Tag 103

19/Jun/2011

Heute ist unser Wochenendseminar im psychotherapeutischen Propädeutikum zu Ende gegangen. Es stand unter dem Titel „systemische Therapie“. Damit ist nun auch das gesamte Sommersemester zu Ende. Alles in Allem finde ich diese Ausbildung sehr erfüllend. Sie gibt mir immer wieder neue Einsichten und stärkt und festigt viele meiner bisherigen Überzeugungen. Die seelische Gesundheit ist ein Thema, das mir über alle Maßen am Herzen liegt. Und daher freue ich mich, dass ich diese Ausbildung machen kann.

In der Welt ist heute Sonntag. In Luxemburg treffen sich die Finanzminister der Euro-Zone, um über die weitere Vorgangsweise bezüglich Griechenland zu beraten. „Die Zeit drängt“ und „wir spielen mit dem Feuer“ sind die offiziellen Kommentare dazu. Dementsprechend klar ist es, dass der bisherige Weg am Ende ist und wir vor dem Crash des Bisherigen stehen. Wenn es nach mir geht, dann haben wir nach dem Sommer eine geldlose und in ein paar Monaten eine möglichst herrschaftsfreie Gesellschaft. Der Kapitalismus ist gescheitert und bricht in Kürze zusammen und die kapitalabhängige Politik stürzt hoffentlich bald mit ihm.

Wenn ich nun seit einiger Zeit bereits vom Zusammenbruch des kapitalistischen Systems spreche, so möchte ich nun weitergehen und das Ende aller Regierungen im nächsten Jahr prognostizieren. Nachdem das Geldsystem noch in diesem Sommer abgelöst werden wird, werden sich die vom Geldsystem abhängigen Regierungen auch nicht mehr lange halten können. In Österreich haben wir diesen Zustand de facto beinahe schon erreicht. Die Positionen von Faymann und Spindelegger, dem offiziellen Kanzler und Vizekanzler werden zusehends irrelevant, die Alternativen sind es ohnehin schon längst. Wenn das Geld als Druck- und Steuerungsmittel fehlt, dann werden jene, deren Macht auf diesem Druck- und Steuerungsmittel basiert, ihre Basis verlieren. Nach dem Sommer führen wir als Übergangslösung ein bedingungsloses Grundeinkommen ein, von dem jeder Bürger leben kann, danach brauchen wir bald überhaupt kein Geld mehr, Regierungen ebenso wenig.

Die neunte Welle des Mayakalenders wird sich ab ihrem Mittelpunkt am 3. und 4. Juli in ihrer Intensität verstärken. Die Entwicklungen werden noch schneller stattfinden als sie es jetzt schon tun. Dementsprechend werden wir in drei bis vier Monaten einen Zustand erreicht haben, von dem wir derzeit nur träumen können. Die letzten drei Monate haben gezeigt, in welche Richtung es geht – hin zu einem unabhängigen, freien, erleuchteten, ganzheitlichen Bewusstsein aller Menschen. Diese Entwicklung geht diesmal von der Basis aus und hat die Spitze beinahe erreicht. Ein Staatsbankrott der USA und der Zusammenbruch der Euro-Zone werden ein Übriges tun. In Kürze werden wir frei von Zwängen leben können, frei, unabhängig, erleuchtet und ganzheitlich.

3 Antworten to “Tag 103”

  1. goetheist Says:

    Naja, ganz so optimistisch stehe ich den Änderungen noch nicht gegenüber, aber möge es so kommen, wie Du es sagst.


  2. „Kaum jemand wird einer Gruppierung, die die Welt für eine Scheibe hält, ein brauchbares Programm zur Erkundung des Weltraums zutrauen, und so sollte auch keiner Disziplin, die zeitlich unbegrenztes exponentielles Wachstum für realisierbar hält, eine Steuerung unseres Wirtschaftsgeschehens überlassen werden.
    …Zunächst muss daher allgemein erkannt und anerkannt werden, dass bei den gegenwärtigen Geldordnungen ein grundlegender und gravierender Fehler vorliegt, der die gesamte Gesellschaft destabilisieren wird“: http://www.deweles.de/files/mathematik.pdf

    Dr. Jürgen Kremer, Prof. für Wirtschaftsmathematik

    Eine Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt, hat etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld bis heute nicht verstanden. Daher ist es ist irrelevant, was die „hohe Politik“ beschließt oder nicht beschließt. Wenn das Geld selbst fehlerhaft ist, gibt es keine wie auch immer geartete „Finanzpolitik“, um den bevorstehenden Zusammenbruch des Zinsgeld-Kreislaufs aufzuhalten. Seit Herbst 2008 verbleiben genau drei Möglichkeiten:

    Das Ende mit Schrecken (finaler Atomkrieg)
    Der Schrecken ohne Ende (globale Liquiditätsfalle)
    Die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft)

    „Genau drei Möglichkeiten“ heißt: eine vierte gibt es nicht. Über die erste Möglichkeit gibt es nichts zu sagen, die zweite ist das Lieblingsthema aller Crash-Phantasten und die dritte ist wahrscheinlich. Der Crash-Phantast, der „zur Sicherheit“ noch ein paar Goldklötzchen bunkert, weiß nicht, was es bedeutet, wenn in einer globalisierten Zinsgeld-Ökonomie mit über 6.500.000.000 Menschen der Geldkreislauf – und damit die Arbeitsteilung – mitgekoppelt zusammenbricht. Die Heilige Schrift bezeichnet dieses Ereignis als „Armageddon“.

    Für die Beendigung der „Finanzkrise“ und den anschließenden, eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation bedarf es der „Auferstehung der Toten“. Als geistig Tote sind alle Existenzen zu bezeichnen, die vor lauter Vorurteilen nicht mehr denken können. Die Basis aller Vorurteile war (und ist noch) die Religion.

    „Man bedenke, es handelt sich nur um einen Roman. Die Wahrheit wird – wie stets – weit erstaunlicher sein.“

    Sir Arthur Charles Clarke (Vorwort zu „2001“)

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:
    http://www.deweles.de/willkommen.html

  3. dagmar Says:

    hallelujah


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