Tag 183

07/Sep/2011

„Die Schweizer Währungshüter haben im Kampf gegen den Höhenflug des Franken die große Keule hervorgeholt. Um die von Euro-Schuldenkrise und US-Konjunktursorgen ausgelöste Aufwertung ihrer Währung abzumildern, legte die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Dienstag einen Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro fest. Die Währungshüter um ihren Präsidenten Philipp Hildebrand kündigten an, sie wollten mit unbeschränkten Devisenkäufen verhindern, dass der Euro unter diese Marke fällt.“ So beschreibt der „Standard“ die gestrige Entscheidung der SNB, eine Obergrenze für den Franken im Wechselkurs zum Euro festzulegen.

In der Praxis heißt das, dass die SNB auf dem Devisenmarkt Euro in solch großer Anzahl kaufen wird, dass der Mindestkurs des Euro nicht unterschritten wird. Das ist ein großes Unterfangen. „Euros kaufen, als gäbe es kein Morgen“ schreibt die „Financial Times Deutschland“ dazu. „Mutig und wohl nötig“ nennt die „Neue Zürcher Zeitung“ diesen Schritt und ist damit nicht alleine. In der gesamten Schweiz ist ein kollektives Aufatmen zu hören, es gibt praktisch keine relevante Stimme, die diese Entscheidung kritisiert.

Überspitzt könnte man sagen, gestern ist die Schweiz dem Euro beigetreten. In der Praxis hat sie jedoch keine Einflussmöglichkeit, weil sie im Rat der EZB nicht mitbestimmen darf. Dafür kann sie ihre Entscheidung auch jederzeit wieder rückgängig machen. Die Schweiz ist in der komfortablen Position, sich am oberen Ende der Fahnenstange zu befinden. Eine Obergrenze des Franken gegenüber dem Euro kann sie jederzeit aus sich heraus finanzieren, sie muss nur genügend viel Schweizer Franken drucken. So schließt sie sich der weltweiten Geldproduktion aus dem Nichts an und überschwemmt damit das ganze Land.

Am unteren Ende der Fahnenstange befindet sich zur Zeit Griechenland, das mit dem Beitritt zur Währungsunion jegliche Möglichkeit zur Abwertung verloren hat und nun mit letzter Kraft sozusagen die Untergrenze des Euro erreichen muss. Während die Schweiz also seit gestern den Euroraum mit Kapital flutet, nimmt Griechenland permanent Kapital aus dem Euroraum heraus.

Ich bin sehr froh und fast begeistert, dass sich die Schweizerische Nationalbank zu diesem Schritt entschlossen hat. „Das bricht dem Spekulationsmotiv das Genick“ sagt der Schweizer Volkswirtschaftsprofessor Jan-Egbert Sturm in einem Interview im „Standard“ dazu. Viel zu oft war bisher vor allem in den USA zu hören: „Then I go into the Swiss Franc!“, um mit der Spekulation auf einen Höhenflug des Franken Kapital zu machen. Jetzt bleibt als Motiv nur noch die Sicherheit, der Gewinn ist seit gestern Makulatur.

Als ich im Dezember vor genau zwanzig Jahren in Mailand war, um das Mailander Stadtderby in San Siro zu besuchen, da wurde gerade wieder einmal die Lira abgewertet. „Heute sind wir alle ärmer geworden“ schrieben die Zeitungen damals dazu. Auch die Schweiz ist gestern ärmer geworden, aber diesmal sind alle froh darüber. Der Grund liegt darin, dass die Schweiz im wahrsten Sinne des Wortes bereits zu reich ist. Das ist die schönste Entwicklung im Angesicht des Untergangs des kapitalistischen Wirtschaftssystems.

Wenn nun die Schweiz ihren Reichtum mit Europa teilt, so ist das eine grundsätzlich positive Entwicklung innerhalb der derzeitigen Turbulenzen. Doch ist die Schweiz im Gegensatz zu Europa winzig klein. Es ist so, als würde ein – zugegeben kräftiger – Zwerg einem Riesen, der gerade im Sumpf steckt, die Hand reichen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Zwerg den Riesen rettet ist geringer als jene, dass der Riese den Zwerg mit in den Sumpf reißt. In diesem Sinne hat sich auch der Kurs des Euro gestern entwickelt. Zum Zeitpunkt der Ankündigung der Obergrenze durch den Präsidenten der SNB um 8 Uhr Früh stieg der Euro innerhalb von Minuten von 1,405 US-Dollar auf 1,425 US-Dollar. Um 16 Uhr, zur Eröffnung der Wall Street war der Kurs wieder auf 1,395 US-Dollar abgerutscht. Der Riese reißt den Zwerg mit in den Sumpf.

Es wird Zeit, dass sich Europa entscheidet. Wollen wir wirklich eine Gemeinschaft sein oder brechen wir auseinander? Die Entscheidung darüber wird gerade in Deutschland getroffen. „Debatte über Euro-Rettungsschirm: Skylla und Charybdis“ kommentiert die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ diesen Prozess. Zwischen diesen beiden Ungeheuern musste Odysseus auf seinen Irrfahrten hindurch. „Der Abgrund in Athen hat sich, selbst nach dem Zeugnis einer vom griechischen Parlament eingesetzten Kommission, schon weit geöffnet. Man versteht, dass die Regierung des Ministerpräsidenten Papandreou sich vor der Wahl zwischen Skylla und Charybdis wähnt: Auf der einen Seite steht das Risiko, von der Bevölkerung, die das ihr verordnete Sparprogramm nicht mehr ertragen will, hinweggefegt zu werden. Auf der anderen Seite – ja, was steht eigentlich auf der anderen Seite?“ So kommentiert die FAZ die derzeitige Situation.

Wir werden um eine Staatspleite Griechenlands nicht herumkommen, auch wenn dabei vielleicht Italien mitgerissen wird, wo sich gestern die Lage zu einem Generalstreik zugespitzt hat. Diesem Ungeheuer müssen wir uns stellen, wenn wir wie Odysseus irgendwann zu Hause ankommen wollen. Es führt kein Weg daran vorbei. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Griechenland geht pleite, Italien wahrscheinlich auch, die Banken brechen weltweit zusammen und das System ist am Ende. Dann ist endlich Schluss mit dem Herumgewürge und Neues kann entstehen.

Wir sind auf einer Irrfahrt. Wenn wir wie Odysseus in Ithaka ankommen wollen, dann haben wir uns endlich zu stellen. Wir haben Entscheidungen zu treffen und vorwärts zu gehen, so grausam der Weg auch erscheinen mag. Die Schweizer haben gestern Ja zum Euro gesagt, vielleicht sogar massiv gegen die Interessen der eigenen Banken. Nehmen wir sie uns zum Vorbild. Der Aufbruch in die Transformation ist da.

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20 Antworten to “Tag 183”

  1. Magdalena Says:

    Es geht doch diesen wahnsinnigen Illuminati nur darum, dass alle zusammen untergehen sollen…

    …damit sie ihr perverses System wieder restarten können ohne das ein möglicher Krisengewinner Bedingungen stellen kann!

  2. Rosmarie Says:

    Im schwarzen Anzug, mit schwarzer Kravatte stand er vor den Medien, Herr Hidebrand ,der Präsident der SNB. Seine Rede in drei Sprachen gesprochen klang wie eine Abdankung. Nach zehn Minuten verliess er die Bühne hinauf durchs golden beleuchtete Treppenhaus, ohne eine mögliche Frage zu beantworten. Alle Parteien von rechts bis links begrüssen diesen Schritt. Na ja, das goldene Kalb Wirtschaft hat nun ein längeres Sterben. Gestern haben sie den Schweizer Franken zu Grabe getragen. Dem kleinen Mann die Freuden des Währungsgewinn vor der Nase weggeschnappt. Ja Magdalena, die wahnsinnigen Illuminaten und Co wollen dass wir alle zusammen untergehen. Dann sei es so, NEIN, gemeinsam wären wir stärker, wenn wir uns nur endlich die Schlafmützen vom Kopf reissen würden!
    Wir sind die Völker!!!!!!!!
    Mut und Kraft uns Allen
    Rosmarie


  3. Mut und Kraft uns allen!
    In la´kech!

  4. Jürgen Says:

    Wie wird es eigentlich erklärt das der DAX heute wieder um 2,xx % vorbörslich gestiegen wird. Ich finde das gerade schwarze wolken herziehen. Aber dafür sind doch nicht die Mayas Schuld. Es gibt keine Zeichen, in der 5. Nacht ist nichts passiert, sogar der 6. Tag ist schlimmer wie der 5te….

    • Tyler Says:

      Wenn Du denkst das die Maya an irgendwas „Schuld“ haben hast du noch garnix verstanden.

  5. Andy_Mainstream Says:

    Hi Peter,

    danke für den heutigen Beitrag. Habe aber schon wieder eine Frage diesmal zum Urteil des Bundesverfassungsgericht (http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-038.html#top)

    Ist damit der ESM vom Tisch (siehe Nachschusspflicht)?

    Oder gilt hier wieder die alte lateinische Weisheit („Pacta sunt servanda“ – Verträge sind einzuhalten) ???

    Aber dieses Urteil war zu erwarten:

    Es kann nur ein Verfassungsbruch festgestellt werden, wenn man eine Verfassung hat (und das hat Deutschland nicht sondern ein Grundgesetz mit verfassungsähnlichem Charakter – Siehe Artikel 146 des GG – oder es ist der erste mir bekannte Verfassungskreislauf). Daher fasse ich dieses Urteil unter Rechtsähnlich auf.

    LG Andy_Mainstream

    P.S. Weiterhin „Gute Reise“

  6. Magdalena Says:

    @ Andy_Mainstream

    Es ist alles noch viel schlimmer…

    Das Grundgesetz gilt seit 1990 nicht mehr und deswegen ist das Bundesverfassungsgericht auch nur Kasperltheater! Eigentlich ist alles nur noch Kasperltheater! 😀

    Prof. Karl Albrecht Schachtschneider zur Gültigkeit des Grundgesetzes:

  7. Andy_Mainstream Says:

    Hi Peter,

    hat sich erledigt, habe das Schlupfloch schon gefunden:

    Indirekt schieben die Richter die Verantwortung auf die EZB, aber die ist keinem Parlament angehörig und wir sind doch wieder mit 27% dabei.

    Naja mal sehen wie lange das noch gut geht (Zypern steht auch schon in den Startlöchern – http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:euro-krise-zypern-schnorrt-ezb-an/60101139.html)

    LG Andy_Mainstream

    P.S. Weiterhin „Gute Reise“

    P.P.S. Danke für den Link Magdalena !!!

  8. Kerstin Says:

    Warum machen wir dann das Kasperlheater nicht zu?
    Nein wir gehen lieber weiter brav arbeiten, da schließe ich mich voll mit ein, warum nur finden wir nich den Mut und die Kraft aufzubegeren? Warum bin ich weiterhin Personal, zahle Steuern usw. Ist es nicht möglich als Personal zu kündigen, auch fristlos wenn das ganze nicht mehr ertragbar ist ?
    Ich bin gerade dabei mir Wege und Möglichkeiten zu suchen um mich da rauszuschleichen so in kleinen und großen Schritten, einfach alles zu sabotieren was geht. Ich spiel nicht mehr mit…ich will nicht mehr….

    • Andy_Mainstream Says:

      Das frage ich mich auch, warum machen wir das alles „klaglos“ (zum Schimpfen in den Keller gehen) mit.

      Dabei haben wir gesehen wie es funktionieren kann (siehe z. B. arabischer Frühling), jedoch würde ich es anderst angehen (leider wollte bisher keiner mitmachen – ich würde auch den ersten Kuchen spendieren – Denn ohne Mampf keinen Kampf 😉

      Ich bin nicht für Massenaufläufe (siehe oftmalige Reaktionen der Herschenden auf solche Events) und hatte die Idee der dezentralen Protestbewegung (also ein jeder gehe Sonntags – dieser Tag wurde als arbeitsfreier Tag von unseren Ur-Großvätern erstritten – vor seine Gemeinde/Stadtverwaltung und tue kund was ihm nicht passt).

      Soviel Polizei (selbst mit dem Einsatz der Bundeswehr im Inneren) bekommt man nicht zusammen, als das man diese Protestbewegungen aufhalten könnte (und es würden nicht wennige sein – den die meisten merken das etwas falsch läuft in unserer Gesellschaft)

      SunZi – Die Kunst des Krieges (ein altes Buch aber mit viel Weisheit) – hat schon gesagt: „Wenn du deinen Feind und auch dich kennst, brauchst du nicht die Ergebnisse von einhundert Kämpfen zu fürchten. Wenn du dich kennst, nicht aber deinen Feind, wirst du für jeden Sieg eine Niederlage erfahren. Wenn du weder dich noch deinen Feind kennst, wirst du in jeder Schlacht versagen.“.

      LG Andy_Mainstream

      P.S. Weiterhin „Gute Reise“

      • Kashmir Says:

        Sehr guter Vorschlag, genau sowas will ich von einem Namensvetter sehen 😉

        Hast du oder irgendjemand zufällig ne Ahnung, was da vom Versammlungsrecht her geht? Was sage ich unseren „Freunden und Helfern“ damit sie mich nicht mitnehmen?
        Habe heute gehört man dürfe nicht Protestieren ohne es vorher anzumelden, aber eine öffentliche Kundgebung machen? Weiß jemand was geht und was nicht?

      • Andy_Mainstream Says:

        Muss ich ein Kuchen Kränzchen anmelden? Welches Formular muss ich da ausfüllen (Passierschein A38 – http://www.youtube.com/watch?v=3L8aFkOXjb8) ???

        Ist doch nur eine Frage der Definition (siehe z. B. Boniverbot – dann zahlt man halt Stabilisierungszahlungen).

        LG Andy_Mainstream

        P.S. Weiterhin „Gute Reise“

      • Franziskus Says:

        Schaut euch mal das an;
        http://acampadaberlin.blogspot.com/2011/09/acampada-interviews.html
        Ähnliches Gibt es schon fast in jeder größeren Stadt.

  9. kat.Diakon Says:

    Die Eu weiß schon von euren Vorhaben .Deshalb werden zur Zeit ,schon längst ,eigene Truppen ausgebildet um Demos aller Art zu zerschlagen.Sogar mit einem eigenen Tötungsrecht. Ich mein wir haben schon viel zu lange zugeschaut. Es ist leider viel zu spät.

  10. Cenobite2012 Says:

    @kat.Diakon

    Also soviel ich weiss ist die „EuroGendFor“ noch nicht Einsatzbereit bzw Darf nicht eingesetzt werden ?

    -Ceno

  11. Magdalena Says:

    Passiver Widerstand und die
    Mechanismen des eigenen Realitätstunnels zu durchschauen reicht vollkommen aus !!!

    Demonstrieren ist doch ein altes Muster, welches unserem merkwürdigen Denken entspricht dieses abartige künstliche System verbessern und gerechter machen zu können.

    In der 9. Unterwelt geht es doch darum zu erkennen, dass es nur ein Bewusstsein gibt (Einheitsbewusstsein) und somit gibt es mich als individuelle Person Magdalena nicht wirklich…

    …und wenn ich mich nicht mehr mit mir als Person Magdalena identifiziere und aufwache, was gibt es dann zu ändern, wenn ich ALLES bin? Ich spiele alle Rollen, auch die der bösen Illuminati… 😀

  12. Kerstin Says:

    Dann verändere ich zuerst den Illuminaten in meinem inneren bzw. nehme ihn an als meinen Anteil, oder wie meinst du das Magdalena.?

  13. Rosmarie Says:

    Mit kämpfen verausgabt man sich leicht. Gegen den eigenen illuminaten sowieso. Mit demonstrieren verschwendet man zu viel Kreativität. Es tut zwar gut mit Gleichgesinnten sein Ideal zu demonstrieren. Aber, das habe ich erfahren, heizt man sich gegenseitig im Idealismus an, das Ideal wird zum Idol. Dann steht da plötzlich das Idol als Mensch vor dir. Du steckst alle Hoffnungen, Erwartungen, Wünsche in diesen Menschen und vergisst dass er als Idol alle Unterstützung braucht. Es gibt viele Beispiele wie Menschen verheizt werden. Die letzte Hilfe ist oft der Burn out Therapeut oder die Droge, oder der Selbstmord.
    So funktioniert es nicht. Die einzige Chance die ich sehe ist, paralell eine neue Gesellschaft aufzubauen. Sein Geld der Bank entziehen, es dafür einsetzen. Die eigene Kreativität nicht weiter den Illuminaten zum Frass vorwerfen.Es gibt schon Modelle die als Muster dienen. Ideen zusammen tragen, neue Ideen, alte bewährte Konzepte in neue einbauen. Das Internet benutzen um schnell kreative Ideen zu erfassen um schnell ein realistisches Konzept aufzubauen und umzusetzen.
    Solange wir in Blogs die Sicht der Anderen kritisieren, werden wir nichts ändern. Erst wenn wir uns zusammen tun, verstehen, das weder die Nationalität noch die Hautfarbe aus einem Menschen ein Mensch macht, erst dann sind wir bereit die Erfahrung einer verantwortungsbewussten Gesellschaft zu machen. Erst wenn die Menschen erkennen, dass jeder Einzelne aufgerufen ist seine Kreativität einbringen soll, sind wir bereit für einen Neuanfang. Zum Te….mit den Doktoren, den Diplomen dem wissenschaftlichen Elitegehabe.. ( ich ehre erarbeitete Titel . das is selbstverständlich) Was zählt ist die Idee des Geniees, egal aus welcher gesellschaftlichen Schicht, er/sie kommt. Wir haben keine Zeit jahrelange intelligente Analysen zu erstellen. Wir müssen handeln, jetzt.
    Nicht wahr, wir handeln jetzt. Wer hat Lust einen Blog zu erstellen wo man konstruktive Ideen anbringen kann. Wo man diskutiert wie man sie umsetzen kann. Eine Seite die den Anstoss für eine neue Gesellschaft, mit oder ohne Geld gibt.
    Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben dass irgendwo da draussen der Erfinder meines Traumes ist. Es ist ein Apparat in jedem Haushalt, zur Herstellung der benötigten Energie. Ein Grät das dazu gehört wie ein Kochherd oder die Wasserleitung. Wie viele Probleme wären damit gelöst?


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