Tag 21

29/Mrz/2011

Gerade vorhin bin ich an einer Werbetafel für das Wirtschaftsmagazin „trend“ vorbeigekommen: „Trotz Krisen, Krieg und Katastrophen: Vor uns liegen 20 Jahre Boom“  stand dort am Cover. Jetzt habe ich den dazugehörigen Artikel online gelesen und weiß daher, worauf sich diese Prognose beruft: Auf die Kondratieff-Zyklen des gleichnamigen russischen Ökonomen. Darauf stützen sich heutige Wirtschaftswissenschafter und sehen nach der vorigen Jahrhundertwende und der Nachkriegszeit einen dritten sogenannten Superzyklus vor uns liegen.

Das ist genau der Unterschied zu den Prognosen, die man aufgrund des Mayakalenders stellen kann. Heutige Mainstream-Ökonomen beobachten im besten Fall einen Zeitraum von 200 Jahren. Die Arbeit Callemans in bezug auf den Mayakalender stützt sich auf einen Zeitraum von mindestens 5000 Jahren, in Wahrheit sogar 16,4 Milliarden Jahren. Diese fast unendlichen Zeiträume haben die antiken Maya hunderte Jahre lang analysiert und dieses Wissen bis ins Detail verfeinert. Dementsprechend kann man heute bis auf den Tag genau vorhersagen, welche Zyklen gerade wirken.

Ich bin im Grunde wahrscheinlich Agnostiker. Der Katholizismus meiner Herkunft hat mir nie eine spirituelle Heimat bieten können und mich irgendwann in die Arme des Zen getrieben. Seit ich mich jedoch mit dem Wissen der Maya befasst habe, spüre ich, dass es eine kosmische Intelligenz geben muss, die hinter der Entwicklung des Universums steht. Zu eindeutig und zu plausibel sind die energetischen Rahmenbedingungen, in denen die Geschichte der Menschheit abläuft. Die Existenz der neun Stufen mit ihren dreizehn Wellen wird von ebendieser Menschheitsgeschichte bis ins Detail bestätigt. Und wenn nun sogar der Beginn der ganzheitlichen Stufe Neun ebenso mit einem Beben der Stärke neun mit anschließendem Tsunami eingeläutet wird wie der Beginn der ganzheitlichen Stufe Sieben im Jahr 1755, beide Beben noch dazu am selben Breitengrad fast genau am anderen Ende der Welt stattfinden, weil die Energie dieser beiden Stufen genau gegensätzlich ist, und beide Ereignisse jeweils eine Katastrophe bisher ungeahnten Ausmaßes bewirken, dann bin ich vollkommen sprachlos vor Erstaunen.

Es gibt eine kosmische Intelligenz, die den Rahmen für alle Entwicklungen im Universum setzt. Es gibt eine göttliche Kraft, die hinter allem steht. Die Maya nennen sie Hunab-Ku. Dieses ist ein wenig intelligenter als der monotheistische Gott der Juden, Christen und Moslems, hat aber jedenfalls genügend Raum, um diesen Gott zu beinhalten. Die abrahamitischen Religionen haben diesen Gott geahnt, kommunizieren ihn jedoch sehr zweifelhaft, jede auf ihre Weise. Die Maya kommunizieren gar nicht mehr, sie haben diese Welt überwiegend verlassen, uns aber ihr Wissen – wenn auch nur noch bruchstückhaft – hinterlassen.

Bolon Yokte Ku. Am Ende der Zeit werden neun Götter herniedersteigen. Wir werden gerade Zeuge der letzten Vorbereitungen dafür. Im Jahr 2012 unseres Kalenders endet diese Zeit. Danach gibt es keine Voraussagen mehr, es folgt die unendliche Gegenwart. Die Prophezeiungen der Maya sind bisher eingetreten, sie werden es auch in Zukunft tun. Wir erleben gerade die Apokalypse, das Ende der Zeiten. Darüber führe ich hier Buch. Kondratieff hin oder her…

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