Tag 182

06/Sep/2011

Der gestrige Beginn des Sechsten Tages hat genau so eingesetzt, wie ich es mir erwartet habe, mit einem massiven Kurssturz an den Börsen. Dabei rissen vor allem die Bankaktien die Gesamtindizes in die Tiefe. Der DAX in Frankfurt verlor 5,28 Prozent, die Deutsche Bank dabei fast 9 Prozent. „Panik an der Börse“ titelte das „Handelsblatt“ gestern dazu. Und der „Focus“ berichtet über den aktuellen Hintergrund: „KfW-Chef warnt: Lage der Banken viel dramatischer als im Lehman-Jahr – Drei Jahre nach Lehman verdüstert sich die Situation für die Banken wieder. In der Branche herrscht Misstrauen. KfW-Chef Schröder stimmt vor allem besorgt, dass die Staaten die Banken nicht ein zweites Mal retten können.“

Um dabei die Gesamtsicht nicht zu verlieren, genügt es, die heutigen Schlagzeilen der „Financial Times Deutschland“ zu betrachten: „Es fühlt sich an wie 2008“; „Regierungsmehrheit für Euro-Rettung wackelt“; „Tokioter Börse auf Talfahrt“ und „Die Euro-Zone tanzt am Abgrund“.

Die Krise des Bisherigen ist so intensiv, dass die Mitspieler völlig orientierungslos geworden sind. Ich kenne keinen einzigen Teilnehmer der herrschenden Systems, der noch den Durchblick hätte. Jetzt kommt es in Deutschland zu den kritischen Entscheidungen: Morgen urteilt das Bundesverfassungsgericht über eine Klage von fünf Wirtschaftswissenschaftern gegen den Euro-Rettungsschirm, Ende September kommt es zur Abstimmung im Bundestag. Bei einer Probeabstimmung gestern gab es sowohl bei der CDU/CSU als auch in der FDP so viele Abweichler, dass die Kanzlermehrheit der Koalition nicht mehr gesichert ist. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet dazu: „Abstimmung über Rettungsschirm: Schwarz-gelbe Mehrheit für Euro-Hilfe wackelt – Die Kritiker im Regierungslager leisten Widerstand: Bei einer Probeabstimmung auf Fraktionsebene erhielt die Ausweitung des Eurorettungsschirms EFSF viele Gegenstimmen aus Union und FDP. SPD-Generalsekretärin Nahles sieht die Koalition vor einer ‚Zerreißprobe‘. Bundestagsvizepräsident Solms plädierte für einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone – und stellte sich damit offen gegen Merkel.“

Auch in den USA herrscht Chaos bei dem Versuch, die Krise zu überwinden. Der „Spiegel“ schreibt über die Pläne von US-Präsident Obama und den Widerstand durch die Republikaner: „Neue Straßen, neue Brücken, weniger Lohnsteuern – US-Präsident Obama hat erste Punkte seines Konjunkturprogramms präsentiert. Die oppositionellen Republikaner warnte er vor einer Blockade: ‚Die Zeit für Washingtoner Spiele ist vorbei.‘ Am Donnerstag wird Obama in einer mit Spannung erwarteten Rede vor dem Kongress seine Pläne im Detail darlegen. Allerdings ist mit Widerstand durch die Opposition zu rechnen. Die Idee, Infrastrukturprojekte anzuschieben, um Bauarbeitern wieder Jobs zu verschaffen, lehnen die Republikaner bislang ab. Die Obama-Gegner haben die Mehrheit im Repräsentantenhaus und betrachten solche Ausgaben als Geldverschwendung.“

Bei den globalen Versuchen, die Krise zu überwinden herrscht nirgendwo auf der Welt Einigkeit vor. Es gibt für das herrschende System kein Rezept, mit den gegenwärtigen Problemen fertig zu werden. Was sollte sich auch ändern? Die Ursache des Problems liegt im Wirtschaftssystem selbst, daher kann die Lösung auch nicht mehr innerhalb des Systems gefunden werden. Diese Krise bringt das aufgeblasene Monster zu Fall, ihm geht mehr und mehr die Luft aus.

Die Alternativen zu den herrschenden Verhältnissen schießen wie Pilze aus dem Boden. Ich möchte hier einen Beitrag zitieren, weil mir neben dem Inhalt vor allem sein Titel ausgezeichnet gefällt: „Finanzkrise: Die größte Chance der Menschheit?“ Darin beschreibt Bernd Hückstädt, der Leiter der „Joytopia Akademie“ seine Vorstellung eines natürlichen Geldsystems.

Die derzeitige Systemkrise halte ich tatsächlich für die größte Chance der Menschheit. Es wird immer offensichtlicher, dass dieses System nicht mehr zu retten ist und durch neue Möglichkeiten ersetzt wird. Wie auch immer das neue Wirtschaftssystem aussehen wird, es wird im Einklang mit der Natur stehen und uns das Leben im Garten Eden ermöglichen. Noch sind wir nicht so weit. Noch sind die Alternativen erst rudimentär als Skizzen vorhanden. Doch sie werden sich in Kürze als weltweite Tatsachen etablieren. Dabei geht es nicht um Details, sondern darum, dass wir unser Leben prinzipiell ändern werden. Das Leben in der ganzheitlichen Erleuchtung steht uns bevor. Die hemmenden Filter brechen nach und nach auseinander. Der Blick auf das Paradies am Ende der Zeiten wird langsam frei. Wir sind im Zuge der Neunten Welle des Mayakalenders eingeladen, diesem Blick zu folgen.

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12 Antworten to “Tag 182”


  1. Hallo Peter,

    auch ich verfolge die Tage der fünften Nacht sehr interessiert und komme zu den gleichen Schlüssen. Lass mich dich noch auf einen Zusammenhang aufmerksam machen. Vor ca. zwei Wochen als erneut Panik an der Börse herrschte und keiner so recht wusste warum, waren mehrere Sonnenstürme (M-Class) mit folgenden geomagnetischen Stürmen zu verzeichnen. Diese Situation tritt nach zwei Wochen totaler Ruhe heute wieder auf. Die geomagnetischen Stürme treffen auf die Ionosphäre der Erde und stauchen diese. Dadurch verändert sich die Schumann Resonanz und wir Menschen werden in unserem Hormonhaushalt beeinträchtigt. Bei egozentrierten Menschen kann dies zu Panik und Angst führen, ohne dass sie einen Grund dafür bewusst wahrnehmen. Ein solcher wird dann gesucht und was der Denker denkt wird dann auch der Beweisführer beweisen. Ich aknn mir vorstellen, dass es bis Ende der Woche, Ende der fünften Nacht, turbulent wird.

    Herzliche Grüße

    Paul

    • Peter Wurm Says:

      Hallo Paul,

      danke für Deine Info. Ich finde das sehr spannend. Nur eine kleine Korrektur: Das Ende der Fünften Nacht war schon am Sonntag, jetzt befinden wir uns im Sechsten Tag. Ich bin aber überzeugt, dass gerade der Sechste Tag den Aufbruch zur Transformation mit sich bringt. Das passt auch gut mit den Sonnenstürmen zusammen.

      Liebe Grüße

      Peter

  2. Kerstin Says:

    Dieser Zuasammenhang zwischen Sonnenstürmen und Reaktion der Menschen wird gut erläutert im Buch von Dieter Broers “ Revolution 2012. Er erwähnt auch das es an solchen Tagen vermehrt zu Depression und Suizit kommt, ebenso wie Unfalle und vermehrte Einlieferung in die Psychatrie.
    Ich denke schon dases da Zusammenhänge gibt und noch mehr Faktoren dazu gehören und uns energetisch unterstützen.
    Ist es notwendig mehr als üblich an Vorräten zu lagern, können wir uns auf die turbulente Zeit noch anders vorbereiten ?

  3. Zwebbel Says:

    @ Kerstin

    Meiner Meinung nach gibt es keine bessere Vorbereitung darauf, als sich seinen eigenen tiefen Wurzeln bewusst zu werden. Gedankengebäude aller Art werden jetzt auf die Probe gestellt, ob sie unserem tiefen Ich Bin entsprechen oder nicht.

    nach eigener, sehr eindeutiger Erfahrung, gibt es eine tiefe innere Seite in jedem von uns, die nicht erklärt werden kann und will. Ihr zu vertrauen, und zu sich selbst zu stehen, bedeutet eine tiefe Intuition zu entdecken, die uns führt. Seitdem ich dieses innere Wissen (man kann es auch Glauben nennen) entdeckt habe, passieren mir wunderbare Dinge. Ich treffe die richtigen Menschen, bin immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

    Daraus resultiert, dass man das Gefühl, das tatsächliche Wissen aufblühen lässt, dass der Wandel gut ist, und dass er mit diesem Vertrauen, der Treue zu sich selbst, und mit Liebe, zur wahren Erweiterung des Bewusstseins führt.

  4. Andy_Mainstream Says:

    Hi Peter,

    hast du gelesen, das die Schweiz den Franken an den Euro bindet?

    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:starke-waehrung-schweiz-koppelt-franken-an-euro/60100569.html

    Meinst du die nächste Anleihe mit Negativzinsen wird auch gekauft von den Anlegern (wird nicht das Geld aus dem Negativzins für die Intervention der Notenbank benötigt – statt deiner/unerer Hoffnung für das BGE)?

    Wie siehst du die Entscheidung der Bank?

    LG Andy_Mainstream

    P.S. Weiterhin „Gute Reise“

    • Kashmir Says:

      Au JA!! Dazu hätte ich auch gerne in paar Erläuterungen.

      Allen Anderen kann ich nur sagen, dass es mich traurig macht, zu sehen wie ihr euch immer nur Gedanken macht, wie ihr euren eigenen Arsch retten könnt anstatt eure Mitmenschen!!!! (Hoffe natürlich, dass ich dies gerade einfach nur zu negativ sehe ;] )

  5. Magdalena Says:

    @ Kerstin

    Der Dieter Broers erwähnt aber auch das sehr schöne Dinge während den Sonneneruptionen passieren können…

    Geniale Erfindungen, schöne Erlebnisse und künstlerische Meisterwerke!

  6. Marzena Grazyna Förster Says:

    @ Paul danke für die Worte: Was der Denker denkt wird dann auch der Beweisführer beweisen….. So hab ich es nur geahnt nicht bewußt gesehen.. und Dir Peter für Deine Zusammenfassungen welche andere so stark inspirieren ..

  7. Kerstin Says:

    Danke Zwebbel für die Mitteilung deiner persönlichen Erfahrungen zu diesem Thema, Glaube an die eigenen Stärken, das eigene Können sowie eigenverantwortliches Handeln kommt immer mehr zu Vorschein, jedoch hab ich manchmal Zweifel ob das reicht, eben auch um anderen zu helfen, wenn es dann für einige Zeit schwierig wird.

    Mir ist es in lezter Zeit häufig passiert, wenn ich den Menschen um mich rum egal ob privat, beruflich oder wie auch immer versucht habe zu erläutern, was da mit uns geschieht, bin ich ein Spinner , Esoterikerin , Verschwörungstheoretiker usw. sie machen sich Gedanken und haben Ängste wollen aber nichts darüber wissen.

    Erzähle ich dann gar von neuer Chance der Menschheit und besseren Zeiten, bin ich ein Träumer.

    Soviel lieber Kashmir zum Thema eigenen Arsch retten. Ich gebe nicht auf und denk nicht so negativ, ich habe doch eindeutig gefragt.. Was kann man noch tun?

    Liebe Magdalena, recht hast du und Tolle Ideen habe ich schon, ebenso wunderbare Zauberhafte Momente in denen ich mich vollig eins gefühlt habe, mit der Natur und dem Universum,oft nur kurz aber sehr intensiv. Bei der Umsetzung meiner Ideen stehen mir viele Bestimmungen und Vorschriften im Weg so werde ich nach anderen Lösungen suchen.

  8. p.molinier Says:

    meine lieblingsvorstellung vor jahren war welt ohne menschen. wie schön waere das und einige jahre spaeter kam es als buch Die Welt ohne uns (Originaltitel: The World Without Us) ist ein Sachbuch des US-amerikanischen Autors Alan Weisman aus dem Jahr 2007. Darin beschäftigt er sich mit der hypothetischen Frage, was auf der Erde passieren würde, wenn alle Menschen plötzlich verschwänden. Das Buch erreichte hohe Platzierungen in den Bestseller-Listen und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. wenn ich heute hier aufs bahnhofs gelaende schaue und mir vorstelle das da niemand waere außer tiere und pflanzen es ist eine wunderbare vorstellung. wir nehmen uns so unglaublich wichtig und dieses dauernde denken und unsere phantasieen über das einssein und so weiter. wie schön waere die welt ohne diese geschaeftige immer etwas zu tun glaubenden immer etwas zu verbessern müssende immer so an sich und seine ideen faszinierte spezies.

    • Peter Wurm Says:

      Naja, da müsstest du jetzt vorangehen und dich umbringen, wenn’s dir ernst damit ist. Mir ist es lieber, wenn die Menschheit wieder eins mit der Natur wird, ohne sich selbst auszulöschen.

      LG

      Peter


  9. Wow, schöne Reaktionen und tolle Beiträge. Peter, hast natürlich recht. Mit dem Ende der 5. Nacht ist mir danach aufgefallen. Ich lebe relativ zeitlos. Übrigens erwarten wir am Freitag und am Samstag geomagnetische Stürme, da zwei X-Flraes (Sonnenstürme) hintereinander stattfanden. Die NASA-Forscher haben auch herausgefunden, dass die Stärke und Dauer der Flares und ihre Massenauswürfe an Stärke und Dauer deutlich zugenommen haben und ihre Erwartungen übertreffen. Zu Dieter möchte ich bemerken, dass er sehr gute Bücher zu dem Thema geschrieben hat und vieles gut erklärt. Auch die Kombination mit M. König ist recht hilfreich, aber sehr theoretisch. Ich hab Dieter mal im einen Chat gefragt was denn seiner Meinung nach mit den Menschen passiert wenn der kosmische Scheinwerfer auf die Erde trifft. Er hat mir dazu keine Antwort gegeben. Es ist schon an uns eine innere Veränderung anzugehen und unser Selbst zu erfahren. Den Urgrund aus dem wir stammen. Dann entsteht auch das Selbstbewusste Ich Bin und nicht das egoistische Ich will haben. Allerdings sind alle Menschen auf unterschiedlichem Bewusstseinsniveau unterwegs. Die Schwingungserhöhung kann daher auch viele Menschen in ihrem Ego stärken, da sie die Energiehöhe nicht vertragen und in Stagnation verfallen. W. Reich nannte es den Oranur-DOR Effekt. Das heißt in kurzen Worten: Eine Übersteuerung oder Entzündung der Lebensenergie (Orgon) führt im Anschluss zum Absturz der Lebensenergie in die Stagnation und Auflösung (DOR- Deatly Orgon). Kann man quantenphysikalisch auch als Abbruch der Köhärenz und Abfall in die Inkohärenz beschreiben. Ist ein episches Thema. Da wir ja beim Maya-Kalender, oder den Neun Unterwelten sind, kann ich nach vielen Studien mit dem Maya-Codex-Dresdensis auch sagen, das alles das auf der Letzten Seite des Codex beschrieben und dargelegt ist. Natürlich in anderer Sprache und in einer anderen Dimensionalität.

    Liebe Grüße

    Paul


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