Tag 33

10/Apr/2011

Mein persönliches Wochenende stand ganz im Zeichen des psychotherapeutischen Propädeutikums. Wir hatten drei Tage lang Seminar zum Thema „humanistische Schulen der Psychotherapie“. Das ist eine Richtung, die mir persönlich sehr liegt, weil ich das dahinterstehende Menschenbild mag. Im Unterschied zu den tiefenpsychologischen Schulen gehen die humanistischen von einem grundsätzlich positiven Menschen aus. Alle Fähigkeiten sind bereits im Menschen angelegt und warten nur darauf, entwickelt zu werden. „Werde, was in dir steckt!“ sagt der Vater der personenzentrierten Psychotherapie, Carl Rogers.

In der Welt ist an diesem Wochenende nichts sonderlich Aufregendes geschehen, zumindest nichts Sensationelles. Es gab Proteste in Ungarn zum Sparkurs der EU-Regierungen, es gab Proteste in Bangkok zum Jahrestag der letztjährigen Unruhen. Der drohende Staatsinfarkt in den USA konnte durch eine Eingung zwischen Präsident Obama und Congress-Leader Boehner in letzter Minute abgewendet werden. Sebastian Vette gewann seinen zweiten Grand-Prix in dieser Saison in Malaysia.

So hatten wir genügend Zeit, uns der Psychotherapie bis hin zur Selbstmordverhütung hinzugeben. Ich habe viel, auch über mich selbst gelernt. Es war ein schönes und erfülltes Wochenende in der universalen Unterwelt.

%d Bloggern gefällt das: