Lieber Armin Thurnher,

23/Jul/2008

Ihre Analyse zum Fall Gusenbauer ärgert mich. Sie präsentieren Alfred Gusenbauer als Opfer. Das passt zwar gut in die kollektive Symptomatik dieses Landes, entschuldigt aber nicht die Handlungsunfähigkeit. „Die Wege entstehen im Gehen“ zitieren Sie beide gemeinsam, daher ist der Stillstand unter diesem Regierungschef auch so unerträglich geworden. Alfred Gusenbauer wollte um jeden Preis Bundeskanzler sein. Letztendlich war niemand mehr bereit, diesen Preis zu bezahlen. Ich atme auf.

Armin Thurnher: Gusenbauers Glück und Ende

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