Tag 149

04/Aug/2011

Heute ist Donnerstag und wir befinden uns bereits mitten im Fünften Tag der Neunten Welle. Weder die europäische Einigung auf das letzte Griechenland-Paket noch die Einigung im US-Schuldenstreit haben die Märkte beruhigt, ganz im Gegenteil. Der Dow Jones hat in der letzten Woche seinen gesamten bisherigen Jahresgewinn wieder abgegeben, die Zinsen für spanische und italienische Staatsanleihen sind auf über sechs Prozent gestiegen und der Preis für Edelmetalle erreicht ein All-Time-High. Geld ist somit so wenig wert wie nie zuvor.

Die Neunte Welle hat bisher ganze Arbeit geleistet. Niemals in der Geschichte zuvor sind in vier Monaten so viele Ereignisse geschehen wie in der letzten Zeit. Japan liegt am Boden, Europa steht vor dem Abgrund und in Nordamerika bereitet sich ein völlig neues politisches System vor: „Es war einmal der Westen – in Amerika regiert der politische Irrsinn“ titelt der „Spiegel“ heute anlässlich der US-Schuldenkrise. Daneben sterben am Horn von Afrika täglich tausende Menschen vor Hunger und in Arabien dutzende im Bürgerkrieg.

Bei allem Stress, der mit der Veränderung einhergeht, scheint sich dennoch im Zuge der Neunten Welle ein neues Bewusstsein zu verbreiten. Große europäische Staaten sowie Japan steigen aus der Kernenergie aus, neue politische Initiativen schießen überall aus dem Boden und das materialistische Geldsystem bröckelt. Darüberhinaus beobachte ich in meinem persönlichen Umfeld, im Beruf, in den sozialen Medien und in den Reaktionen auf mein Blog immer mehr und mehr die Ausformung von Spiritualität und Ganzheitlichkeit. Der Materialismus und das dualistische Urteilsdenken nehmen mehr und mehr ab.

Im Großen und Ganzen bin ich mit dieser Entwicklung sehr im Einklang. Auch wenn ich mir insgesamt ein stärkeres und schnelleres Fortkommen in diese Richtung wünschen würde, bin ich doch recht glücklich über die Strecke, die wir bis jetzt zurückgelegt haben. Wenn man bedenkt, dass in den bisherigen Wellen des Mayakalenders das einhergehende Bewusstsein sich erst am Ende, gegen den Siebten Tag hin, endgültig ausgeformt hat, dann freue ich mich auf den Weg, den wir noch vor uns haben. Auch wenn diese Entwicklung mit einem Chaos des Herkömmlichen einhergeht, so steht dahinter doch vielleicht die Rückkehr in den Garten Eden. Darauf hoffe ich mit ganzer Kraft.

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