Tag 200

24/Sep/2011

Heute ist die Neunte Welle bereits genau 200 Tage alt. 34 Tage verbleiben noch bis zu ihrem Abschluss. Wir befinden uns am Beginn der Sechsten Nacht, den Carl Calleman als Zeitpunkt für die „Cosmic Convergence“ vom 23. bis 26. September ausgewählt hat. Diese Zeit, die auch mit dem Herbst-Aeqinox und der Passage des Kometen Elenin zwischen Erde und Sonne zusammenfällt, eignet sich gut für eine letzte Innenschau vor Abschluss des Mayakalenders und so finden auf der ganzen Welt Feiern und Festivitäten zu diesem Anlass statt.

In den Medien des Mainstream wird inzwischen über den Fortgang der Finanzkrise berichtet. So schreibt der ORF über die aktuellen Entwicklungen: „Finstere Prognosen von EZB-Präsident Trichet: Die Risiken für die Stabilität des europäischen Finanzsystems hätten rapide zugenommen, sagte er am Rande der IWF-Jahreskonferenz in Washington. ‚Wir stehen vor einer globalen Krise der öffentlichen Finanzen, und wir (die Euro-Zone) sind das Epizentrum dieser Krise‘, so Trichet. Die Situation sei sogar noch drastischer als beim Lehman-Brothers-Zusammenbruch 2008 – rasches Handeln der politisch Verantwortlichen sei nun gefordert.“

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet dabei über die Verhandlungen im Hintergrund: „Um die Debatte darüber, ob der Euro-Rettungsschirm EFSF mit 440 Milliarden Euro ausreichend ausgestattet ist oder nicht, ein für allemal zu beenden, denken die Euro-Länder darüber nach, dem Fonds eine unlimitierte Kreditlinie bei der Europäischen Zentralbank (EZB) einzuräumen. Der EFSF könnte also künftig Anleihen kriselnder Euro-Staaten aufkaufen, sie bei der EZB hinterlegen und dafür weitere Darlehen der Notenbank erhalten. Dieses Geld stünde für neue Bond-Käufe zur Verfügung – ein gigantisches Karussell käme in Gang. Am Ende hätten die Euro-Länder faktisch unbegrenzt Zugriff auf Zentralbankgeld. Die EZB müsste immer dann die Notenpresse anwerfen, wenn eine Regierung mit dem Geld nicht auskäme – mit womöglich verheerenden Folgen für die Entwicklung der Verbraucherpreise.“

Wie können wir mit all diesen Entwicklungen umgehen? Ich bin überzeugt, dass die meisten Menschen auf der Welt, aber auch in Europa die Hintergründe des Geldwesens nicht verstehen. Sie wollen nur möglichst angstfrei in Sicherheit leben. Dabei haben sie sich im Laufe der Zeit daran gewöhnt, dass ihnen Geld diese Sicherheit bietet. Wenn nun das Geldsystem insgesamt offensichtlich in einer massiven Krise steckt, dann kehrt mit einem Schlag die Angst zurück. Wenn Geld nichts mehr wert ist, wie werde ich dann überleben können? Was geschieht mit meinen Ersparnissen, was geschieht mit meinen Kindern? Wir haben uns daran gewöhnt, dass uns Geld scheinbar die Angst vor der Zukunft nimmt. Wenn ich brav spare, wie ich es seit Kindestagen durch den „Sparefroh“ gelernt habe, dann bin ich auf der sicheren Seite. Jetzt drohen all diese scheinbaren Sicherheiten zu kollabieren. Und so geraten die meisten Menschen in Angst.

Mit dieser Angst können wir wie immer verschieden umgehen. Entweder wir fordern mehr Kontrolle, oder wir vertrauen. Die Vertreter der herrschenden Eliten nützen diese Angst, um verstärkte Kontrollmechanismen einzurichten. In den letzten zwölf Jahren haben wir im Zuge der Achten Welle gesehen, wie leicht es war, die Angst für die Ausweitung der Kontrolle zu instrumentalisieren. So wurde die scheinbare Sicherheit auf Kosten der Freiheit und der Bürgerrechte nach und nach erhöht.

Jetzt, im Zuge der Neunten Welle, geschieht etwas anderes. Durch die ganzheitliche Erleuchtung unseres Bewusstseins beginnt die Angst zu schwinden. Selbstverständlich versuchen die herrschenden Eliten wie bisher, die Kontrollmechanismen zu verstärken, um ihr System zu verteidigen, doch sie erscheinen dabei selbst immer hilfloser. Nichts scheint mehr zu greifen, das System als Ganzes droht zu kollabieren. Tag für Tag werden wir mit Meldungen konfrontiert, die die Ohnmacht der scheinbar Mächtigen unterstreichen, Tag für Tag wird die Lage für den einzelnen Bürger verwirrender. Tag für Tag steigen die Summen, um die sich die Lage dreht, mehr und mehr ins Unermessliche.

Was gibt uns in dieser Situation noch Halt? Ich bin überzeugt, dass es einen kosmischen Plan gibt, der hinter all diesen Entwicklungen steht. Dieser kosmische Plan wird im Mayakalender sichtbar. Wir können darauf vertrauen, dass wir uns alle in Richtung eines ganzheitlich erleuchteten Bewusstseins bewegen. In diesem Vertrauen fällt es auch leichter, den Zusammenbruch des gewohnten Systems zu ertragen. Wir brauchen keine Angst zu haben, wenn das bisherige System zusammenbricht, denn wir können darauf vertrauen, dass etwas völlig Neues bevorsteht.

Wir stehen knapp vor dem Paradies, wir stehen am Eingang zum Garten Eden. Dort werden wir kein Geld mehr brauchen, das uns die Angst vor der Zukunft nimmt. Wenn das Geld endlich wertlos ist, dann werden wir alle gemeinsam Mittel und Wege finden, miteinander umzugehen. Als Übergang empfiehlt sich ein Freigeld mit Negativzins und Bedingungslosem Grundeinkommen. Doch am Ende steht die geldlose Gesellschaft.

Wir kommen aus dem Paradies, wo wir kein Geld gebraucht haben und wir gehen in ein Paradies, wo wir kein Geld mehr brauchen werden. Wir können auf uns selbst vertrauen und brauchen keine Angst vor der Zukunft mehr zu haben. Wir sind frei und brauchen keine Kontrollen mehr. Für unsere Sicherheit sorgen wir alle selbst. Wir sind endlich erwachsen geworden. Der „Sparefroh“ kann gehen.

6 Antworten to “Tag 200”

  1. Verena Borer Says:

    Habe heute Äpfel für den Übergang verarbeitet damit, wenn das Geld nicht mehr ist, ich wenigstens die erste Zeit nicht in ein Hungeloch falle:-))

  2. kat.Diakon Says:

    Aufwachen Peter, du musst zur Arbeit gehen , Geld verdienen. /Vision vom 24.09.2011 für den 24.09.2020
    Ich wars ,dein Diakonaler Visionärer Freund.

  3. Aga Pilotur Says:

    Hallo Peter, ich bin auch der Meinung dass bloßes Hoffen nichts ändern wird. Die Situation wie sie sich heute darbietet, ist auch nicht durch ’nichtstun‘ entstanden. Jahrhunderte, vielleicht Jahrtausende hat es gebraucht. Gerade bringt mich der Papstbesuch in Deutschland zum Nachdenken: ich habe mal den Petersdom besucht, Millionen, Milliarden oder viel mehr sind das, angehäuftes Geld über 2 Jahrtausende jetzt, ein Symbol unserer Gesellschaft – totale Ungleichheit – darüber redet niemand – laß uns doch den Vatikan verkaufen und bedingungloses Einkommen für mind. 10 Jahre ist uns doch sicher! Alleine will ich sagen, praktische Lösungen müssen her!

  4. John Says:

    Wenn kein Geld da ist kommt halt was Anderes wo sich der Bessere vom Schlechteren unterscheidet.
    Der Konkurrenzkampf bleibt, dafür sorgen schon unsere lieben Frauen um die wir auch weiterhin kämpfen werden und die sich den Besten für Ihre Nachkommen aussuchen.
    Da fängts schon mal an.

    Das hat uns die Natur in die Gene gelegt. Das Resultat der Evolution ist Auslese und dies durch stetigen Überlebenskampf.

    Ändert sich nun also die gesamte Evolution auf Erden? Oder werden wir, nur weil es kein Geld mehr gibt zur Friede-Freude-Eierkuchen-Welt?

    Ich gebe Dir völlig Recht mit der Kontrolle und dem ganzen Finanzwahn der auf einem riesigen, wackligen Lügengerüst aufgebaut ist.

    Aber das wir nun alle auf der Welt, man überlege sich das mal, (in den nächsten 34 Tagen) so tolle Typen werden, das bezweifle ich sehr. Ich hoffe aber auch, dass zumindest nicht grad das Gegenteil eintrifft und wir uns gegenseitig wieder umbringen.

    Gilt den bedingungsloses Grundeinkommen auch für ganz Afrika und ein paar Milliarden Chinesen, Millionen Inder die jetzt noch in Dreck und Armut leben?

    • Peter Wurm Says:

      Hallo John,

      danke für deinen Kommentar. Dennoch möchte ich Dir entschieden widersprechen. Der Konkurrenzkampf liegt nicht in unseren Genen, sondern vielmehr Empathie und Mitgefühl. Das wird auch von der modernen Wissenschaft mehr und mehr bestätigt.

      Was im Zuge des 28.Oktober geschehen wird, weiß ich nicht genau. Jedenfalls sind zu diesem Zeitpunkt des Enddatums des Mayakalenders die Energien im Universum vollständig entwickelt. Wie wir als irdische Menschheit darauf reagieren werden, das werden wir sehen.

      Ein Bedingungsloses Grundeinkommen wünsche ich mir auf der ganzen Welt, überall möglichst finanziert durch ein Freigeld mit Negativzins. Das mit „Dreck und Armut“ ist relativ, Viele würden behaupten, wir selbst leben in Dreck und Armut.

      Liebe Grüße

      Peter


  5. […] https://peterwurm.wordpress.com/2011/09/24/tag-200/ Share this:TwitterFacebookGefällt mir:LikeSei der Erste, dem dieser post gefällt. […]


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