Tag 199

23/Sep/2011

Als wir gestern Abend einkaufen waren, da erhielt ich ein SMS: „(Ö3-Newsflash 17:52) Wiener Börse schließt auf 25-Monats-Tief: ATX fällt 6,09 Prozent auf 1.877 Punkte. Konjunktursorgen belasten Börsen weltweit.“ Spätabends saß ich dann noch mit meinem Freund Gerhard bei einem Bier, als das zweite SMS des Tages kam: „(Ö3-Newsflash 22:41) Dow Jones schrammt an Zwölf-Monats-Tief vorbei, verliert 3,51 Prozent auf 10.733 Punkte. Nasdaq verliert 3,25 Prozent auf 2.455 Punkte.“ Die Nachrichten der „Zeit im Bild“ des ORF sprachen von einem „Schwarzen Donnerstag“.

Die Beobachter des Mayakalenders kann das nicht mehr überraschen. Wir befinden uns wieder einmal an einem Shiftpoint, diesmal im Wechsel vom Sechsten Tag zur Sechsten Nacht. Heute bei Sonnenaufgang beginnt die Sechste Nacht der Neunten Welle und dieser Shift sorgt dafür, dass die Transformation einen neuen Schub erhält, was sich in unserem System vor allem direkt an den Aktienbörsen auswirkt. Diesmal sind vor allem die Bankenwerte abgesackt. „Europas Banken in Bedrängnis“ titelt der ORF. „Endlich“, ist man geneigt, hinzuzufügen.

Erste Group -10,03%, Raiffeisen International -8,37%, Deutsche Bank -8,39%. Das sind die Ergebnisse des heutigen Tages. Ich bin neugierig, wie die europäische Politik reagieren wird. Wenn es nach mir geht, dann können alle Banken dieser Welt zusammenbrechen. Das zinsbasierte Schuldgeld hat versagt. Es wird Zeit für ein demokratisches Freigeld mit Negativzins und Bedingungslosem Grundeinkommen. Dann profitieren nicht mehr nur die Wenigen, die Geld erfinden dürfen, sondern jeder einzelne Bürger dieser Welt. Dann haben wir endlich ein gerechtes System, bei dem niemand mehr verhungern muss, um den Profit einiger Weniger zu bezahlen.

Solange wir Geld haben, das sich durch den Zins von selbst vermehrt, muss ich es jemandem anderen wegnehmen. Wenn wir jedoch Freigeld haben, das von selbst weniger wird, dann kann genau diese Differenz an jeden einzelnen wieder ausgeschüttet werden. Geld verdunstet und regnet danach auf jeden einzelnen wieder herab. So einfach kann es gehen. Wer steht einem solchen System noch im Weg?

Erste Group -10,03%, Raiffeisen International -8,37%, Deutsche Bank -8,39%. Diese Zahlen sind Musik in meinen Ohren. Endlich, endlich, endlich geht es den Banken an den Kragen. Da braucht es keine Enteignung mehr, im Zuge der Neunten Welle enteignen sich die Ausbeuter von selbst. Der Kosmos ist weiter gegangen, wir alle haben uns weiter entwickelt. Wir alle sind dabei, dieses System zu transformieren. Ab jetzt profitieren nicht mehr einige Wenige, ab jetzt gewinnen wir alle gemeinsam. Lassen wir die Banken Pleite gehen. Sie haben es sich verdient.

Das wäre ein schöner Schlußsatz gewesen, doch er ist mir zu zerstörerisch. In Schumpeters Sinne ist es zwar eine „schöpferische Zerstörung“, die hier vonstatten geht, doch das Schöpferische muss im Zentrum stehen. Ich wünsche mir daher eine Welt, in der der Papst einer von Vielen ist, ich wünsche mir eine Welt, in der es keinen „Stellvertreter Gottes auf Erden“ mehr braucht. Wir alle sind göttlich und haben diesen Gott in uns. Wir brauchen niemanden, der uns diesen Gott predigt, weil er sich jedem von uns selbst offenbart. In diesem Sinne bin ich von der gestrigen Rede des Papstes im Deutschen Bundestag angetan. Dennoch bleibt ein schaler Nachgeschmack, weil sich Josef Ratzinger bis heute nicht vom spaltenden Dualismus in „Gut“ und „Böse“ trennen kann. Doch wie kann ich mir vom Bischof von Rom etwas anderes erwarten?

Der Gegensatz von „Gut“ und „Böse“ ist ein Quatsch und Grundlage für jeden Krieg. Es gibt keine guten oder bösen Menschen, keine guten oder bösen Handlungen, genauso wenig, wie es gute oder böse Schuhe gibt. Es gibt nur „passend“ oder „unpassend“. Ist die Präimplantationsdiagnostik passend oder unpassend für den heutigen Menschen? Ist der Krieg in Afghanistan passend oder unpassend für die heutige Zeit? Ist das globale Bankenwesen passend oder unpassend für uns?

Das ist die einzig relevante Fragestellung und genau diese wird von der römisch-katholischen Kirche als „werterelativistisch“ verurteilt. Der Ratzinger Seppl ist, um meinen alten Freund Hans Marsalek in anderem Zusammenhang zu zitieren, „eine hochgebildete Niete.“ Josef Ratzinger ist eine hochgebildete Niete. Ist er passend oder unpassend für diese Welt? Ist Josef Ratzinger passend oder unpassend für diese Welt? Genau an dieser Frage entscheidet sich unsere Zukunft.

Schon wieder ein Schlußsatz, und schon wieder ist er unpassend. Und daher möchte ich zum Abschluss den Ratzinger Seppl selbst zitieren. In seinem letzten Buch „Licht der Welt“ wird er auf Seite 47 gefragt: „Es ist also eine Situation vorstellbar, in der sie einen Rücktritt des Papstes für angebracht halten?“ Und er antwortet: „Ja. Wenn ein Papst zur klaren Erkenntnis kommt, dass er physisch, psychisch und geistig den Auftrag seines Amtes nicht mehr bewältigen kann, dann hat er ein Recht und unter Umständen auch eine Pflicht, zurückzutreten.“

Die Zeit ist gekommen. Lieber Josef Ratzinger, bitte treten Sie zurück!

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19 Antworten to “Tag 199”

  1. Zwebbel Says:

    Hallo

    ich hatte heute einen recht eigenartigen Aufwach-Flash. War gestern noch müde vom Tag und all diesen Energien, und heute in der Nacht taten sich meine Augen um 4 Uhr auf, und ich bin munter.

    Ich will sehen. Mein Herz weiß, meine Sinne nehmen war. Aber ich will die schlussendliche Bestätigung dafür, dass ich nicht nur für den ganzen Schwachsinn in die Welt hineingeboren wurde, der die Lebensqualitäten der Menschen so ungleich, so unwahr und so unrichtig sein lässt.
    Ich habe gestern etwas sehr wahres gelernt, über Glauben, über Meinung und Prioritäten, und über individuelle Wahrheit!
    Ich sehe die Dinge, die ausschlaggebenden Kräfte, welche für die wunderbaren und für die unangenehmnen Auswüchse dieser Welt zuständig sind, immer klarer.

    Ich will eine Bestätigung dafür, dass ich mich als Teil dieser Menschheit auf diesem wunderbaren Planeten betrachten kann. Ich will den menschlichen Menschen sehen, der wieder frei glauben kann, ohne jeden Satz dreimal auseinander zu nehmen, um ihn auf Relevantheit hin zu prüfen. Ich will Menschen sehen, die ihrer tiefen inneren Wahrheit vertrauen, und wahrhaftige Prioritäten aufbauen, weil sie zu ihnen selbst stehen.

    Der Glaube ist nicht weltfremd und bodenlos. Sehr viele DInge können nicht überprüft werden, sondern leben nur dadurch, dass sie einfach gesehen und auf ihnen vertraut wird. Erst wenn der Mensch zu sich selbst steht, und seinen Glauben zulässt, erkennt er (jeder für sich individuell) seine eigene tiefe Wahrheit, die jeder Sekunde seines Lebens einen Sinn gibt, und das von sich aus, ohne erklärungen und erläuterungen. Und erst DANN kann der Mensch etwas bewirken, NICHT indem er ewig lang überprüft, oder auf Konkurrenz basierend versucht seine „Meinung“ durchzusetzen.

    Wenn ich eine Vision habe, oder einen hauch einer Idee, und fühle dass diese persönliche Eingebung zu dem passt, was ich wirklich glaube, dann hat diese Vision alle Kriterien erfüllt, in erfüllung zu gehen.

    Daher ist die Frage die sich jeder stellen kann:
    Woran glaube ich eigentlich wirklich?

    liebe Grüße
    Adrian

  2. Tabitha Says:

    „Es ist also eine Situation vorstellbar, in der sie einen Rücktritt des Papstes für angebracht halten?“ Und er antwortet: „Ja. Wenn ein Papst zur klaren Erkenntnis kommt, dass er physisch, psychisch und geistig den Auftrag seines Amtes nicht mehr bewältigen kann, dann hat er ein Recht und unter Umständen auch eine Pflicht, zurückzutreten.“

    Ich bitte um die klare Erkenntnis für Ratzinger und jedem anderen Mensch auf dieser Erde,damit der Herr Ratzinger als gutes Vorbild zurück treten kann und seine Schafe im folgen, wo auch immer seine Schafe versteckt sind.

    Eine schöne Zeit
    Tabitha

    • annonym Says:

      tritt er zurück wird ein neuer gewählt , das bedeutet für uns seit ehh und jeh das gleiche , neuer Papst alte Dogmen … die was verändern wollen werden enden wie Johannes Paul I..

  3. annonym Says:

    hallo,

    heute ist Freitag !
    im allgemeinen ein guter Tag .. es kommt Wochenende .. Erholung von der Woche , wie immer viel zu kurz um sich von den Strapazen zu erholen. Trotzdem kann dieser Freitag der Freitag aller Freitage sein … ich wünsche mir so sehr das heute etwas passiert , das heute endlich zugegeben wird , dass der Euro gescheitert ist , das wir anfangen das Ende dieser lästigen Transferunion zu beginnen .. ich kann es nichtmehr sehen wie versucht wird sich an dieses System zu klammern..

  4. Markus Linner Says:

    Mir erging es heute wie Adrian,
    auch war nachdem „anstrengenden“ gestrigen energetisch starken Tag wie ausgewechselt.
    Hatte heute früh schon ein langes Telefonat mit einer Freundin wo es auch um das Thema LOSLASSEN ging.

    Ich bin überzeugt, dass wir nun vom LOSLASSEN des alten Systems zum ZULASSEN des NEUEN switchen….
    Es gibt wirklich nichts mehr materielles dass es noch wert ist festzuhalten!
    in dem Sinne einen schönen Tag zulassen!

    liebe Grüsse
    Markus

  5. Mayana Says:

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe diesen Blog erst vor einigen Tagen entdeckt – danke lieber Peter für die interessanten Einträge und Eure Antworten darauf

    In Ruhe und Gelassenheit im Auge des Hurrikans sitzend gibt es für mich als Beobachter KEINE Meinung mehr zu WAS oder WEM auch immer. Es ist weder passend noch unpassend, was in mein „Blickfeld“ kommt, es IST ganz einfach.

    Wir als Kollektiv haben uns die Religionen alle erschaffen, wenn auch unbewußt und unserer Seele und damit dem Schöpfer in uns wertvolle Erfahrungen ermöglicht.

    Aus 3 D heraus betrachtet ist es selbstverständlich passend für die Millionen von Katholoken weltweit, daß sie noch ihren „Hirten“ haben, dem sie ihre Macht und Verantwortung übergeben (können). Für diejenigen, die ihr Bewußtsein so weit erweitert haben, daß sie erkannten, daß JEDER von uns Gottes Stellvertreter auf Erden ist, darf Herr Ratzinger in diesem Spiel
    gerne seine Rolle weiter spielen.

    Herzlichst
    Christine . .

  6. Mayana Says:

    …………sorry, es sollte natürlich „Katholiken“ heißen.
    Warum mir wohl dieser „Verdreher“ passiert ist?? Find ich eigentlich lustig und auch ein wenig passend …… denn loc()ken
    tun sie doch immer noch ,oder?

    Christine

  7. Andreas Burkhard Says:

    Lieber Peter, ob man es nun „gut/böse“ oder „passend/unpassend“ nennt – es geht um Polarität. Das ist das Prinzip raumzeitlicher Wahrnehmung. Ohne Kontrast ist Nichts. Es kommt vielmehr darauf an, die Wertmaßstäbe zu ändern, nicht die Welt zu neutralisieren. Ich scheiß (sorry) auf ein Nirvana – das ist doch stink langweilig. Vielmehr will ich wissen, was ist die Synthese von Gut und Böse. Ich lass dann beides (und die ganze Welt, wie immer sie auch ist) bestehen, denn ich kann dann verstehen und brauche nicht mehr zu (ver)urteilen. Das ist dann wirkliche Transformation.
    Nichts für ungut und erst recht nicht persönlich..
    Andreas

    • Peter Wurm Says:

      Hallo Andreas,

      ich stimme dir grundsätzlich zu. Auch mir geht es um Verständnis und nicht um Verurteilung, sowie um die Überwindung der Dualität. Mit der Polarität dagegen habe ich kein Problem, wir leben in einem bipolaren, wenn nicht sogar multipolaren Universum, es gibt beispielsweise unzweifelhaft Nord- und Südpol.

      Mir geht es dabei nicht um moralische Wertungen, sondern um den Maßstab für unser eigenes Handeln. Wir haben augenblicklich Entscheidungen zu treffen. Warum schreibst du zum Beispiel diesen Kommentar? Ich denke, nicht, weil es gut oder böse ist, sondern weil es dir einfach passend erscheint.

      Und so antworte ich auf deinen Kommentar, weil es mir passend erscheint. So einfach ist die Grundlage unserer Entscheidung. das hat nichts mehr mit Dualität zu tun, sehr wohl aber mit der Entscheidung über „Ja“ und „Nein“, vor der wir tagtäglich stehen.

      Liebe Grüße

      Peter

      • Andreas Burkhard Says:

        Lieber Peter,
        beobachte doch einmal aufmerksam für eine Minute lang Deine Gedanken…dann wirst Du bemerken, dass sie kommen und gehen wie und wann sie wollen. Eine Person hat keine Möglichkeit, zu entscheiden. Nur bewußter Geist. Andreas kann gar nicht schreiben, sondern es ist Bewußtsein, das sich diesen Andreas/Peter Kommentare/Blog schreibend ausdenkt.

        Wenn man sich mal die Mühe macht, sich klar zu machen, was wirklich ist, so wird man feststellen können, das alle Wahrnehmung nur innerhalb eines Individualbewußstseins auftaucht und alles als außerhalb Wahrgenommene nur Vermutung ist.

        Alles ist so Teil Deines individuellen Bewusstseinsn und existert nur dann und deshalb, weil Du es Dir denkst. Und zwar immer genau so, wie Du für logisch hältst.
        „Das bist Du“ sagen die Veden. Die Welt (Maya) bist Du selbst und Deine Person ist ein Teil von Deinem wirklichen ICH.

        Das ist es, was gemeint ist, wenn in der Bibel steht: „urteile nicht, damit Du nicht verurteilt wirst“. Deshalb ist es eigentlich Selbstverstümmelung, wenn man etwas als unpassend verurteilt oder den Banken oder sonst Personen oder Dingen oder Ideologien den Untergang wünscht. Denn Du bist es selbst.

        Das, auch auf die Gefahr hin, Eulen nach Athen zu tragen – wobei – dort könnte man sie grade gut gbrauchen 😉

      • Peter Wurm Says:

        Hallo Andreas,

        danke vielmals für Deinen Kommentar. Ich sehe Vieles ähnlich wie Du, möchte Dir aber in einem Punkt widersprechen. Wir haben uns in jedem Augenblick zu entscheiden, wie wir handeln. Esse ich diesen Knollenblätterpilz oder lasse ich ihn stehen? Schaue ich zu, wenn in der Straßenbahn ein Kind geschlagen wird oder stelle ich mich dazwischen? Greife ich in die Steckdose oder nicht? Alle diese Entscheidungen müssen wir augenblicklich treffen und da hilft mir ein ideologischer Neutralismus nicht weiter. Es geht auch nicht darum, dass ich mit dem Terminus „passend“ jemand verurteile, sondern nur darum, meine Entscheidungen eben möglichst ohne Verurteilung auf eine Grundlage zu stellen. Ich habe in jedem Augenblick Stellung zu beziehen in dieser Welt und daher habe ich mich in jedem Augenblick zu entscheiden. Es ist daher meiner Ansicht nach keine Selbstverstümmelung, wenn ich das Schlagen eines Kindes oder das Treiben der Banken genauso wie das Verspeisen eines giftigen Pilzes unpassend finde und daher in diesem Sinne Stellung beziehe. Noch immer verhungern jede Sekunde Menschen auf dieser Welt, obwohl der Globus 12 Milliarden Menschen ernähren könnte. Das finde ich unpassend und dazu stehe ich. Ich stehe für die Transformation dieses Zustands.

        Liebe Grüße

        Peter

  8. Mayana Says:

    @ Andreas

    was verstehst Du denn unter Veränderung der Wertmaßstäbe?

    Damit gibst Du doch letztendlich den/deinen subjektiv empfundenen Werten nur ein verändertes Maß an Be- oder Verurteilung.

    EIn Mensch, der „erleuchtet“ ist, ist nicht DAS, was allgemein als „guter“ Mensch bezeichnet wird. Er ist frei von jeglichen einschränkenden Glaubessätzen und -mustern (Zweifel, Ängsten), in jedem Augenblick vollkommen authentisch im Ausdruck seiner Gefühle – ohne auch nur ein einziges abzulehnen -, sich seiner Selbst als gleichwertigem göttlichen Ausdruck gegenüber allen anderen Wesen bewußt, d.h. er denkt, fühlt und handelt aus diesem Einheitsbewußtsein heraus zum Wohle für ALLES WAS IST.

    Vom ICH zum WIR……………

    Ein schönes Wochenende
    Christine

    • Andreas Burkhard Says:

      Liebe Christine,
      wie gesagt, ohne Kontrast ist Nichts. Das finden zwar die Buddhisten geil, aber ich finds auf die Ewigkeit gesehen echt fad. Ich find es spannender, die scheinbaren Gegensätze zu lassen, und mich als Beobachter daran zu erfreuen (vgl. dazu meine Antwort von heute an Peter).

      In der Draufsicht ist ein Kegel ein Kreis behaupte ich und in der Ansicht ein Dreieck behauptest Du. Wer hat recht? Wir beide! Aber erst mit dem Maßstab einer Dimension höher gemessen (in 3D) können wir beides als „gleich-gültig“ gelten lassen.

      Das ist es, was ich mit geänderten Maßstäben meine.

      • Mayana Says:

        Lieber Andreas,

        Zitat: „wie gesagt, ohne Kontrast ist Nichts. Das finden zwar die Buddhisten geil, aber ich finds auf die Ewigkeit gesehen echt fad. Ich find es spannender, die scheinbaren Gegensätze zu lassen, und mich als Beobachter daran zu erfreuen“

        Ich kenne dieses kontrastlose NICHTS sehr gut und es gibt nichts spannenderes für mich, als in dieser leuchtenden Dunkelheit, – dem Nichts, in dem doch alles enthalten ist – formlos reines Bewußtseinzu SEIN. Aus diesen gigantischen Potentalen. gleich einem kosmischen Supermarkt wähle ich aus, was ich zu manifestieren wünsche. Spannender und einfacher gehts doch nicht, oder?

        Du hast natürlich immer die Wahl – erfreust Du Dich auch weiterhin an den Gegensätzen – haben wir schließlich bis zum „abwinken“ geübt/gelernt – bleibst Du auf der dualen 3 D Ebene. Es geht doch nun darum, die Gegensätze miteinander zu VEREINEN, so daß daraus etwas vollkommen Neues entstehen kann, etwas das wir bisher noch niemals als Mensch erfahren haben. Dies wird uns möglich durch die Verschmelzung des göttlichen Geistes mit der Materie. Die von uns einst bewußt vorgenommene Trennung von unserer Göttlichkeit, um die Dualaität zu erfahren, hebt sich mehr und mehr auf so daß wir schon bald die Geburt des homo Christos feiern können.

        Lieber Andreas, es geht auch nicht darum wer recht hat oder nicht, sondern um die Akzeptanz der Wahrheit, die ein anderer Mensch zum Ausdruck bringt. Schließlich gibt es so viele (subjektive) Wahrheiten, wie es Menschen gibt.

        Ich freue mich jedenfalls, daß Du ein schönes Wochenende
        hattest.

        Liebe Grüße von meiner Feuerinsel Teneriffa
        Christine

  9. doris Says:

    Es geht doch nicht um „Erleuchtetsein“ – so ein Dusel!

    Wer sich in der Lage fühlt, jegliche Hintergründe, die
    sich jahrhunderttausendelang quasi „etabliert“ haben,
    für sich herauszuklamüsierern, dürfte schon einen Schritt
    vorangeschritten sein.
    Nimmt er dann jegliche Scheuklappen ab, wird’s schon etwas hurtiger.

    Alles Weitere bleibt jedem selbst überlassen – sonst wäre
    es ja schier langweilig …

  10. Mayana Says:

    Hallo Doris

    vom ICH zum WIR heißt, daß ich mich als Teil des GANZEN erkenne und die Wahrheit gesprochener oder geschriebener Worte als solche anerkenne, die ein Mensch von seinem augenblicklichen (Bewußtseins)-Standpunkt zum Ausdruck bringt. So zeigt sich natürlich auch MIR in der Wertung oder Akzeptanz meiner Worte der Bewußtseinszustand eines anderen Menschen.

    Im übrigen – glaubst Du wirklich, daß Du mit einem 3D Verstand in der Lage bist,
    Zitat: „jegliche Hintergründe, die sich jahrhunderttausendelang quasi „etabliert“ haben,für sich herauszuklamüsierern“?

    Wobei sich natürlich auch die Frage stellt, was würde Dir das bringen? Im besten Falle die Erkenntnis, daß ALLES WAS WAR, WAS IST und WAS SEIN WIRD, in vollkommener Akzeptanz angenommen werden möchte.

    Christine

  11. asteroid Says:

    peter, you rock!! 🙂


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