Tag 107

23/Jun/2011

Volkes Stimme spricht: „Schickt Griechen in den Konkurs!“ titelt heute die Neue Kronen Zeitung in ihrer Feiertagsausgabe. Die Wahrscheinlichkeit, dass Griechenland bankrott geht, liegt laut europäischer Bankenaufsicht bei genau 36 Prozent. Diese Zahl ist ziemlich willkürlich angenommen, dennoch verärgert die Bankenaufsicht mit dieser Annahme die europäischen Politiker, für die eine Pleite eines europäischen Landes bisher immer noch ein Tabu ist. Wenn jedoch schon der Boulevard damit kokettiert, die Griechen pleite gehen zu lassen, dann scheint eine Realisierung dieses Szenarios nicht mehr völlig aus der Luft gegriffen. Niemand vermag derzeit aber zu sagen, welche Konsequenzen aus einem Staatsbankrott Griechenlands gezogen werden müssen.

Die Neunte Welle schreitet munter voran. Die Atomkatastrophe von Fukushima wird auch im nächsten Jahr nicht gelöst werden, immer mehr europäische Staaten verabschieden sich nach diesem Ereignis aus der Kernenergie. Bisher haben Deutschland, die Schweiz und Italien in dieser Frage eine Kehrtwende vollzogen. In Arabien wird immer noch gekämpft, die Lage scheint insbesondere in Libyen und Syrien weiter verfahren. Die US-amerikanische Regierung ist bisher nicht in der Lage, sich mit dem Parlament über eine Anhebung des Schuldenlimits zu einigen, womit die USA ab dem 2. August vor dem Staatsinfarkt stehen. Und in Europa scheint man sich von Tag zu Tag mehr mit einem Staatsbankrott Griechenlands abzufinden und alle möglichen Folgeschäden dieser Zahlungsunfähigkeit in Kauf zu nehmen.

Alle diese Ereignisse wären noch Anfang dieses Jahres undenkbar gewesen, heute haben wir uns schon völlig an sie gewöhnt. Die Selbstverständlichkeit, mit der wir damit umgehen, geht sogar so weit, dass wir sie zum Teil gar nicht mehr thematisieren. Alle diese Meldungen sind im Zuge der Neunten Welle des Mayakalenders zum Alltag geworden. Erst wenn man sich dessen bewusst wird, wird klar, wieviel und in welchem Ausmaß dies in den letzten Monaten geschehen ist.

Ich erwarte mir in Kürze, ab dem Vierten Tag der Neunten Welle eine Intensivierung der Ereignisse. Während wir uns in den letzten dreieinhalb Monaten in den ersten sechs „Himmeln“ der Neunten Welle bis zur jetzigen Dritten Nacht an die neue Frequenz gewöhnt haben, wird die Energie ab übermorgen weitergehen und sich intensivieren. Ich bin daher gespannt, ob das Faktum eines Staatsbankrotts eines europäischen Landes bereits in den nächsten Wochen konkret wird und wie die wirtschaftliche Entwicklung in den USA vor sich gehen wird. Es kann sein, dass sich bereits in der allernächsten Zukunft völlig neue Tatsachen manifestieren werden. Das herrschende System steht vor dem Zusammenbruch.

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