von Vergewaltigung und 150.000 Flüchtlingen, welche angeblich dem Gaddafi-Regime anzulasten seien. Als er in dem Film gefragt wurde, woher seine Zahlen stammten, antwortete er, er hätte sie vom Übergangsrat erhalten — von den Rebellen!

        Es war genau diese eine Petition und Bouchuiguirs Behauptungen, welche die Basis für alles kommende darstellten und was in der Zerstörung Libyens durch die NATO und die Ermordung Gaddafis und seiner Getreuen gipfelte. Die Vereinten Nationen hielten es nicht für nötig, Bouchuiguir Behauptungen zu untersuchen, bevor sie der UN-Sicherheitsrat benutzte, um die Resolution 1973 zu verabschieden. Diese öffnete die Tür für die NATO-Bomben!

        Im Film wird Bouchuiguir bedrängt, doch zu sagen, wie Journalisten an Beweise für die Verbrechen des Gaddafi-Regimes kommen lönnten, wenn sie nach Libyen kämen………Nachdem er immer wieder nach Beweisen gefragt wurde, sagte er schließlich geradeheraus: “Es gibt keine Beweise.”

        Quelle www politaia org

        Anmerkung: Nicht alles glauben, was in unseren Mainstreams steht. Es könnte sich um eine pure Lügenprovakanta handeln, um z.B. an reiche Erdölvorkommen und Milliarden US-Dollar zu kommen.

      • Eira Says:

        Die Zerstörung von Sirte

        Von Patrick O’Connor
        20. Oktober 2011

        Die libysche Stadt Sirte wird von Truppen der „Rebellen“ des Nationalen Übergangsrates (TNC) und Nato-Kampfflugzeugen systematisch zerstört. Die Operation stellt ein einziges großes Kriegsverbrechen dar, und die Verantwortung dafür liegt hauptsächlich bei den treibenden Kräften hinter der Militärintervention in Libyen – US-Präsident Barack Obama, dem britischen Premierminister David Cameron und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy.

        Jedes Gebäude in Sirte – Wohnblocks, Häuser, Krankenhäuser, Schulen und andere zivile Gebäude, wurde von den „Rebellen“ beim Versuch, die Stadt endlich einzunehmen, entweder zerstört oder schwer beschädigt. Milizionäre plündern Häuser, Autos und Läden, und voll beladene LKWs schaffen täglich gestohlenes Eigentum der Bewohner aus Sirte weg.

        Journalisten, die über die brutale Operation berichteten, waren geschockt darüber, was sie sahen. Wyre Davies von der BBC meldete: „Das ist fast schon eine ‚Politik der verbrannten Erde’.

        Zu Beginn der Nato-Intervention in Libyen drohte Sarkozy offen damit, dass „jeder Herrscher, vor allem jeder arabische Herrscher“ mit einem ähnlichen Angriff rechnen müsse.

        http://www.wsws.org/de/2011/okt2011/sirt-o20.shtml

      • kat.Diakon Says:

        Du hast recht lieber T… Wir in Europa haben keine Regimgegner die man tötet und foltert auf welche art auch immer. Und man betrügt uns auch nicht um Milliarden . Wir betreiben echte ehrliche Politik. Äh , auf welcher Insel wohnst du eigendlich.

      • Tiefenbohrer Says:

        kat.Diakon Sagt:

        23. Oktober 2011 um 17:06

        Genial jesuitisch argumentiert, lieber katholischer Diakon.
        Hab ich behauptet, dass Europa eine Insel der Seligen ist?
        Jetzt bin ich mal so frech wie du und sage:
        Geh zum deinem Papst, dem Stellvertreter Gottes auf Erden, und küss ihm die Füße!

    • T. Says:

      Selbstverständlich muss man die Lügenmedien hinterfragen. Aber jetzt drehen Sie den Spieß um und machen aus diesem Verbrecher ein Opfer!

      • Eira Says:

        Nein, es geht nicht darum den Spieß herum zu drehen oder nicht. Das kann ich gar nicht, da mir das Hintergrundwissen bezüglich der wahren Lebensbedingungen des libyschen Volkes fehlen.
        Was ich jedoch einschätzen kann ist, dass hier eine riesige KriegsPropaganda Maschinerie angelaufen ist und die Mehrheit der westlichen Bevölkerung dem Glauben schenkt.
        Keiner spricht über den Genozid, welcher gerade am libyschen Volk verübt wird … schau dir doch nur die Bilder der zerbombten Städte – Bilder von 2007 und 2011 …
        Welches Land steht als nächstes auf dem Plan? … Syrien, der Iran … ???
        Lies doch einfach einmal den Offenen Brief russischer Ärzte in Libyen an den Präsidenten der Russischen Föderation* … allein darum geht es!
        Wusstest du, dass deutsche Soldaten in Libyen sind?

        Offener Brief spricht Klartext über das Libyen-Massaker der imperialen Westmächte
        4. März 2011, Tripolis, Libyen
        An den Präsidenten der Russischen Föderation, D. A. Medwedew
        und den Premierminister der Russischen Föderation, V. V. Putin
        von Bürgern der Ukraine, Weissrusslands und Russlands, die in Libyen arbeiten und leben
        ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
        Sehr geehrte Herren Medwedew und Putin,
        Sie meinten, heute sei es das Schicksal der Bürger der ehemaligen Sowjetunion, als Bürger ver-schiedener slawischer GUS-Staaten zu leben: Ukraine, Weissrussland und Russland. Trotzdem sind wir alle davon überzeugt, dass Russland als der Nachfolger der UdSSR die einzige Sicher-heitsgarantie für die Interessen unserer Länder und die Sicherheit unserer Bürger darstellt. Deshalb wenden wir uns mit der Bitte um Hilfe und um Gerechtigkeit an Sie.
        Heute findet eine himmelschreiende, ausländische Aggression von USA und NATO gegen ein sou-veränes Land, Libyen, statt. Sollte jemand das bezweifeln, ist unsere Antwort, dass diese Tatsache so offenkundig wie wohlbekannt ist, weil sich all das vor unseren Augen zuträgt, und die Aktionen von USA und NATO nicht nur das Leben der Bürger Libyens bedrohen, sondern auch das unsere, da wir uns auf seinem Territorium aufhalten. Wir sind entsetzt über die barbarischen Bombenan-griffe auf Libyen, die zur Zeit von einer Koalition der USA und der NATO durchgeführt werden.
        Bomben auf zivile Ziele
        Die Bombardierung Tripolis’ und anderer Städte Libyens zielt nicht nur auf die Luftabwehr und die libysche Luftwaffe und richtet sich nicht allein gegen die libysche Armee, sondern auch gegen Ob-jekte der militärischen und zivilen Infrastruktur. Heute, am 24. März 2011, haben NATO-Flugzeuge und die USA die ganze Nacht über und den ganzen Morgen einen Vorort von Tripolis, Tajhura, bom-bardiert (in dem sich insbesondere Libyens Atomforschungszentrum befindet). Luftabwehr- und Luftwaffeneinrichtungen wurden bereits in den ersten zwei Tagen der Luftschläge zerstört und aktivere militärische Einrichtungen in der Stadt blieben intakt, heute aber waren Kasernen der liby-schen Armee das Ziel der Bombenangriffe, die sich in dicht besiedelten Wohngegenden befinden und in deren Nähe das grösste Herzzentrum Libyens liegt. Zivilisten und Ärzte hatten keinen Anlass davon auszugehen, dass gewöhnliche Wohngegenden zerstört werden würden, so hatte man we-der Anwohner noch Krankenhauspatienten evakuiert.
        Bomben und Raketen trafen Wohnhäuser und fielen in der Nähe des Krankenhauses nieder.
        Die Scheiben des Herzzentrums barsten, und auf der Wochenstation für schwangere Frauen mit Herzkrankheiten brachen eine Wand und Teile des Dachs zusammen. Die Folge waren zehn Fehl-geburten, bei denen Babys starben; die Frauen befinden sich auf der Intensivstation, Ärzte kämpfen um ihr Leben.
        Wir und unsere Kollegen arbeiten sieben Tage die Woche, um Menschen zu retten. Dies ist die di-rekte Folge von Bomben- und Missiletreffern auf Wohngebäude, die Dutzende Todesfälle und Ver-wundete nach sich ziehen, die jetzt operiert und von unseren Ärzten in Augenschein genommen werden. Eine so hohe Zahl Verletzter und Toter wie heute wurde während der ganzen Aufstände in Libyen nicht erreicht. Und das nennt man »die Zivilbevölkerung schützen«?
        »Genozid am libyschen Volk«
        Als verantwortungsbewusste Zeugen und Beteiligte des Geschehens erklären wir, dass die USA und ihre Verbündeten auf diese Weise einen Genozid gegen das libysche Volk begehen – so wie es in Jugoslawien, Afghanistan und dem Irak der Fall war.
        Es sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von den Koalitionstruppen begangen werden, und sie ähneln denen der Väter und Grossväter der heutigen westlichen Führer und ihrer Henker in Hiro-shima und Nagasaki in Japan und in Dresden, Deutschland, wo man Zivilisten vernichtete, um den Widerstandswillen der Menschen zu brechen (Deutschland erinnert sich und hat sich aus dem Grund geweigert, sich an diesem neuen Schlachthaus zu beteiligen). Heute wollen sie auf diese Weise das libysche Volk zwingen, ihren Führer und ihre rechtmässige Regierung preiszugeben und ihren nationalen Ölreichtum fügsam den Ländern der Koalition zu überlassen.
        Uns ist klargeworden, dass der Appell an die »internationale Gemeinschaft«, die Menschen in Libyen und uns, die wir in Libyen leben, zu retten, nutzlos ist. Unsere einzige Hoffnung setzen wir auf Russland mit seinem Vetorecht in der UNO, und insbesondere auf seine Führung, den Präsidenten und den Ministerpräsidenten.
        »Kriminelle Entscheidungen Frankreichs und der USA«
        Wir hoffen nach wie vor auf Sie, wie auch in der Vergangenheit, als wir die Entscheidung trafen, in Libyen zu bleiben, um den Menschen hier zu helfen – die ärztliche Pflicht stand an erster Stelle.
        Nach einem vereitelten Umsturzversuch Ende Februar beruhigte sich die Lage in Libyen gerade wieder, und die Regierung hatte die Ordnung erfolgreich wieder hergestellt. Jedem in Libyen war klar, dass das Land ohne amerikanische Intervention bald zum normalen Leben zurückkehren würde. In der Überzeugung, dass Russland, das über das Vetorecht verfügt, die Aggression der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten nicht zulassen würde, beschlossen wir, in Libyen zu bleiben, hatten uns jedoch getäuscht: Russland glaubte unglücklicherweise den falschen Versicherungen der Amerikaner und stellte sich nicht gegen die kriminelle Entscheidung Frankreichs und der USA.
        ibyen: Bei Heirat 50’000 Dollar
        Wir sind Ukrainer, Russen und Weissrussen, Menschen unterschiedlicher Berufe (hauptsächlich Ärzte), die seit mehr als einem Jahr in Libyen arbeiten (zwei bis 20 Jahre). In dieser Zeit sind wir mit dem Leben der Menschen in Libyen und des libyschen Staates wohlvertraut geworden, und nur we-nige Bürger anderer Staaten leben in solchem sozialen Wohlstand wie die Libyer.
        • Sie haben das Recht auf freie Behandlung, und
        • ihre Krankenhäuser sind nach weltbestem Stand ausgerüstet.
        • Die Bildung in Libyen ist kostenlos, fähige junge Menschen haben die Gelegenheit, auf Staats-kosten im Ausland zu studieren.
        • Wenn sie heiraten, erhalten junge Paare eine finanzielle Unterstützung von 60’000 libyschen Dinaren (etwa 50’000 US-Dollar).
        • Es gibt zinsfreie, staatliche Darlehen, und wie die Praxis zeigt, sind sie ohne Rückzahlungs-frist.
        • Aufgrund von Regierungssubventionen sind die Preise für Autos niedriger als in Europa, und jede Familie kann sich eines leisten.
        • Benzin und Brot kosten eine Kleinigkeit;
        • Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, zahlen keine Steuern.
        • Die Menschen in Libyen sind sehr ruhig und friedlich, neigen nicht zur Trunksucht und sind sehr religiös.
        • Heute müssen die Menschen leiden. Im Februar wurde das friedliche Leben durch Banden von Kriminellen und verwirrten Jugendlichen unter Drogen zerstört, die der Westen aus bestimmten Gründen als »friedliche Demonstranten« bezeichnete. Sie benutzten Waffen und griffen Polizeistationen, Regierungsbüros und Militäreinheiten an – Blutvergiessen war die Folge.
        • Ihre Drahtzieher verfolgen ein eindeutiges Ziel: Chaos zu verbreiten und die Kontrol-le über Libyens Öl zu erlangen. Sie gaben der internationalen Gemeinschaft falsche Informati-onen und erklärten, die Libyer kämpften gegen das Regime.
        • Erklären Sie uns, wer denn ein solches Regime nicht schätzt? Wenn es ein solches Regime in der Ukraine oder in Russland gäbe, wären wir nicht zum Arbeiten hier, sondern würden den sozialen Komfort zu Hause in unseren Ländern geniessen; und ein solches Regime würde man auf jede Weise zu erhalten suchen.
        • »Libyen: ein zweiter Irak«
        • Wenn die USA und die EU heute nichts Besseres zu tun haben, sollten sie ihre Aufmerksamkeit der Not Japans zuwenden, dem israelischen Bombardement Palästinas, der Dreistigkeit und Straflosig-keit der somalischen Piraten oder dem Leid arabischer Migranten in Frankreich.
        • Wir sehen, dass sie aus Libyen heute einen weiteren Irak machen wollen. Sie verüben Genozid an einem ganzen Volk und an Denen, die sie bei ihm vorfinden.
        • Wir erfüllen unsere ärztliche Pflicht und Schuldigkeit und können die Libyer nicht in Schwierigkeiten allein zurücklassen und zulassen, dass sie von den Streitkräften der Koalition vernichtet werden.
        • Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass die Amerikaner hier ein Blutbad anrichten werden, wenn alle Ausländer das Land verlassen und niemand die Wahrheit erzählt (die kleine Belegschaft der diplomatischen Missionen wurde schon vor Längerem zum Verstummen gebracht). Unsere einzige Überlebenschance ist eine feste, zivil ausgerichtete Haltung Russlands im UNO-Sicherheitsrat.
        • Wir hoffen, dass Sie Herr Präsident, und Sie, Herr Ministerpräsident, es als Bürger Russlands und als ehrenwerte Menschen den amerikanischen und europäischen Faschisten des 21. Jahrhunderts nicht erlauben werden, das freiheitsliebende Volk Libyens und Jene, die heute mit ihm sind, zu vernichten.
        • »Hände weg von Libyen!«
        • Wir fordern daher dringend, dass Russland sein Vetorecht einsetzt – das Recht, das im Zweiten Weltkrieg durch den Verlust von Millionen Menschenleben der Menschen aus der Sowjetunion er-worben wurde –, um die Aggression gegen einen souveränen Staat aufzuhalten und der Bombar-dierung durch USA und NATO unverzüglich ein Ende zu setzen sowie zu fordern, dass Truppen der Afrikanischen Union in die Konfliktzone in Libyen einziehen.
        • [Anmerkung: Der Delegation des Friedens- und Sicherheitsrats der Afrikanischen Union, die sowohl von der libyschen Regierung als auch von den Rebellenführern als Vermittler einer friedlichen Lös-ung zwischen den verschiedenen Parteien akzeptiert worden war, wurde die Einreise nach Libyen durch den UNO-Sicherheitsrat verweigert. Dieser Akt hätte von Russland und China gerügt wer-den müssen, und sie sollten die AU-Resolutionen sowie das Mandat studieren und deren weise Entscheidung unterstützen.]
        • Hände weg von Libyen!
        • Mit Respekt und Hoffnung auf Ihre Weisheit und Rechtschaffenheit,
        • Bürger der Ukraine, Weissrusslands und Russlands, vor Ort in Libyen
        • Bordovsky S., Vasilenko S., Vegerkina A., Henry IV, Henry H., Grigorenko L., DraBragg A., Drobot V., Drobot N., Yemets E., Kolesnikova T., Kuzin I., Kuzmenko B., Kulebyakin V., Kulmenko T., Nikolaev AG, Papelyuk V., Selizar V., Selizar About, Smirnov O., Smirnova R., Soloviev DA, Stadnik VA, Stolpakova T., Streschalin G., Stakhovich Yu, Sukacheva L., Sukachev V., Tarakanov T., Tikhon N., Tikhonov VI, Tkachev AV, Hadareva E., Tchaikovsky O., Chukhno D., Chukhno O., Yakovenko D. et al
        • ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
        • * Quelle: Offener Brief russischer Ärzte in Libyen an den Präsidenten und den Ministerpräsidenten der Russischen Föderation Tripolis, Libyen – 24. März 2011.

        —————————————

        Quelle. Internet google „offner Brief Ärzte“

  3. Marzena Says:

    Tot oder nicht tot.
    Muslimisches Volk kommt ohne starke Führung nicht aus.(Die geschichtlichen Hintergründe sind Beweise genug)
    Ob es diesmal anders wird, wir werden es sehen…..
    Ich wünsch denen jedenfalls eine Frau als starke Führung 🙂
    Warum ? Um einfach das Weltbild auf dem Kopf zu stellen…

  4. Conny Says:

    ich lach mich schlapp, so eine luege! Hahaha

  5. Sabine Says:

    Spruch zum Sonntag 🙂

    Alles Wissen, welches nicht Deinem Leben dient, dient nicht Deiner Selbst.
    Erkenntnisse, welche Dein Leben nicht lebenswerter machen sind wie Spekulationen im Meer des Unwesentlichen….

  6. Eira Says:

    Ein offener Brief an die deutschen Journalisten und Medienvertreter

    Euskirchen, 12.10.2011

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich schreibe diesen Brief an Sie alle, weil es mich wundert, dass viele von Ihnen offenbar immer schön nachschreiben, was man Ihnen von oben diktiert.

    Ich schreibe Ihnen, weil ich die Besitzverhältnisse in der Medienwelt kenne und die Praxis, dass die größeren Medienvertreter den Ton vorgeben und wir so im ganzen Land das gleiche Zeug lesen und sehen können, nur in etlichen verschiedenen Zeitungen, auf verschiedenen Sendern, etc.

    Ich schreibe Ihnen, weil ich bemerkt habe, dass Sie Propaganda betreiben. Sie folgen, seit ich denken kann, der Kriegstreiberei der NATO und brandmarken etwa die Serben im Kosovo-Krieg, den Irak, Afghanistan oder auch Libyen. Auch den Iran bearbeiten Sie alle schon seit vielen Jahren, indem Sie ihn als den reinsten Teufel darstellen, ebenso wie andere islamische Länder und auch die Palästinenser.

    Wie sich im Nachhinein herausstellt, wird diese Propaganda oft mit Hilfe listiger Lügen produziert. Ich möchte Ihnen etwa den Fall des angeblichen Massakers der Serben in Rogovo in Erinnerung rufen oder die Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein, was sich ebenfalls als Lüge herausgestellt hat, ebenso wie die angeblich von Irakern aus den Brutkästen geworfenen kuwaitischen Säuglinge, was die Aktion eines PR-Unternehmens war. Das sind nur einige wenige der erwiesenen Fälle, in denen Sie Ihrer journalistischen Pflicht, die Quellen anständig zu prüfen, unwissentlich nicht, nur mangelhaft oder bewusst nicht nachgekommen sind.

    Sie schreiben, was man Ihnen sagt. Oft im Vertrauen darauf, dass es schon stimmen wird oder im vollen Bewusstsein, dass es Kriegspropaganda ist.

    Sie glauben aber vielleicht auch ganzen Herzens an das, was man Ihnen vorlegt. Gott sei Dank aber gibt es das Internet, was vielen Menschen heute eine Möglichkeit bietet, selbst zu recherchieren und was den Menschen auch die Möglichkeit bietet, die fragwürdigen Standpunkte, die Sie in die Köpfe der Leute hämmern, zu hinterfragen.

    In den letzten Jahrzehnten konnten durch Ihre sklavische Hingabe an die Nachrichtenagenturen, an die Geheimdienste, die Vorgaben des Chefredakteurs und Ihre eigene Unwissenheit oder Ihren Unwillen, sich umfassend zu informieren, viele Millionen Tote in die Erfolgsliste der imperialistischen Gier von USRAEL eingetragen werden.

    Ja, richtig. Durch IHRE propagandistischen Beiträge, mit denen Sie die Ahmadinedschads, Gaddafis und Husseins dieser Welt thematisieren und verzerren oder beispielsweise einen Iran als teuflisches, diktatorisches Regime darstellen, das nur auf Befreiung durch unsere Bomben wartet, sind Sie in meinen Augen ebenso mit schuldig am Tod der Millionen, wie es der Pilot am Knöpfchen für den Abschuss der Rakete ist. Ihre Knöpfchen sind die auf einer Tastatur, aber durch ein paar Drücker ist diese Tastatur in Ihren Händen todbringender, als die Raketen, denn

    SIE stützen die Kriege des Imperiums, indem Sie Lügen verbreiten und die Meinung ganzer Volksscharen hinter den Eroberungsfeldzügen festigen. Aber es sind auch SIE, der Sie es in der Hand haben, etwas Mutiges zu tun und dieses altbekannte Schema zu durchbrechen, dem Frieden Vorschub zu leisten und nicht noch mehr Kriegen, denn wir alle haben genug davon!

    Ich bin zutiefst erschrocken über die Kriegsbereitschaft und den Hass, der mir aus den Zeilen Ihrer Medien entgegen schreit und mit dem Sie die Bevölkerung auf immer mehr ungerechte, wahnsinnige Kriege in Ländern einschwören, die Sie uns natürlich gleich mit verklären als den

    Hort des Bösen und die Wurzel allen Übels.

    Ich bin erschrocken darüber, wie sehr das der Propaganda im Dritten Reich ähnelt, nur dass es wesentlich subtiler ist und heute etwa ein schwarzer Präsident hochgehalten wird, statt einem wütenden Schnauzbart und die Hetze gegen andere Länder ist viel klüger, als Goebbels es sich hätte ausdenken können.

    Es liegt in Ihren Händen, den Menschen über die Dinge die Wahrheit zu erzählen, die menschliche Seite nahe zu bringen, den Frieden und die versöhnlichen Aspekte zu betonen oder für noch mehr Tote zu sorgen. Ich hoffe ernsthaft, dass Sie darüber nachdenken, denn das Blut der Menschen, die von den Bomben des Westens getötet und der Opfer, die im Namen unserer “Freiheit und Demokratie” gefoltert und ermordet werden, haftet auch an Ihren Händen, wenn Sie den Menschen ein falsches Bild liefern. Es gibt hier viele Themen, die von Ihnen verschwiegen, verzerrt und umgedichtet werden. So die Anschläge an 9/11, die Bilderberg-Konferenzen, die viel wichtigeren weiteren Geheimtreffen und -bünde, die Wahrheit über Gaddafi und Libyen, die geradezu werbungsartige Kampagne, um Obama an die Macht zu bekommen, die wahren Hintergründe von weiteren Kriegen, die Spuren der Kindesmissbrauchsfälle Dutroux oder des Sachsensumpfs in die höhere Politik, etc. etc.

    Es ist eine lange Liste und das sind nur ein paar wenige Themen, die mir einfallen, die nur von einigen respektablen Individuen Ihres Berufsstands bearbeitet wurden oder verschwiegen, verdreht oder fallen gelassen worden sind. Mit all dem haben Sie es geschafft, dass viele Menschen sich bestimmte Dinge schon gar nicht mehr denken trauen, weil sie die Zensur im Kopf haben und sie folgen Ihrer Vorstellung von political correctness. Bei vielen Menschen haben Sie sich aber auch jegliches Vertrauen verspielt, denn mehr Leute, als Sie vielleicht ahnen, durchschauen den Krieg der Informationen.

    Das ist auch Ihr Verdienst. Ich hoffe allerdings immer noch auf die Rechtschaffenen unter Ihnen, auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass mich die extreme Gleichschaltung von so vielen tausenden Journalisten in Deutschland wenig hoffen lässt. Meine letzte Aktion, als ich ca. 300 (!) von Ihnen per mail angeschrieben habe, bezüglich des Themas Bilderberger und einem offenen Brief von mir an den Journalisten Matthias Naß (der übrigens beantwortet wurde) , der bereits 13 Mal daran teilgenommen hat, hat mir die Augen diesbezüglich jedenfalls sehr geöffnet. Von keinem der 300 Kollegen kam eine Antwort.

    Verzeihen Sie mir, wenn ich Ihnen zu nahe getreten sein sollte, aber es ist Ihr zukünftiges Verhalten, das auch mit darüber entscheidet, ob Kriege geführt werden können, bzw. wie das Verhalten der Deutschen dabei aussehen wird. Ja, Sie tragen maßgeblich dazu bei, ob diese Kriege den Rückhalt in der Bevölkerung haben werden. Ich hoffe inständig, dass Sie gut überdenken, ob Sie die Politik des Geldadels weiter stützen wollen, oder ob Sie zum Frieden und der Freiheit der Menschheit beitragen möchten, denn der Weg, denn die herrschende Klasse dieser Welt momentan geht, wird uns sonst zwangsläufig in einen katastrophale Zukunft führen.

    Das wird Sie und Ihre Freunde und Familien dann möglicherweise ganz direkt betreffen, denn ein nächster Weltkrieg wird vielleicht nicht vor unserer Haustür enden.

    Es liegt zu einem gewissen Grad auch in Ihrer Hand.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Sebastian Nobile

    • bertav Says:

      Vielen Dank für ihre mutige Aktion und das sie uns das auch mitteilen.
      Da erhält dieser Blog wieder Niveau, nach einer Zeit lang Geplänkel.
      Ich grüße sie sehr freundlich
      Bertha

  7. kat.Diakon Says:

    Danke Eira Danke !


  8. Und wer noch nicht genug hat, ich habe seit April auch enin wenig Nciht-Mainstream-Informationen gesammelt, da mir die Berichte doch sehr einseitig vorkamen: http://faszinationmensch.wordpress.com/2011/04/22/wer-sind-die-rebellen-in-libyen-warum-wird-daruber-so-wenig-berichtet/

  9. juzicka-jess Says:

    das es so kommen musste war klar , nur das ende fand ich abstossend und schrecklich .. ich habe die bilder nicht aus meinem kopf bekommen von dieser abschlachtung gaddafis . Kein mensch sollte sich am tod eines anderen so freuen !


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