Das Spiel mit der Angst

18/Jul/2009

Die heutige Schlagzeile der „Kronen Zeitung“ inspiriert mich zu einer grundsätzlichen Überlegung. Die Schlagzeile lautet – schlicht wie immer: „WIE OSTBANDEN ORGANISIERT SIND“

Diese Schlagzeile erzeugt Angst. Der Terminus „Ostbanden“ erzeugt Angst. Wenn wir nun ganz einfach das Wort „Ostbanden“ durch „Westbanden“ ersetzen würden?

„WIE WESTBANDEN ORGANISIERT SIND“ Diese Schlagzeile erzeugt gar nichts. Ratlosigkeit. „Westbanden?“

Hans Dichand ist ja nicht deppert. Der spürt die Befindlichkeit Österreichs im Urin. Wir haben Angst vor dem Osten. Der Osten erzeugt Angst. Die Hunnen, die Vandalen, die Mongolen, die Türken, die Russen, die Moslems. Der Osten hat uns immer wieder überrollt. Dem Osten sind wir wehrlos ausgeliefert. Im Osten beginnt die Dunkelheit. Im Osten beginnt die Nacht. Der Osten macht uns Angst.

Der Osten macht Angst. Wenn wir das irgendwann einmal begreifen würden, dann wären wir endlich frei.

3 Antworten to “Das Spiel mit der Angst”

  1. Harald Lang Says:

    Ich denke, dass auch die Angst vor dem ehemaligen „Ostblock“ eine Rolle spielen könnte.


  2. Wenn man sich nun vor Augen hält, dass die grössten ostbanden die Raiffeisenbank und die STRABAG sind, dann wird einem noch viel mehr anders. die BankAustriaUniCredit zählt ja eher zu den Südbanden.


Comments are closed.

%d Bloggern gefällt das: