Tag 189

13/Sep/2011

Heute ist Dienstag, der 13. September 2011. Mit dem heutigen Tag haben wir den Mittelpunkt des Sechsten Tages der Neunten Welle erreicht. Das bedeutet, dass sich der Aufbruch zur Transformation dem Höhepunkt nähert. Meinen heutigen Eintrag schreibe ich übrigens bereits in der Nacht während meines Nachtdienstes. Ich darf das, denn wir verrichten einen sogenannten „ruhenden Nachtdienst“ und werden dabei nur für jede zweite Stunde bezahlt. Wenn während dessen etwas Außergewöhnliches geschehen sollte, dann muss ich eben unterbrechen.

Der Zusammenbruch des bisherigen Systems des materiellen Kapitalismus scheint sich einem Höhepunkt zu nähern. Alle Schlagzeilen der Mainstream-Medien deuten darauf hin. „Die Dämme sind gebrochen.“ lautet der erste Satz eines Berichts des „Spiegel“ über die Lage in der Eurozone. Die Hiobsbotschaften über den Zustand der Wirtschaft nehmen von Tag zu Tag beinahe stündlich zu.

Mich interessiert ja vor allem der Prozess, der hinter diesen Berichten steht. Wer berichtet wann worüber? Am Beispiel von Nine Eleven konnte man jetzt im Abstand von zehn Jahren noch einmal nachvollziehen, wie der globale Informationsfluss vor sich gegangen ist. Vorgestern habe ich ja geschrieben, was ich damals gesehen und gehört habe. Ich denke, wir sollten uns ins Zeiten der Krise und des Wandels darauf konzentrieren, was wir selbst sehen und weniger darauf, was wir von anderen hören. An Nine Eleven habe ich dunklen Rauch in Arlington und zwei brennende Hochäuser in Manhattan gesehen, die später in sich zusammenstürzten. Jahre später sah ich in Michael Moores „Fahrenheit 911“ George Bush, wie er an diesem Tag minutenlang tölpelhaft schweigend vor einer Schulklasse sitzt. Aus. Mehr habe ich im Grunde nicht gesehen, und selbst das nur virtuell. Alles andere habe ich nur gehört. Und darauf mache ich mir meinen Reim.

Auch jetzt versuche ich mich darauf zu konzentrieren, was ich selbst sehe. Ich sehe die täglichen Nachrichten und kommentiere sie hier in meinem Blog. Ich sehe die globalen Aktienindizes und Zinskurven. Und ich sehe mit meinen eigenen Augen meine Umgebung rund um mich herum. Wenn ich mich auf das beschränke, was ich tagtäglich selbst erlebe, dann hat die Neunte Welle seit ihrem Beginn am 9. März einen Aufbruch zum Wohlbefinden gebracht. Die letzten sechs Monate waren überaus erfüllend und wurden dies im Laufe der Zeit immer mehr. Mein Leben in meiner Umgebung hat sich im vergangenen halben Jahr eklatant verbessert und verschönert. Ich bin glücklicher geworden.

Wenn ich jedoch die internationalen Nachrichten betrachte, dann scheint sich die Lage im Laufe der letzten sechs Monate immer mehr verschlechtert zu haben. Die Nachrichten werden immer dramatischer. Wir erleben tagtäglich eine Intensivierung der Intensität. Heute habe ich in einem Online-Magazin gelesen, dass es am kommenden Wochenende zu einer Währungsreform und zur Abschaffung des Euro kommt. Guthaben bis zu 3.000 Euro werden konvertiert, der Rest ist Makulatur. Daneben standen Berichte von Hyperinflation und Zinssprüngen. Kurz war ich erstaunt, danach leicht beunruhigt. Was bedeutet das Ganze für mich?

Für mich bedeutet es, dass die Neunte Welle des Mayakalenders fortschreitet. Ich selbst fühle mich dabei von Tag zu Tag wohler. Wenn ich mich auch hier darauf konzentriere, was ich selbst sehe, dann realisiere ich, dass der Euro seit Kurzem massiv fällt. Es kann schon sein, dass die globalen Investoren ihr Kapital aus dem Euroraum abziehen. Es kann schon sein, dass der Satz „Die Dämme sind gebrochen“ im „Spiegel“ mehr bedeutet als nur ein knalliges Eingangsstatement und es ist wahrscheinlich auch kein Zufall, dass sowohl der CDU-Politiker Schäuble im Verborgenen, als auch der FDP-Politiker Rösler in aller Öffentlichkeit von einer Staatspleite Griechenlands sprechen. Doch was bedeutet das für mich?

Für mich bedeutet es, dass ich mich nun hinlege und um acht Uhr Früh meinen Nachtdienst beende. Danach gehe ich kurz nach Hause, um am Vormittag weiter zu arbeiten. Abends sehe ich meine Liebste wieder, wenn sie von ihrer Arbeit heimkommt. Was bedeutet da die Finanzkrise für mich? Vielleicht werden wir aus unserer Wohnung geworfen, vielleicht können wir unsere Einkäufe nicht mehr bezahlen, vielleicht verlieren wir unsere Jobs. Vielleicht werden wir krank und vielleicht müssen wir sogar sterben.

Vielleicht müssen wir irgendwann sterben. Doch zuvor werden wir leben. Finanzkrise hin oder her.

7 Antworten to “Tag 189”

  1. Eira Says:

    Hallo Peter,

    ich lese tagtäglich mit großem Interesse deinen Blog.
    Heute bin ich über den Begriff „Währungsreform“ gestolpert. Würdest du bitte das Online-Magazin nennen, wo du diese Mitteilung gelesen hast,

    Danke schön

    Eira

  2. Michi Says:

    Diese Währungsreform prophezeit hartgeld.com schon seit Monaten und Jahren. Und wenn man öfter mal was von den Sachen liest, die da veröffentlicht werden, merkt man schnell dass das ein Sammelbecken reaktionärer, Anti-Islam-, Anti-Öko-, sexistischer und antisemtischer Typen ist.

    Ansonsten vielen Dank für deine täglichen Mühen, Peter! Finde den Blog und auch die vielen Kommentare echt inspirierend.

    • Peter Wurm Says:

      Hallo Michi,

      danke für Deine schöne Rückmeldung. Ich habe mir über hartgeld. com auch bereits mein Bild gemacht 😉

      Liebe Grüße

      Peter

  3. yollochipahuac Says:

    hallo peter,
    mir fällt genauso immer mehr auf, dass sich das, was der einzelne von der wirklichkeit sieht, immer mehr unterscheidet, jenachdem, wie wach das bewusstsein desjenigen ist. was ich damit sagen will, ist, dass jeder, der die disharmonie in unserem system gespürt hat und sich nach einer besserung sehnte, die aktuellen ereignisse mit der freude und dem wohlsein annehmen wird, wie du es beschrieben hast. mir geht es seit letzter woche auch so. bin voller tatendrang und freude. für andere jedoch ist es ein weltuntergang. sind wir nicht auch deshalb hier? um jene andere zu stützen und sie zu ermutigen, dass alles seinen gund hat und dass sie beschützt sind?

  4. Magdalena Says:

    Neues Video von Alexander Wagandt:

    Missverständnisse in der Esoterik

    http://bewusst.tv/2011/09/

  5. Zwebbel Says:

    Sehr gute Worte. Sie sind wahr. Das weiß ich von Herzem. Konzentriere dich weiter auf deine eigene Umgebung, und auf die Inputs, die dir persönlich gehören, auf die Bilder, die dir gehören! Und dann, vertraue auf die Intuition.

    Das funktioniert, das kann ich dir aus tiefstem Herzen bestätigen!!


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