Tag 167

22/Aug/2011

Krieg in Libyen: Rebellen erobern Tripolis – heftige Gefechte um Gaddafis Residenz“ betitelt heute die „Süddeutsche Zeitung“ ihre Top-Schlagzeile. Gestern gab es Gerüchte, das Revolutionsführer Gaddafi bereits nach Algerien geflohen sei, doch nun deutet alles darauf hin, dass er sich noch in der Hauptstadt befindet. Die „Freedom Fighters“, wie sie sich selbst nennen, hatten in den letzten Tagen Tripolis umstellt und gestern den Kampf um die Stadt begonnen. Im „Standard“ lese ich heute, dass es dabei alleine am gestrigen Sonntag 1.300 Tote gegeben habe.

Das entspricht grundsätzlich voll der Charakteristik der Fünften Nacht, wenn ich auch über das rasche Fortkommen der Freiheitskämpfer überrascht bin. Seit gestern zeichnet sich ein schneller Sieg ab, ein Großteil der Hauptstadt inklusive Zentrum ist bereits erobert. Es war angesichts der Neunten Welle für mich klar, dass die Freiheitskämpfer siegen würden. Ich hätte mir angesichts der „Nacht der Zerstörung“ aber eine größere Gegenwehr der Truppen des Machthabers erwartet und das Ende der Kämpfe eher erst in einer Woche, zum Mittelpunkt der Fünften Nacht. Ich bin aber durchaus damit einverstanden, dass es nun so rasch geht. Es macht deutlich, dass die Neunte Welle mit ihrer ganzheitlichen Erleuchtung auch die Fünfte Nacht bestimmt.

Die Charakteristik der neuen Zeit zeigt sich auch in der Zusammensetzung der Freiheitskämpfer. Wie schon in Tunesien und Ägypten ist sie von flachen Hierarchien geprägt, ohne dass es eine ausgewiesene Spitze gäbe. Die westlichen Beobachter registrieren dies auch mit Besorgnis, weil sie in ihrem alten Denken annehmen, dass dies zum Scheitern verurteilt sei. Ich dagegen sehe diese breite Basis als Zeichen des Wandels. Wir haben keine Herrschaft mehr notwendig, sondern beherrschen uns selbst. Die arabischen Länder sind uns in der diesbezüglichen Entwicklung bereits voraus. In Tunesien und Ägypten hat sich bis jetzt keine stabile Regierung herauskristallisiert. Nun ist Libyen an der Reihe, diesen Schritt nachzuvollziehen. Ich sehe dies als willkommene Entwicklung im Zuge der Neunten Welle.

In der restlichen Welt ist es nun zu Protesten in Indien gekommen: „Massenproteste weiten sich aus – Rund 30.000 Menschen protestieren für ein schärferes Gesetz gegen die weit verbreitete Korruption“, berichtet der „Standard“ dazu. Und in Madrid kam es am Wochenende anlässlich des römisch-katholischen Weltjugendtages zu einem gewaltigen Unwetter mit sieben Verletzten, worauf die Ansprache des Papstes abgebrochen werden musste. Kritische Geister werten dies als Zeichen des Himmels, dass der Wandel der Neunten Welle auch vor den bislang herrschenden Religionen nicht Halt macht. Das Universum schlägt zurück.

16 Antworten to “Tag 167”

  1. Mischa Says:

    …Tut mir leid das einem Deuter sagen zu muessen: das Universum schlaegt niemals zurueck:. Ich bin dann lediglich in dem Universum, das ich zum zuruckschlagen (miss)brauche: Dies alles ist aus dem Therminus des Dualistischen Bewusstseins heraus betrachtet.
    Alle Deutung haengt letzten endes vom Deuter selbst ab und ob er sich in diesem Moment entscheidet, diese Wirklichkeit zu erleben. Deshalb empfehle ich jedem, und ich wiederhole jedem einzelnen, ob er sich nun mit dem Mayakalender beschaeftigt oder mit dem Bauernkalender oder ob es Astologie ist oder Austronomie – ich empfehle jedem einzelnen aus der Liebe seines Herzens zu handeln und zu entscheiden was ihm oder ihr in diesem einen Moment der Wahrheit gefaellt, was er oder sie liebt und mit was er oder sie sich von Herzen wohl fuehlt!…damit erschaffen wir die neue Welt…

    • tom Says:

      Danke Mischa für Deine Empfehlung- sehr schöne Worte!

    • Peter Wurm Says:

      Hallo Mischa,

      der letzte Satz war auch ein wenig augenzwinkernd gemeint. Ich würde einen Himmelssturm bei einer Veranstaltung des Papstes nicht als weltbewegend bezeichnen, sondern finde es nur witzig, dass es genau so gekommen ist. Ich bin, wie Du meinem Artikel entnehmen kannst, dem Papsttum der römisch-katholischen Kirche gegenüber eher ironisch eingestellt. Ich glaube, dass dieses hierarchische System Ausdruck eines alten dualistischen Bewusstseins ist, das es zu überwinden gilt, sehe es aber für mich dennoch nicht als Feindbild. In diesem Sinne habe ich meinen letzten Satz verstanden. Im Übrigen stimme ich Deinen Worten insgesamt zu.

      Liebe Grüße

      Peter

    • Pepperasta Says:

      Schee 🙂

  2. kat.Diakon Says:

    Und wieder der alte Versuch eine neue Welt zu bauen.Babylon lässt grüssen.
    Würdet ihr die ihr die Ihr nicht an die Christliche Apostolische Wahrheit und überlieferung glaubt euch endlich Christus aus euer Pluralistischen Antichristlichen Weltanschaung heraushalten. Lasst uns einmal festhalten .Wer sein Leben nicht von der Auferstehung Jeu und Heilsoffenbahrung der Apostolischen Überlieferung herleitet ,kurz seinen Glauben nicht in der Taufe begründet sieht,sollte sich nicht als Christ bezeichnen.

    • Pepperasta Says:

      Meinem Gott ist es Wurscht wer mich geweiht hat wenn ich die Achtung zur Schöpfung lebe – ich brauche eure weltliche Leer(h)e nicht um zu wissen was Hingabe heißt – mich erdrückt das Last eurer Struktur und nur selten finde ich den Geist in den hohen Häusern – dann trage ich mein Kreuz um mich vor eurem Blick zu schützen – ihr Predigt Angst statt Vertrauen – warst du jemals von Herzen eins?

  3. Dana Says:

    Dankeschön für diesen äußerst hilfreichen und insprierenden Blog. Hier ist ein Artikel aus der renommierten „Zeit online“ zum derzeitigen Geschehen an den Märkten. http://www.zeit.de/politik/2011-08/finanzkrise-politik-eliten . Selbst die Medien scheinen bereits die Fronten zu wechseln, Werbekunden hin oder her.

  4. Magdalena Says:

    Super, Blog! 😀

    Möchte euch auf einen Podcast von Alexander Wagandt zum Thema Zeitenwende aufmerksam machen:

    http://www.livestream.com/satchitananda/video?clipId=pla_b7f390b3-78ac-4b35-9c56-9f7c1e916ae1&utm_source=lslibrary&utm_medium=ui-thumb

  5. Rosmarie Says:

    Hey kath. Diakon.
    Bist du eigentlich von allen guten Geistern verlassen?
    Das katholische Babylon hat uns durch dich einen Gruss geschickt und wie schon jahrtausende zuvor versucht unser Gehirn zu waschen. Welch eine „Gnade“ dass du dich in einen Blog wie diesen einmischst!!!!!!!!!!!!!
    Rosmarie

  6. Tabitha Says:

    Christen, Hinduisten, Buddisten, Islamisten, Juden, Jehovas und wo auch immer die Menschen sich zuflucht suchen, ist absolut egal, wenn man bedenkt, dass es abertausende Wege gibt an sein Ziel zu kommen. Nur das Ziel zählt und ich möchte einfach glauben, dass ein jedes Lebewesen dieser schönen Erde, sein Bestes gibt, auch dieses zu erreichen, bewußt oder unbewußt, sei dahin gestellt und auch völlig irrelevant.
    Ich hab euch alle lieb, auch wenn ihr euch noch gegenseitig belehren müßt 😉

    eine schöne Zeit Tabitha

  7. kat.Diakon Says:

    Hallo,meine lieben geschwister auserhalb des Herrn. Ich weiß nicht ob ihr das mitbekommen habt ,aber Gott ist inzwischen ,ja, vor ca. 2000 Jahren Mensch geworden und hat 12 Apostel mit seiner Vollmacht ausgestattet. Inzwischen ist ganz schön viel passiert. Diese Kirche gibt es immer noch ,nur alle die ihr in den letzten 2000 Jahren den untergang profhezeiht haben ,die sind Geschichte . Und übrigens außerhalb dieser Kirche gibt es kein Heil ! Und ,…wie hoch ist die Palme auf der ihr gerade hochklettert?

    • Peter Wurm Says:

      Lieber katholischer Diakon,

      „Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern und sprach: Auf Mose’s Stuhl sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut’s; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun: sie sagen’s wohl, und tun’s nicht. Sie binden aber schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf den Hals; aber sie selbst wollen dieselben nicht mit einem Finger regen. Alle ihre Werke aber tun sie, daß sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Denkzettel breit und die Säume an ihren Kleidern groß. Sie sitzen gern obenan über Tisch und in den Schulen und haben’s gern, daß sie gegrüßt werden auf dem Markt und von den Menschen Rabbi genannt werden.“ (Mt 23)

      So war es und so ist es. Amen.

      Liebe Grüße

      Peter

  8. kat.Diakon Says:

    Hl.Augustin, Lorenzius Franz von Assi , Johannes vom Kreuz, Thersia v. Avilla,
    Thomas v.Aquin, Domminikus . Klaus v.der Flüe,Maximilian Kolbe ,Pater pio, Mutter Theresia,und und ……alles Schriftgelehrte Narren ? Man sollte in einer Fußballmanschaft schon auch die Guten Spieler kennen!
    Ansonsten sollte man nicht über Fußball reden!

  9. kat.Diakon Says:

    Trotzdem ,deine Beiträge sind super!

  10. Pepperasta Says:

    Mutter Theresa verschenkte ein Ohm nicht gerade das Symbol der christlichen Religion

  11. kat.Diakon Says:

    Wer Ohren hat der Höre!


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