Tag 32

09/Apr/2011

Heute vor einem Monat hat die universale Unterwelt begonnen. Ich sitze wieder, wie vor genau einer Woche, mitten in der Nacht am Laptop im Wohnzimmer, weil ich nicht schlafen kann. Heute höre ich im Hintergrund „Der weiße Hai“ von Element of Crime. Auch dieses Lied erinnert mich an ein Konzert mit meiner Liebsten. Es ist vier Uhr und die Sonne geht erst in knapp drei Stunden auf.  Dennoch beginne ich zu schreiben.

Gestern habe ich einen weiteren Vortrag über den Mayakalender im Wiener Amerlinghaus fixiert. Am Freitag, den 20. Mai halte ich abends ein kleines Seminar zum Thema „Der Mayakalender – von der Evolution des Bewusstseins bis 2012“. JedeR Interessierte ist herzlich eingeladen. Gestern habe ich auch ein Youtube-Video auf Facebook entdeckt, das mich bis ins Innerste begeistert. Es ist ein Gespräch mit dem Wiener Wirtschaftsprofessor Franz Hörmann, der das Buch „Das Ende des Geldes“ verfasst hat. Er spricht in diesem Interview über das kommende Wirtschaftssystem nach dem Ende des Geldes. Ich stelle es hier auf mein Weblog und empfehle jedem, sich einen Drink zu holen, um die Viertelstunde mit Franz Hörmann richtig genießen zu können:

Hörmanns Perspektive ist ganz genau das, was ich mir von der universalen Unterwelt erwarte. Ein System, das nur Gewinner kennt und in Wahrheit ganz einfach ist. Wir haben es bisher noch nicht implementiert, weil wir in unserem Bewusstsein noch nicht in der Lage waren, diese Aussicht auch zu denken. Jetzt, wo es gedacht ist, wird dieses System auch Realität werden. Der Zusammenbruch des Herkömmlichen, der zwangsläufig davor eintreten muss, hat somit seinen Schrecken verloren. Seit heute erwarte ich mir eine schnelle Einsetzung dieses Universalsystems, voraussichtlich schon in diesem Herbst.

Was kostet ein Kilo Brot? Vier. Nicht Euro, nicht Dollar, nicht Cent und nicht Yuan. Ein Kilo Brot kostet vier. Punkt, aus. Vielleicht kostet ein Kilo Brot in China sieben, in den USA vielleicht nur drei. Bei uns kostet es vier. Und ich habe Zehntausend zur Verfügung in diesem Monat. Damit muss ich auskommen. Vielleicht verdiene ich mir noch einmal Zehntausend dazu, wenn ich gut bin und die Menschen das mögen und kaufen, was ich kann. Dann habe ich insgesamt Zwanzigtausend. Aber ich habe mindestens Zehntausend als Grundauskommen, wie jeder andere in Österreich auch. Vielleicht haben die Schweden Zwölftausend pro Monat zur Verfügung und die Menschen in Zaire nur Fünftausend. Aber mindestens langfristig wird sich das Niveau angleichen, sodass am Ende alle Menschen auf der Welt dieselben Ausgangsbedingungen haben. Diese Aufgabe könnte die UNO leicht übernehmen.

Das ist der Garten Eden. Wir kehren in den Garten Eden zurück. Das ist das Ende der Ausbeutung, das ist das Ende des Hungers. Das ist das Ende von Abhängigkeit und Unfreiheit. Und daher erhoffe ich mir fast, dass sich die Streitparteien in den USA heute Nacht nicht einigen können und die Vereinigten Staaten ab morgen vor einem „Staatsinfarkt“ stehen, wie der Spiegel schreibt, obwohl die New York Times gerade jetzt von einem möglichen Kompromiss berichtet.

Völlig egal, spätestens im Mai, wenn die zweite Nacht Einzug hält, werden wir die ersten Krisen des globalen Establishments erleben. Seit heute freue ich mich aus vollstem Herzen darauf.

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Eine Antwort to “Tag 32”

  1. Magdalena Kastner Says:

    DANKE PETER FÜR DIESEN BLOG


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