Tag 173

28/Aug/2011

Am heutigen Sonntag haben wir den Mittelpunkt der Fünften Nacht bereits hinter uns. Wenn ich die Nachrichtendienste der Welt betrachte, so stand dieser im Zeichen von zwei Ereignissen: Erstens dem Krieg in Libyen mit dem Endkampf um Tripolis und zweitens dem Hurrican „Irene“ an der US-Ostküste.

„Kein Wasser, kaum Lebensmittel: Versorgungslage in Tripolis katastrophal“ betitelt der ORF seine Meldung zur Lage in Libyen. In Tripolis herrscht zur Zeit anscheinend Weltuntergangsstimmung. Der ORF berichtet: „Gräueltaten, kaum noch Trinkwasser, knappe Lebensmittelvorräte: Nach den tagelangen Kämpfen in der libyschen Hauptstadt Tripolis wird die Situation für die Bewohner immer kritischer. Lebensmittel sind knapp, es gibt kaum Strom und Treibstoff, die Wasserversorgung ist zusammengebrochen. Nach dem vorübergehenden Abflauen der Kämpfe in der Hauptstadt zeigt sich nun das ganze Ausmaß an Tragödien und Brutalität: In einem Krankenhaus starben an die 200 Menschen hilflos, in einer Lagerhalle fand man über 50 Tote – offenbar Opfer einer Massenerschießung.“

Jenseits des Atlantiks tobt der Hurrican „Irene“. Die „New York Times“ schreibt: „Storm Pushes North With Deadly Force“. Und der „Spiegel“ erklärt dazu: „Die Region, über die ‚Irene‘ hinwegwütet, gehört zu den am dichtesten besiedelten Gebieten der USA. In dem erwarteten Korridor des Hurrikans leben rund 65 Millionen Menschen. Experten gehen davon aus, dass ‚Irene‘ in den kommenden Tagen Schäden in Milliardenhöhe verursachen wird. In der Karibik richtete der Sturm bereits Schäden in Millionenhöhe an.“

Das ist also die Bilanz des Mittelpunkts der Fünften Nacht der Neunten Welle. Verglichen mit dem Zweiten Weltkrieg zum Mittelpunkt der Fünften Nacht der Siebenten Welle sind die Auswirkungen beschränkt. Das liegt daran, dass die Zeitspannen im Vergleich zur Siebenten Welle nun vierhundert mal kürzer sind und die Neunte Welle ganzheitlich erleuchtet ist. Aufgrund dessen wird die Relativität der Ereignisse verständlich. Jedoch ist es auch diesmal im Zuge des Mittelpunkts der Fünften Nacht den bisher herrschenden Kräften in Politik und Wirtschaft gelungen, vielleicht ein letztes Mal an Boden zu gewinnen. So erwarten sich die weltweit tätigen Mineralölkonzerne in Libyen neue Perspektiven und die New Yorker Aktienindizes schlossen in dieser Woche erstmals seit mehr als einem Monat wieder leicht im Plus.

Die Talfahrt an den Weltbörsen wird dennoch weitergehen. Der deutsche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sprach gestern in Sankt Gallen sogar im biblischen Sinne von sieben schwachen Jahren, die uns bevorstünden. Ich glaube das nicht. Ich glaube, dass der jetzige Crash in Kürze gewaltig enden wird und mit ihm das gesamte System des Kapitalismus mit seinem wachstumsgetriebenen zinsbasierenden Schuldgeld. Das Ende wird hart und schmerzlich für diejenigen sein, die am materialistischen System anhaften. Jene dagegen, die einer ganzheitlichen Spiritualität folgen, werden in aller Sanftheit einen Neuanfang erleben. Dieses Geburtserlebnis unseres Kosmos verspricht der Mayakalender für sein Ende am 28. Oktober dieses Jahres.

Zum Abschluss des heutigen Eintrags möchte ich zwei Artikel posten, die ich heute Nacht gefunden habe. Der eine betrifft uns als Kollektiv, der andere uns alle individuell. Der erste ist ein Interview mit Jean Ziegler, das er anlässlich des Erscheinens seines Buches „Der Hass auf den Westen“ im Jahr 2009 gegeben hat. Er trägt den Titel „Die Sklavenhalter sitzen heute an den Börsen“ und ist meiner Ansicht nach aktueller denn je.

Der zweite Artikel ist das Manuskript einer Rede von Steve Jobs zur Abschlussfeier der Stanford University, die er im Jahr 2005 gehalten hat. Auch diese Worte haben nichts von ihrer damaligen Aktualität eingebüßt. Steve Jobs verabschiedet sich von den Absolventen der Universität mit den Worten: „Und nun, da dieser Abschluss für Sie ein Neubeginn ist, wünsche ich Ihnen: Bleiben Sie hungrig, bleiben Sie verrückt. Ich danke Ihnen.“

Dieser Abschluss ist ein Neubeginn. Das ist die Neunte Welle.

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6 Antworten to “Tag 173”

  1. Karen Lee-Lohmann Says:

    Also doch noch VORM Schlafengehen … 😉
    Einen schönen Sonntag Dir!

  2. Glühwürmchen Says:

    Welches der beiden Daten trifft zu 28.10.2011 oder 21.12.2012? Wie kommt es das beide Daten mit dem Mayakalender in Zusammenhang gebracht werden?
    Es wird gesagt 260 Tage ist ein Zyklus. Ich hätte gern mehr Infos über diese Thematik. Danke

    • Peter Wurm Says:

      Hallo Glühwürmchen,

      das Enddatum des Mayakalenders ist der 28.Oktober 2011. Der 21.12.2012 kann nicht das Enddatum sein, weil er im Tzolkin nicht 13 Ahau entspricht. Für weitere Infos kannst Du Dir meine Youtube-Videos ansehen, die ich auf dieser Seite verlinkt habe:

      SEITEN (in der linken Spalte oben):
      Video: Der Mayakalender
      (https://peterwurm.wordpress.com/vortrag-der-mayakalender/)

      Liebe Grüße

      Peter

  3. martin rupert bauer Says:

    so peter, habs jetzt mit deiner hilfe geschafft und sollte jetzt deine wordpress meldungen kriegen. freu mich drauf. 🙂 martin

  4. Magdalena Says:

    @ Glühwürmchen

    Der Alexander Wagandt meint, dass beide Daten ihre Berechtigung haben…

    28. Oktober 2011 —–> 1. Stufe

    21. Dezember 2012 —–> 2. Stufe

    (ab 03:46 min)


  5. […] Liebe Freunde des Lichts, was für ein Wochenende war das? Der Höhepunkt der 5.Nacht der 9.Welle, am 26./27.August, entpuppte sich auf den ersten Blick auf globaler Ebene als nichts Besonderes. In meinem Innern herrscht dafür das Chaos! Zwar wurde in den Medien permanent von der zu erwartenden Superkatastrophe um Wirbelsturm „Irene“ berichtet, doch an der Ostküste der USA gab es glücklicherweise nicht DAS befürchtete große Unglück. Schade für die Medien, denn nur allzu gerne hätten sie darüber berichtet. Mit Angst lässt sich immer noch am Meisten Geld verdienen. Doch auch diese Zeiten gehen langsam vorüber. In Libyen wurde mit der Schlacht um Tripolis der bisherige Diktator endgültig gestürzt. Der Wendepunkt in einem einzigen Land könnte stellvertretend sein auf globaler Ebene. Da alles miteinander verbunden ist, könnte es für die ganze Welt einen Wendepunkt Richtung Frieden darstellen, aber sehen können wir die Auswirkungen noch nicht. Das ist vielleicht auch gut so. Verglichen mit dem Zweiten Weltkrieg zum Mittelpunkt der Fünften Nacht der Siebenten Welle sind die Auswirkungen beschränkt. Das liegt daran, dass die Zeitspannen im Vergleich zur Siebenten Welle nun vierhundert mal kürzer sind und die Neunte Welle ganzheitlich erleuchtet ist. Aufgrund dessen wird die Relativität der Ereignisse verständlich. Peter Wurm, Maya-Experte […]


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