Tag 143

29/Jul/2011

Zur Einstimmung auf den heutigen Tag hier die ersten drei Schlagzeilen der „Financial Times Deutschland“: „Miese Stimmung – Der Tag der Ernüchterung“; „Schleppende Partnerschaft – Volkswagen verliert Geduld mit Suzuki“; „US-Schulden-Countdown – Republikaner und Demokraten zeigen sich unversöhnlich“. Gestern hatte es noch zuallererst geheißen: „Devisenmärkte – Euro-Angst toppt US-Schuldenkrise“.

Wir sind am Ende des kapitalistischen Herrschaftssystems angelangt. Der Auslöser für den Zusammenbruch des derzeitigen Weltwirtschaftssystems im nächsten Monat wird wohl oder übel die fehlende Einigung über die Anhebung der Schuldengrenze in den USA sein. Noch kann ich es nicht ganz glauben, dass dieser Auslöser so unglaublich peinlich ist. Noch fürchte ich, dass sich Republikaner und Demokraten einigen werden. Noch warte ich bis Dienstag, um mich zu vergewissern. Aber wenn dieser nächste Dienstag erreicht und es zu keiner Einigung gekommen ist, dann weiß ich: Das war’s.

Seit knapp einem Jahr sage ich nun aufgrund des Mayakalenders den Zusammenbruch des Kapitalismus für Ende August dieses Jahres voraus. Jetzt, wo sich dieser Termin in Riesenschritten nähert, kann ich noch nicht glauben, dass die Verbohrtheit der rechtskonservativen Republikaner in den USA der Auslöser für diesen Crash sein soll. Ich habe die ganze Zeit über an einen abstrakten Auslöser gedacht, zuletzt auch an die Schuldenkrise Südeuropas und die nahenden Quartalsberichte nach dem japanischen Erdbeben. Dass der Auslöser aber nun ein politischer Streit über eine einzige simple Entscheidung zu werden scheint, das ist fast zu schön, um wahr zu sein.

Ja, ich hoffe, dass man sich nicht auf die Anhebung des Schuldenlimits einigen wird können. Ja, ich hoffe, dass daraufhin US-Staatsanleihen mit „D-Default“ geratet werden. Ja, ich hoffe, dass dann der weltweite Anleihemarkt zusammenbricht. Ja, ich hoffe, dass es danach zu einem Börsencrash kommt, der Lehman um das Zehnfache übertrifft. Ja, ich hoffe, dass daraufhin die größte Weltwirtschaftskrise der Geschichte ausbricht. Ja, ich hoffe, dass Geld am Ende nichts mehr wert sein wird.

Ich hoffe auf den Zusammenbruch des Kapitalismus, weil ich zutiefst davon überzeugt bin, dass wir Menschen in unserem Bewusstsein ein gemeinsames System errichten können, das auf Eigennutz und Ausbeutung verzichtet und auf Gemeinsamkeit und Wohlwollen aufgebaut ist. Wir Menschen sind soziale Wesen, wir Menschen sind hilfsbereit und gut. Wir Menschen sind dazu geschaffen, einander zu lieben und ein erfülltes Leben auf dieser Welt zu führen. Wir Menschen sind alle Teil eines großen Ganzen, das für uns alle sorgt. „Seht auf die Vögel des Himmels. Sie säen nicht, sie ernten nicht und unser himmlischer Vater ernährt sie dennoch. Seid ihr nicht viel wertvoller als sie?“ So beginnt meine Lieblingsstelle in der Bergpredigt des Matthäusevangeliums. „Darum macht euch nicht Sorge: Was sollen wir essen, wie sollen wir uns kleiden? Denn danach trachten die Heiden. Darum macht euch nicht Sorge um den morgigen Tag. Jedem Tag genügt seine Plage.“

„Macht euch nicht Sorge um den morgigen Tag.“ Gerade, wenn ich an den kommenden Zusammenbruch des Kapitalismus denke, mache ich mir keine Sorge darum. In unendlichem Gottvertrauen weiß ich, dass das Schicksal seinen Lauf nehmen wird. Wir werden Not und Elend erleben, möglicherweise auch Krieg und Revolution. Doch es geht nicht länger um das materielle Umfeld, das uns umgibt. Es geht um die spirituelle Führung, der wir folgen. Und im Lichte dieser spirituellen Führung werden wir leben und überleben.

Heute ist der vorletzte Tag der Vierten Nacht der Neunten Welle. Übermorgen, am 31. Juli, beginnt der Fünfte Tag. Der Fünfte Tag der Siebenten Welle war geprägt durch den Ersten Weltkrieg, der die Herrschaft des Gottesgnadentums über Bord geworfen hat. Der Fünfte Tag der Neunten Welle wird die Herrschaft des Mammons über Bord werfen. Wir werden einen Krieg erleben, einen Weltkrieg. Es geht um die entscheidende Schlacht Spiritualität gegen Materialismus, Gott gegen den Mammon.

Ich weiß, auf welcher Seite ich stehe. Und ich weiß auch, wie dieser Krieg ausgehen wird.

Advertisements

5 Antworten to “Tag 143”

  1. Sehender Says:

    private msg.

    ja, ich sehe es genau so, wie sie es beschreiben. Das Monster muss in sich zusammenbrechen, oder sie werden ihre nwo-Dikdatur errichten und uns damit vernichten.
    Ich möchte ihre Aufmerksamkeit einwenig auf die Nuklearen Katastrophen in den USA richten. Wenig bis garnichts dringt zu uns durch und google tut sein Bestes, Neuigkeiten herauszuzensieren. Los Alamos, Cooper und Ft. Calhound ,…, und jetzt auch noch Alabama (http://enenews.com/cooling-system-reactors-spent-fuel-pools-stopped-working-three-times-16-day-period-alabama-nuke-plant). Fu*kushima hat die hälfte der Nordhalbkugel vertrahlt, tut es immernoch. Die Wolke aus den USA wird in Europa das anrichten, was an der US-Westküste von den Medien verschwiegen wird.
    mal sehen, ob dann ab Dienstag unser „Stress-Test“ beginnt. Das wird unschön.

  2. Libertas Says:

    Du hast mir aus der Seele geschrieben. Ich sehe es ganz genauso. Und ja ich hoffe auf das dieses System zusammenbricht, und zwar bald! Wir hatten lange genug die Möglichkeit es auf die „sanfte“ Art zu lernen, nun muss die Menschheit mit der Keule erweckt werden. Man kann lernen aus Einsicht oder aus Leid. Leider entscheiden wir uns sehr oft für das zweite.
    Ich fühle mich vorbereitet, und es inspiriert und motiviert mich, das es es immer mehr Leute gibt, die genauso denken, und sich nun äussern. Es muss ein paar „Leuchttürme“ geben, um in den kommenden Chaos als Lotsen zu fungieren. Es läuft alles nach „Plan“, und Vertrauen ist nun das wichtigste!

  3. Kerstin Says:

    Vielen Dank dir Peter für deine Worte zum Tag und ich stimme dir in vielem zu. Ich möchte nur eines zu bedenken geben: Es gibt keinen Zufall in dieser Welt und der Zusammenbruch kommt nicht, weil sich die Parteien nicht einigen können. Die Finanzelite hätte sehr wohl die Macht einige Einigung zu erzwingen. Das Kasperletheater soll uns suggerieren es würde daran liegen. Aber in Wahrheit ist der Zusammenbruch des Finanzsystems gewollt, damit eine Eine-Weltwährung und Eine-Weltregierung errichtet werden kann.
    Was die Schergen nur nicht wissen ist, das sie bei dem Spiel verlieren und den Boden für etwas völlig Neues bereiten und sie in Zukunft nicht mehr mitspielen.
    Ich segne dich und deine Arbeit und wünsche uns allen eine Lichtvolle Zukunft.

  4. putzilutzi Says:

    „Ich weiß, auf welcher Seite ich stehe“ ….und ich…werde mit dir auf dieser Seite stehn!
    Ich liebe deinen Blog – heute – ganz besonders 😉
    peace – love – blessings
    Harald

    • Pfle Says:

      Wir stehen auf deiner Seite! Mögen die kommenden Tage unsere Hoffnungen wahr werden lassen!


Comments are closed.

%d Bloggern gefällt das: