Tag 169

24/Aug/2011

Gestern Abend europäischer Zeit kam es an der Ostküste der USA zu einem Erdbeben der Stärke 5,8. Doch während die deutschsprachigen Nachrichtendienste dieses Ereignis als Eilmeldung und „Breaking News“ brachten, hatten die Online-Ausgaben von CNN, „New York Times“ und „Washington Post“ immer noch die Kämpfe in Libyen als Top-Schlagzeile. Obwohl das Pentagon und das Kapitol evakuiert und mehrere Atomkraftwerke abgeschaltet wurden, kam es zu keinen Verletzten oder Toten. Einzig die Kathedrale von Washington und das Washington-Monument wurden beschädigt.

In Libyen stürmten inzwischen die Freiheitskämpfer den Palast von Muammar al-Gaddafi, doch der Revolutionsführer konnte nicht gefasst werden. Er meldete sich in der Nacht in einer Audiobotschaft zu Wort. „Gaddafi erklärte, er werde weiterkämpfen bis zum Sieg – oder bis zu seinem Tod.  Ein Sprecher verkündete, der Bürgerkrieg werde noch Monate, wenn nicht sogar Jahre andauern. Tatsächlich ist eine finale Entscheidung des Straßenkampfes in Tripolis nicht in Sicht.“ berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.

In den Sozialen Medien des Internets wird der Krieg in Libyen eher kontrovers diskutiert. Anders als in Ägypten und Tunesien ist die Unterstützung für die Revolution in Libyen nicht einhellig. Manche sehen dei NATO als Aggressor und fürchten, Libyen könnte nach dem Sieg der Rebellen durch den Westen unterdrückt werden. Ich persönlich teile diese Einschätzung nicht, sondern sehe die Geschehnisse in Libyen – genau so wie in Tunesien, Ägypten, Syrien, Bahrain und anderen arabischen Ländern – als Zeichen des Wandels. Der Weg geht weg von streng hierarchischen Herrschaftsstrukturen hin zu flachen und demokratischen Systemen. Ich selbst bin mit dieser Entwicklung, die sich inzwischen auch auf Europa ausgebreitet hat,  grundsätzlich sehr einverstanden.

Nachdem die Fünfte Nacht der Neunten Welle nun bereits eine knappe Woche dauert, kann man schon eine erste kurze Bilanz dieser Zeit ziehen. Ich finde, dass sich das Chaos, wie man insbesondere an den Ereignissen in Libyen sehen kann, ein wenig verstärkt hat. Ich spüre Innen wie Außen eine größere Unruhe als noch Anfang August, auch wenn ich dankbar dafür bin, dass die großen Katastrophen bisher ausgeblieben sind. Schließlich befinden wir uns insgesamt bereits in der Neunten Welle auf dem Weg zum erleuchteten Ganzheitsbewusstsein. Doch noch ist die Fünfte Nacht nicht vorbei, wir haben nicht einmal noch ihren Mittelpunkt erreicht.

Die „Financial Times Deutschland“ bringt heute folgende Spitzenmeldung: „Konjunktur: Ifo-Index fällt weiter. Neuer Rückschlag für die Konjunkturerwartungen: Nach den schwachen Daten für das Bruttoinlandsprodukt gibt es auch vom Ifo-Index ein Signal für eine Eintrübung.“ Weiter heißt es im Bericht: „Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im August weiter eingetrübt. Der wichtigste Gradmesser für die deutsche Konjunktur, der Ifo-Geschäftsklimaindex, sank auf 108,7 Punkte. Das teilte das Münchener Ifo-Wirtschaftsforschungsinstitut am Mittwoch mit. Bereits im Juli hatte das wichtige Stimmungsbarometer deutlich auf 112,9 Punkte nachgegeben. Experten hatten im Schnitt mit einer weniger starken Eintrübung der Stimmung gerechnet. Zugleich hatten etliche Volkswirte bereits vor der Veröffentlichung davor gewarnt, eine Verschlechterung der Stimmung überzubewerten. Andere sehen in dem Stimmungsabschwung erste Anzeichen für eine konjunkturelle Wende. ‚Die deutsche Wirtschaft kann sich den weltweiten Turbulenzen nicht entziehen‘ sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.“

Ich sehe dies als weiteres Zeichen dafür, dass die Turbulenzen an den Weltbörsen nun auf die Realwirtschaft übergreifen. Die Zeiten des wachstumsgetriebenen Zinsgeldsystems sind an ihr Ende gekommen. In Zukunft wird es nicht mehr länger darum gehen, rein materielles Wachstum zu messen, sondern ganzheitliche Modelle anzustreben. Das Konzept von Bhutans „Bruttonationalglück“ hat in Europa und den USA bereits Nachahmer gefunden. Auch in der wissenschaftlichen Basis unseres Strebens stehen wir vor einem grundlegenden Wandel. Der Wohlstand der Zukunft ist nicht mehr materiell definiert, sondern ganzheitlich. Auch dafür wird die Neunte Welle sorgen.

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16 Antworten to “Tag 169”

  1. kat.Diakon Says:

    Ich weiß nicht lieber Peter ,ohne dein bemühen um eine Obejektive Reschersc.zu schmälern ,aber das klingt mir alles zu panal . Ich glaube nicht, das es zu einer Bewusstseinserweiterung kommt die zu einer Spirituellen veränderung führt.Ich glaube eher das sich das Bewusstsein des Anarchistischen Irrtums durchsetzt und es zu einem Radikalen Glaubens und Religionsabfall kommen wird.ich bin schon über 30 Jahre mit den Menschen unterwegs ,von der Geburt bis zum Tod und sehe wie er von dieser Spiralle immer mehr nach unten gezogen wird. Ich glaube wir sollten auf die Gottesemutter in Medjugorje hören :“Betet ,betet ,betet“!

    • Kashmir Says:

      Beten find ich gut! =)

      Mich würde an dieser Stelle brennend interessieren, was du persönlich von bedingungsloser Grundversorgung hälst?

      Eine Satanische Utopie oder die Lösung?

      • kat.Diakon Says:

        Was verstehst du unter bedinungsloser Grundversorgung?

      • Kashmir Says:

        Ich meine bedigunglose Grundversorgung im Sinne des Bedingungslosen Grundeinkommens oder etwas abstrakter bedingungslose Gesundheits- und Altersvorsorge für jeden.

  2. Magdalena Says:

    Die Gottesmutter Maria oder Maya oder wie sie auch immer gennannt wird steht für die Illusion der Materie!

  3. kat.Diakon Says:

    Ok,liebe Magdalena.Dann versuch dich mal nieder zu knien . Zünde eine Kerze an und versuche den Rosenkranz zu beten. Wenn du es schaffst wirst du mich verstehen.Schaffst du es aber nicht ,ja ,regt sich starker Wiederstand in dir , eine Art Aversion , dann weißt du das du diesen Geist des Pantheistischen Anarchistischen Systems in dir trägst.Wachet und betet !

    • Kashmir Says:

      „Ok,liebe Magdalena.Dann versuch dich mal nieder zu knien . Zünde eine Kerze an und versuche den Rosenkranz zu beten. Wenn du es schaffst wirst du mich verstehen.Schaffst du es aber nicht ,ja ,regt sich starker Wiederstand in dir ,…“
      …bis dahin dachte ich jetzt kommt etwas Weises, wie dann hast du mich nicht verstanden oder sowas. Doch dann musste ich nur schmunzeln. 😉

  4. Pepperasta Says:

    Gott ist mehr wie das bischen Menscheitsgeschichte – was wenn sich herausstellen sollte das unser Schöpfer eine ausserirdische Rasse ist – heisst für mich nicht das es keine göttliches Bewusstsein gibt – daran denke ich immer wenn ich Gott im alten Testament als Arsch empfinde – ich fühle eine tiefe Liebe und Verbundenheit – Angstprediger was hoffst du hier zu finden – kann es sein das du dich selbst von deinen Glauben entfernt hast – nicht im schönen Wort, sondern aus tiefster Seele?
    Die letzten Worte eines Sterbenden an mich: „ich habe schon viele böse Menschen das Wort unseres lieben Herrn Jesus Christus im Munde führen hören“.

  5. Tabitha Says:

    lieber kath. Diakon, zu deiner Überlegung…. Ich glaube nicht, das es zu einer Bewusstseinserweiterung kommt die zu einer Spirituellen veränderung führt.Ich glaube eher das sich das Bewusstsein des Anarchistischen Irrtums durchsetzt und es zu einem Radikalen Glaubens und Religionsabfall kommen wird….
    kann es villeicht auch sein, dass es zum Glaubensabfall kommt, weil sich die Lehren der Religionen über die Jahre hinweg immer mehr selbst widersprechen, oder die Lehrer der Lehre zu sehr subjektiv Überzeugt sind. Ich denke auch, hier könnte man sagen, dass die Religionen, wie auch immer sie heißen, nur panal sind, wenn man bedenkt das panales immer in den Kinderschuhen steckt und sich erst entwickeln muss und deswegen kann es durch aus sein, dass es zu Religionsabfällen kommen kann auf Grund erhöhtem Bewußtsein, da jeder Mensch verstehen lehrnt, dass man Gott nicht nur in der Kirche finden kann, wie die Religionen es uns als einzigen richtigen Weg aufzeigen wollen um ihr eigenes Überleben zu sichern, sondern Gottvertrauen leben und nicht fordern.
    So denke ich, mit der Sicherheit das wir alle nach Gottes Ebenbild geschaffen sind, dass ich (wir) göttlich sind und das früher oder später auch erkennnen werden oder gerade im Begriff sind zu tun.
    So, ich wünsche uns allen eine schöne Zeit auf der Suche nach dem Gott in uns, der wir sind.
    In Liebe Tabitha

    • kat.Diakon Says:

      Schade das ich das ich immer wieder nur das selbe Gedankenmuster vorfinde.Vielleicht hat jemand von euch einmal den Mut und überzeugt sich selbst von der Wahrheit des Evangeliums. Im Grunde seit ihr wahrscheinlich lauter Wohlstandskinder die eigendlich nicht mehr die Kraft haben aus der alten medial vorgekauten und Pantheistisch verwöhnten Welt aufzustehen. Ihr müsst nur eines hoffen ,das, dass nicht geschieht was ihr euch in gedankenloser und Phlisophischer narrenfreiheit zum besten gebt.Paulus hat schon vor 2000 Jahren geschrieben: „Am Ende der Zeiten werden sich die Menschen von der gesunden Lehre der Kirche abwenden und sich eigene Lehrer suchen die ihren Ohren schmeicheln.

      • Kashmir Says:

        Ich habe die Bibel auf dem Nachttisch liegen falls es dich beruhigt 😉

        Aber bitte, bitte, beantworte mir doch meine Frage von Oben, die Antwort eines Geistlichen interessiert mich sehr.

      • Kashmir Says:

        PS: Ich besitze nicht mehr als einen Laptop, ein paar gute Boxen, eine Matratze und diverse Kleinteile.
        Also erzähl mir nichts von schlechten Zeiten ;P


  6. Ich empfehle das hier:

  7. kat.Diakon Says:

    Hallo Kashmir
    Ok, du bist aufgrund deiner minimalen materalischschen,und wahrscheinlich notgedrungenen Lebenslage aus meiner etwas strengen Aufforderung das Ev. in seiner Armut zu leben ,ausgeschlossen.
    Zu deiner Frage. Ich wäre Grundlegend dafür . Aber wie soll das funktionieren. Es gibt zu viele Menschen die ein solches System ausnutzen aufgrund ihrer oft Ängstlichen Lebenseinstellung. Es bedarf in einem solchen Systems , Menschen mit einem großen und von Verantwortung geprägten Miteinander. Die Familie wäre der erste übungsort eines solchen systems . Und ich glaube ,das ,das Wort System hier nicht am richtigen Platz ist. Und übrigens .Die Grundidee des Marxismus , war auch eine solche .Doch wir sehen ja wie viele Gefahren in einem solchen oft vom guten willen geprägten Politschen Paradiologischen Versuch steckt. Doch nichts desto trotz bleibt diese Möglichkeit im kleinen in der Gestalt der Familie erhalten. Sie ist die Eigendliche Grundidee. Wer sie zerstört, zerstört deine Idee.


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