Tag 47

24/Apr/2011

Am heutigen Ostersonntag geht der Krieg in Libyen weiter, Jemens Präsident Ali Abdullah Salih sagt seinen Rückzug innerhalb von 30 Tagen gegen Zusicherung der Immunität zu, die syrische Geheimpolizei unternimmt Razzien gegen Regimegegner, Portugal korrigiert sein Budgetdefizit auf 9,1 Prozent des BIP nach oben und der Papst spendet seinen Ostersegen „Urbi et Orbi“. Jede einzelne Nachricht wäre noch vor Kurzem eine Spitzenmeldung gewesen, heute sind sie alle eine unter vielen.

Heute habe ich auf Facebook ein Buch des US-amerikanischen Zukunftsforschers Gerald Celente gefunden: „Der erste große Krieg des 21. Jahrhunderts“. Celente spricht darin davon, dass die Apokalypse 2011 nicht mehr aufzuhalten sei. Europa und die USA stünden vor dem Crash, der unmittelbar zum Bürgerkrieg und zur Anarchie führen wird. Die Unruhen in Arabien würden noch innerhalb der nächsten Monate die Industrieländer des Nordens erreichen. Celente empfiehlt den Bürgern, sich zu bewaffnen und Lebensmittelvorräte anzulegen.

Auch wenn ich die Dramatik der Aussagen nicht unbedingt teile, halte ich diese Analyse für sehr interessant. Gerald Celente, der den Crash von 2007/2008 ebenfalls detailliert vorausgesagt hat, hatte bis vor Kurzem noch den kommenden Zusammenbruch auf 2012 datiert. Jetzt hat er seine Voraussagen auf die unmittelbare Zukunft korrigiert und steht damit im Einklang mit den Analysen des Mayakalenders von Carl Calleman. Ich finde es unglaublich spannend, dass ich in letzter Zeit vermehrt auf Prognosen stoße, die dem Mayakalender entsprechen, obwohl sie von diesem keine Ahnung haben. Das bestärkt mich in meiner Einschätzung eines kommenden Umbruchs.

Ich bin völlig überzeugt, dass die zukünftige Weltordnung abhängig ist von unserer eigenen Einstellung dazu. Wenn wir alle fremdbestimmt unserer Ohnmacht freien Lauf lassen, wird das Chaos größer sein, als wenn wir selbstbestimmt das Ziel unseres Handelns stets vor Augen haben. Mein Anliegen hier ist es, die gegenwärtigen Wandlungen zu begleiten und damit für andere nachvollziehbar zu machen. Wenn es uns gelingt, uns frühzeitig darauf einzustellen, dann werden die Auswüchse des Chaos weniger dramatisch sein.

Was ist das Ziel? Das Ziel ist nichts weniger als die Rückkehr in den Garten Eden, ein gelassener Bewusstseinszustand der unendlichen Gegenwart im Einklang mit der Natur. Um den zu erreichen, müssen wir einen Wandel durchmachen, der nicht einfach sein wird. Dennoch werden wir ihn schaffen. Das gegenwärtige und zukünftige Chaos ist nicht das Ende, sondern nur ein notwendiger Übergang zu einer neuen Welt. Darauf hoffe ich mit ganzem Herzen.

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Eine Antwort to “Tag 47”

  1. Magdalena Says:

    Wieder mal ein Danke an deine wunderbare Stärke und Klarheit, Peter, Ich habe großen Respekt vor deiner großen Fähigkeit diesen Überblick über das Geschehen auf der Erde so auf den Punkt bringen zu können und die Fähigkeit auf all diesen Ebenen so präsent sein zu können, dass du das dann auch noch so klar auf „Papier“ bringen kannst und uns mitnimmst auf deine geistige Reise des Erwachens.

    LG…Magdalena


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