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Bilderfotos: Roman Picha (www.romanpicha.at)

Peter Wurm im Wiener WUK

 

Impressionen aus dem WUK (Juni 2012) ->

Über die Assoziative Malerei:

Meine Kunst wäre nicht möglich ohne van Gogh, Monet, Malewitsch und Pollock. Van Gogh hat als erster die Farbe vom Abbild gelöst, Monet als erster das Abbild verfremdet, Malewitsch als erster das Ende des Abbilds erkannt und Pollock als erster das Abbild völlig außer Acht gelassen. Nach mehrtausendjähriger Kunstgeschichte geht es in der Malerei nicht länger um das Abbild eines Bildes, sondern um das Bild an sich. In der Assoziativen Malerei geht es nur noch um das Bild an sich.

Im letzten Jahrhundert hat die Abstrakte Malerei den Gegensatz zur konkreten geschaffen. Die Assoziative Malerei überwindet diesen Gegensatz, in dem sie nicht wie die abstrakte Malerei stets abstrakte Elemente konkret abbildet, sondern auch konkrete Elemente abstrakt. Es gibt den Begriff der „Sehnsucht” (ist dieser konkret oder abstrakt?) und diesen formuliere ich, ohne etwas darszustellen außer Farbe und Pinselstrich. Die Assoziative Malerei steht damit jenseits von konkret und abstrakt, sie ist konkret und abstrakt zugleich.

Das Bild entsteht eben nicht als dargestelltes Abbild einer konkreten Vorstellung eines abstrakten Begriffes, sondern ganz im Gegenteil aus der jeweiligen Präsenz des reinen Malaktes, in dem erst dieser Willensakt zu einer konkreten Vorstellung führt. Am Ende der Assoziativen Malerei steht immer ein Titel, sei es ein konkreter wie „Strohballen” oder ein abstrakter wie „das Ende des Digitalen”. Die Assoziative Malerei macht den unbewussten Vorgang des Malaktes als Ergebnis im assoziierten Titel bewusst.

Das Prinzip der Assoziativen Malerei ist einfach. Es geht darum, in jedem Augenblick präsent zu sein und das, was in dieser Gegenwart geschieht, augenblicklich auf die Leinwand zu formulieren. Jeder Gedanke, jede Stimmung und jedes Gefühl wird so in jedem Moment in Schwingung gebracht. Der Maler wird zum Medium seiner eigenen Gegenwart, das Bild zur Form dieser eigenen Gegenwart. Was immer präsent ist, wird sofort auf die Leinwand gebracht, ohne jede Rücksicht auf irgendeine äußere Form.

Das Faszinierende an der Assoziativen Malerei ist die Begeisterung und das Glück, die sie in mir auslösen. Wenn diese Begeisterung und dieses Glück auch im Betrachter gegenwärtig werden, dann hat sie ihr Ziel erreicht. Insgesamt geht es dabei nur um die Liebe zwischen dem Maler und dem Betrachter. Die Assoziative Malerei ist ein Medium dieser Liebe.

Peter Wurm Wien 2003

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