Tag 38

15/Apr/2011

Carl Calleman kommt nach Wien! Im Zuge einer Vortragsreise, die ihn nach Budapest, Prag, Laibach und Dresden führt, wird Carl Calleman auch Wien besuchen. Es wird ein paar Veranstaltungen geben, unter anderem eine im Rahmen der Wirtschaftsuniversität. Darüberhinaus führen wir für das Unternehmermagazin NEW BUSINESS ein Interview über „Der Mayakalender und die Zukunft des Kapitalismus“, das in einer Rohfassung seit heute Nacht bereits vorliegt. Calleman wird persönlich rund um den 1. Mai in Österreich sein.

Was für ein schöner Einstieg in Himmel 3! Ich kann nur sagen, das Interview hat es in sich. Kein Stein wird auf dem anderen bleiben und es lohnt sich, diesbezüglich nicht nur die fünfte Nacht von 18. August bis 4. September, sondern bereits die zweite Nacht vom 2. bis 19. Mai zu betrachten. Diese bedeutet energetisch „Widerstand gegen die neue Welle“ und kann dementsprechend konfliktreich ablaufen.

Dazu fällt mir heute ein, dass der US-Senat die Deutsche Bank gerade als „Schlangengrube voller Gier, Interessenskonflikte und Missetaten“ charakterisiert und der ehemalige IWF-Chefökonom Simon Johnson den Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann als „einen der gefährlichsten Bankmanager der Welt“ bezeichnet. Die von Ackermann angepeilte Rendite von 25 Prozent sei nur möglich, „weil er genau weiß, dass die Deutsche Bank ein Systemrisiko darstellt und daher von den Steuerzahlern gerettet würde, falls ein Konkurs droht“, sagte Johnson der taz. „Wenn das Finanzsystem sicher sein soll, muss das Eigenkapital bei 20 bis 45 Prozent der Bilanzsumme liegen.“ Die Deutsche Bank kommt derzeit auf vier Prozent. „Dass Banken und Kapitalanleger eine Rendite von 25 Prozent erwarten, während Kunden und Firmen keine zehn Prozent erwirtschaften, muss schiefgehen“, sagte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier bereits 2008. All das ist im „Spiegel“ nachzulesen.

In der „taz“ nachzulesen ist, dass sich die Staatsschulden der USA derzeit auf rund 14 Billionen Dollar belaufen und die Schuldenobergrenze 14,3 Billionen Dollar beträgt. Das wird in Kürze erreicht sein. Die zweite und fünfte Nacht lassen grüßen.

Und ich mach mir jetzt einen Kaffee. Es ist fünf Uhr in der Früh, ich habe die ganze Nacht am Calleman-Interview gearbeitet und hab ab sieben Uhr Frühdienst in Klosterneuburg. Es ist noch dunkel draußen, aber die Vögel zwitschern schon. Sie kündigen den Tag an, noch bevor er da ist. Warum machen sie das? Weil es in ihrer Natur liegt. Genauso wie der Mayakalender. Da weiß man auch schon vorher, was danach kommt. Ich mach mir jetzt einen Kaffee, höre den Vögeln zu und warte auf den Tag. Langsam, aber sicher wird es hell da draußen.

Eine Antwort to “Tag 38”

  1. Magdalena Says:

    DANKE DANKE DANKE


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