Tag 177

01/Sep/2011

Heute, am 1. September, haben wir also bereits den gesamten August hinter uns. Er hat uns, wie im Mayakalender prophezeit, den Beginn des Zusammenbruchs des kapitalistischen Wirtschaftssystems gebracht. Aus der Distanz von einem Monat möchte ich heute zwei Graphiken posten, die zeigen, wie tiefgreifend dieser Einschnitt war.

Die erste Graphik betrifft den DAX, den Deutschen Aktienindex der Frankfurter Börse:

DAX August 2011

Anhand dieser Graphik sieht man die Entwicklung, die der Fünfte Tag und die Fünfte Nacht der Neunten Welle seit Ende Juli mit sich gebracht haben. Der Gewinn des gesamten Jahres wurde innerhalb eines einzigen Monats zunichte gemacht, mehr noch, der Wert des DAX fiel weit unter den Stand von vor einem Jahr. Und diese Entwicklung betrifft nicht irgendeine Beiläufigkeit, sondern die größte Volkswirtschaft Europas.

Es ist hier schön ersichtlich, dass die Kurve der deutschen Aktienwerte am Fünften Tag der Neunten Welle (31.07.-17.08.) wie eine Steilwand nach unten geht. Die späteren Korrekturbewegungen am Ende des Fünften Tages und während der Fünften Nacht (18.08.-04.09.) schaffen es jeweils nicht, das Niveau der vorhergehenden Korrekturbewegung zu erreichen. Die Entwicklung geht seit Ende Juli nach unten und wird sich in diese Richtung auch am kommenden Sechsten Tag (05.09.-22.09.) fortsetzen. Die Transformation schreitet weiter fort.

Die zweite Graphik zeigt de Schweizerischen Dreimonatslibor und steht für die Entwicklung des Zinsniveaus:

Libor August 2011

Ich finde diese Graphik fast noch wichtiger als die Graphik des DAX, denn sie zeigt, dass selbst das stabile niedrige Zinsniveau in der Schweiz im Zuge des Fünften Tages und der Fünften Nacht voll zusammengebrochen ist. Der Zinssatz in der stabilsten Volkswirtschaft der Welt ist auf Null gesunken und im Laufe des August bereits negativ geworden. Diese Entwicklung halte ich für unglaublich segensreich, denn sie bringt das Ende des zinsgetriebenen Wachstumswahns des materiellen Geldsystems mit sich. Ab sofort ist in der Schweiz mehr als genug Geld für alle vorhanden. Mit dem Negativzins lässt sich das Bedingungslose Grundeinkommen für jeden ganz automatisch finanzieren.

Ich erwarte, dass sich diese Entwicklung in der Schweiz in Kürze auf ganz Europa übertragen wird. Im Zuge des fortgesetzten Zusammenbruchs wird sich das Zinsniveau in der Eurozone an das Schweizer Niveau angleichen und gegen Null fallen. Es ist nur bisher so, dass der Wertverlust des US-Dollar in der vergangenen Zeit den Euro mit in die Tiefe gezogen hat, während der Schweizer Franken relativ stabil geblieben ist. Anhand des Franken kann man daher bereits jetzt sehen, wohin die Entwicklung geht, wenn die Turbulenzen der Weltwirtschaft sich gelegt haben werden. Es ist genug für alle da.

Ich selbst bin seit gestern krank, muss jedoch in den nächsten den Tagen weiterhin arbeiten gehen, weil ich wichtige Termine zu erfüllen habe. Daher will ich nun zum Abschluss des heutigen Eintrags nur noch eine Meldung posten, die ich gerade in der „Financial Times Deutschland“ entdeckt habe: „Körperscanner werden an deutschen Flughäfen vorerst nicht eingeführt. Denn im Feldversuch musste jeder zweite Passagier in eine unnötige Nachkontrolle. Häufigster Grund für Fehlalarm: Achselschweiß.“

Hätten wir das damit auch erledigt…

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8 Antworten to “Tag 177”

  1. Magdalena Says:

    Müssten wir nicht schon weiter sein? Ist das Enddatum von Calleman (28 Oktober 2011) falsch berechnet?

    Antworten dazu gibt es im folgenden Interview…

    http://bewusst.tv/2011/08/tagesenergie-5-2/

  2. Glühwürmchen Says:

    Ich habe das Interview anhören können, jetzt finde ich den Link hier so ist das manchmal. Auch das Interview von Peter Wurm habe ich hören können. Im wesentlichen sind meine Fragen beantwortet. Sprunghafte Veränderung- Entwicklung gibt es viele, auch in der Natur gut zu beobachten. Daher kann ich diese Argument gut nachvollziehen, welches Hr.A. Wagandt erbringt. Auch geht er nochmals auf die beiden Daten ein.
    Es bleibt weiter spannend und tourbolent.

    Gute Besserungswünsche noch an Peter Wurm. Ich freu mich schon auf den nächsten Beitrag morgen, Danke für deine Arbeit.

  3. Magdalena Says:

    @ Glühwürmchen

    Das hier ist ein ganz neues Interview mit Alexander Wagandt! Ist gestern erst frisch heraus gekommen…

  4. Glühwürmchen Says:

    Ja ich meine das, habe es heute Mittag bei, wir handeln gefunden und mir anhören können also alle drei Teile, mein PC funktioniert dank hilfe jetzt besser. So kann ich mir Video-Beiträge besser ansehen.

  5. Glühwürmchen Says:

    Mir ist da noch was aufgefallen, was er zu den momentan vermehrt auftetenden gesundheitlichen Beschwerden sagt, ist doch sehr treffend und hilft weiter, mir jedenfalls. Annehmen, anschauen ohne sich selbst zu analysieren und los lassen, es kann schon im nächsten Moment anders sein. Es geht,wenn ich es öffter versuche sicher immer besser. Toll das hat mir wirklich gut getan.

  6. Echt Daniel Says:

    Gute Besserung, Peter.

  7. Alex Kiebler Says:

    Ich wünsche dir eine gute Besseung und werd sehr bald wieder gesund!!!

    Danke für Deine tollen Berichte….Tag für Tag!

    Liebe Grüße
    Alex


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