Tag 192

16/Sep/2011

Freitag, der 16. September. In den Mitternachtsnachrichten im ORF-Radio höre ich vom Machtwechsel in Dänemark nach den gestrigen Parlamentswahlen, bei denen die Mitte-Links-Opposition gegen die rechten Regierungsparteien gewann. Österreich steht inzwischen ganz im Zeichen der Aufdeckung der Korruptionsskandale unter der Regierung Schüssel. Nun trifft es den ehemaligen Verteidigungsminister, der nach Abschluss des Kaufs der Eurofighter-Abfangjäger Zahlungen von diesem Unternehmen erhalten hat. Im Zuge der Neunten Welle kommen die Machenschaften zur Zeit der Achten Welle immer mehr ans Tageslicht.

In Deutschland vertieft sich der Streit der Regierungsparteien über die weitere Vorgangsweise zur Rettung Griechenlands und in der Schweiz wird bekannt, dass ein einziger Mitarbeiter der UBS zwei Milliarden US-Dollar im Investmentbanking verzockt hat. Auch das scheint in Zeiten der Achten Welle gang und gäbe gewesen zu sein. Jetzt mehren sich die Stimmen, die ein Ende dieses Treibens fordern.

Mir selbst geht es gegen Ende der Neunten Welle immer besser. Mein Leben ist erfüllt und ich fühle mich rundum wohl. Meinen persönlichen Aufzeichnungen entnehme ich, dass sich mein seelischer Zustand im Zuge der Neunten Welle merklich verbessert hat. Ich erinnere mich, dass ich unter dem einseitigen Dualismus des Bewusstseins in der Achten Welle enorm gelitten habe, ohne konkret benennen zu können, worum es sich dabei handelt.

Nun, da sich das ganzheitliche Einheitsbewusstsein immer mehr manifestiert, wird mir klarer, welche Defizite wir früher erlebt haben. Wir waren niemals ganz, ohne es jedoch zu bemerken. Es war wie der blinde Fleck im Auge des Menschen: Man sieht nicht, dass man nichts sieht. Es gab nur ein dumpfes Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Das waren die Filter, die unserem Bewusstsein im Laufe der Evolution auferlegt wurden. Nun, da alle diese Filter abzufallen beginnen, wird auch klarer, was früher gefehlt hat. Es war schlicht und einfach das Bewusstsein der Ganzheitlichkeit, das nun von Tag zu Tag stärker erlebbar wird. Dafür bin ich dankbar.

Die Neunte Welle macht sich also auch bei mir persönlich immer stärker bemerkbar. Jetzt, wo langsam ein Ende dieser Entwicklung abzusehen ist, wird spürbar, welch kostbares Geschenk damit verbunden ist. Es ist ein Zustand des allumfassenden Glücks. Sei es in meinem Beruf, sei es in meiner Ausbildung, sei es im Privatleben, überall beginnt sich ein wohliger Zustand einer allumfassenden Geborgenheit auszubreiten. Diesen in jedem Augenblick neu gemeinsam zu erleben, dafür sind wir auf der Welt. Das ist das Geschenk der Neunten Welle.

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6 Antworten to “Tag 192”

  1. Jan Fišer Says:

    Finde ich gut deinen Block, ich mach jetzt auch so etwas Ähnliches.
    Ist aber nicht professional, eher so spielerisch.
    Hier:
    http://nagualtonal-anewdayhascome.blogspot.com/

    Un saludo,

    Jan

  2. c.i. Says:

    Lieber Peter,

    danke für Deinen Blog,
    Deine Mühe die Artikel zu sammeln,
    Deinen Mut über Dein Gemüt zu sprechen,

    mögen alle Menschen den Mut finden,
    die Wahrheit zu suchen,
    denn
    Menschen REDEN…
    zu LEISE über Wichtiges
    zu LAUT über Banales,
    zu VIEL über Andere
    zu SELTEN miteinander
    und zu OFT ohne zu denken

    .Ƹ̵̡Ӝ̵Ʒ
    …(ړײ)
    …«▓»
    …╝╚. . ..

    Schönes Wochenende …
    … with LOVE

    • Katharina Says:

      Ich möchte mich gerne anschließen!

      Ein sehr schöner Beitrag… und das Männchen ist so süß…

      Danke Peter und Danke c.i.!

  3. konradi Says:

    ..In den Mitternachtsnachrichten im ORF-Radio höre ich…

    hallo??

    es ist 22:00 Uhr

    bist du unserer Zeit vorraus? 😀

    • Peter Wurm Says:

      hallo konradi,

      vor 22 stunden hat es auch bereits mitternachtsnachrichten gegeben. da hat der freitag gerade begonnen gehabt.

      liebe grüße

      peter

      • Shi'Anija Says:

        🙂 diffenzierte Wahrnehmung entsprechend des „Seinszustandes“?…

        @ konradi

        du sagst: es ist 22 Uhr… hast aber um 21.11 Uhr gepostet… Bist du deiner Zeit voraus? 🙂

        @ Peter

        danke für deine wundervolle Arbeit und deine absolut nachvollziehbaren Erkenntnisse, die du hier mit uns teilst!!!

        In Liebe

        Shi’Anija


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