Tag 120

06/Jul/2011

Heute gab es in der europäischen Politik ein wenig Aufsehen, weil die Ratingagentur Moody’s die Bewertung der Staatsanleihen Portugals um vier Stufen auf Ramschstatus gesenkt hatte. Vor allem Kommissionspräsident Barroso und der deutsche Fianzminister Schäuble waren darüber sehr erzürnt. Als eine erste Reaktion überlegten manche, das Rating für überschuldete Staaten überhaupt abzuschaffen. Wie immer man es auch dreht und wendet, bleibt die fianzielle Lage für Griechenland, Portugal und Irland, aber auch für Spanien und Italien verfahren.

Zu meinem gestrigen Eintrag möchte ich anmerken, dass ich Carl Callemans Einschätzung, dass die laufenden Entwicklungen in Europa und Arabien noch Auswirkungen der Achten Welle wären, nur bedingt teile. Ich stimme mit ihm überein, dass der Weg zum erleuchteten Allbewusstsein wahrscheinlich vom pazifischen Raum ausgehen wird und unser Teil der Welt nachziehen wird. Ich bin aber überzeugt, dass die Entwicklungen der letzten vier Monate in Europa durch die Neunte Welle bedingt waren. Die Krise des Finanzsystems, die beginnende #spanishrevolution und der Atomausstieg der zentraleuropäischen Länder sind Ausdruck dieser Neunten Welle. Der Weg hin zum Garten Eden geht eben nur über eine ordentliche Portion Chaos des herkömmlichen Systems. So wie die letzten vier Monate ausgesehen haben, so hat eben auch die Neunte Welle des Mayakalenders ausgesehen, auch wenn ich mir eine schnellere Entwicklung gewünscht hätte. Mir bleibt nur zu hoffen, dass die zweite Hälfte der Neunten Welle eine Beschleunigung der Entwicklung mit sich bringen wird.

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