Tag 18

26/Mrz/2011

Was hat die Wirtschaft mit dem Mayakalender zu tun? Wenn ich die Wirtschaftsseiten der Nachrichtendienste betrachte, dann bin ich versucht zu meinen, Wirtschaft hätte ausschließlich mit Geld zu tun, mit Zahlen mit monetärem Hintergrund, oft auch mit Prozentzahlen, die gewisse Größen wie Wachstum oder Rendite berechnen. Doch das ist viel zu wenig. Am besten gefällt mir daher die Definition der österreichischen Schule der Nationalökonomie: „Ökonomie ist die Lehre vom menschlichen Handeln.“

Wenn wir „Wirtschaft“ als menschliches Handeln verstehen, dann wird der Zusammenhang mit dem Mayakalender schon deutlicher. Denn dieses Handeln ist immer abhängig von unserem Bewusstsein. Und dieses Bewusstsein ist genau denjenigen Kräften unterworfen, die im Mayakalender analysiert werden. Und so verwundert es nicht, dass wir heutzutage „Wirtschaft“ immer noch vor allem in geldwerten Zahlen begreifen. Denn das ist ein Erbe der siebenten Unterwelt, die seit 1755 alle Phänomene rein materiell zu begründen versuchte.

Seit 1999 hat die achte Unterwelt Platz gegriffen, die das Intuitive und Irrationale gefördert hat. Daher war der Zusammenbruch der fünften Nacht dieser Unterwelt im Jahr 2008 auch vor allem ein Zusammenbruch des rationalen Geldsystems. Der materielle Preis, den wir dafür zu zahlen haben, ist gewaltig. Die Summen der Rettungssysteme bewegen sich seit damals in irrationalen Höhen. Außerdem sind die wirtschaftspolitischen Alternativkonzepte in dieser Zeit wie die Pilze aus dem Boden geschossen.

Wenn wir uns nun seit 18 Tagen in der neunten Unterwelt befinden, dann wird sich unser Verständnis von Wirtschaft wiederum grundlegend ändern. Was bedeutet „Wirtschaft“ von einem erleuchteten Bewusstsein aus betrachtet? Ich denke, „Wirtschaft“ als menschliches Handeln bedeutet nicht mehr und nicht weniger als die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen. Dementsprechend sind die weltweiten Diskussionen über unsere künftige Energieversorgung nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima zu verstehen. Es gibt bereits heute – nach nur zwei Wochen – einen breiten theoretischen Konsens über die Nachhaltigkeit. Wie wir diesen Konsens in die Praxis umsetzen, wird die nahe Zukunft zeigen.

Und wenn es wahr ist, dass im erleuchteten Bewusstseinszustand ebenso die Angst verschwindet, dann wird das materielle Profitstreben auch bald zu einem Ende kommen. Denn das Streben nach materiellem Gewinn ist genau so wie der Zins auf Geld nur der Angst vor der Zukunft geschuldet. In dem Moment, in dem ich Angst habe, in der Zukunft zu kurz zu kommen, bin ich gezwungen, bereits heute mehr als notwendig anzuhäufen. Angst vor der Zukunft ist der Grund für die Gier in der Gegenwart und somit die Basis jeglicher Ausbeutung. Sobald ich aber mit der Zukunft im Reinen bin und vertrauen kann, dass ich auch morgen noch (über)leben werde können, kann ich darauf verzichten, über Unternehmensgewinn oder Geldzins mehr anzuhäufen, als mir zusteht.

In den Berichten über die Entwicklungen an den Börsen heißt es oft, die Entwicklung der Kurse wäre „psychologisch bedingt“. Ich denke, dass die gesamte Wirtschaft auf Psychologie beruht. Unser Handeln ist abhängig von unserem Bewusstsein. Unser Handeln wird sich ändern, wenn sich unser Bewusstsein geändert hat. Das wird im kommenden halben Jahr massiv der Fall sein. Daher werden sich auch passende Lösungen für unsere Probleme finden lassen. Die Angst wird schwinden. Und mit ihr auch all ihre unangenehmen Begleiterscheinungen. Darauf können wir vertrauen.

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