Tag 77

24/Mai/2011

Gestern wurden die Finanzmärkte wegen der beunruhigenden Nachrichten betreffend Italien etwas nervös. Der DAX sank um zwei Prozent, der Dow Jones und der Euro gegenüber dem Dollar um mehr als ein Prozent. Jetzt rückt auch Belgien in den Fokus der Märkte, dem Land droht laut der Ratingagentur Fitch eine Herabstufung seiner Bonität. Griechenland ist überhaupt schon pleite und kann seinen finanziellen Verpflichtungen nur mehr dann nachkommen, wenn es neues Geld von EU und IWF erhält.

In Fukushima kam es in zwei weiteren Reaktoren zu Kernschmelzen, der Libyenkrieg erlebte heute seine bisher brutalste Nacht und an der Kleidung des Zimmermädchens des New Yorker Sofitel-Hotels wurden Spermaspuren von Dominique Strauss-Kahn gefunden. Der isländische Vulkan Grimsvötn speit Asche und Lava, weshalb in Nordeuropa erste Flüge gestrichen werden und US-Präsident Obama seinen Aufenthalt in Irland vorzeitig abbrechen musste.

Das sind im Grunde ziemlich viele wichtige Schlagzeilen für einen ganz normalen Tag, aber langsam beginnen wir uns an die Hochfrequenz der neunten Welle zu gewöhnen. Ich selbst habe heute meinen letzten Nachtdienst und trete danach bis Ende Juni meinen Resturlaub bei meinem alten Arbeitgeber an. Danach beginnt wieder mal was Neues, worauf ich mich schon ungemein freue. Die neunte Welle wird schon wissen, was sie tut.

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